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Westküstenleitung

An der Westküste Schleswig-Holsteins, von Brunsbüttel bis zur dänischen Grenze, plant und baut TenneT eine rund 140 Kilometer lange 380-kV-Stromleitung. Sobald die Leitung in Betrieb ist – das soll voraussichtlich im Jahr 2023 sein – wird sie dabei helfen, den an der Küste erzeugten Windstrom in Richtung Süden abzutransportieren.


Region
Schleswig-Holstein
Projektart
Netzverstärkung
Kategorie
onshore
Status
planning
Projekttags
  • Westküstenleitung
  • 380-kV
Header Westküstenleitung

Über das Projekt

Westküstenleitung Karte

Das Projekt 380-kV-Westküstenleitung steht unter dem Leitgedanken "Lokales Netz stärken, Wind und Sonnenenergie einbinden, Versorgung sichern". Es ist als Vorhaben Nr. 8 im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesen und von der Europäischen Kommission als Vorhaben von gemeinsamem Interesse (PCI) gekennzeichnet. Die Leitung wird als Neubau in neuer Trasse realisiert und dient auch dem Ziel, die Übertragungskapazität zwischen Deutschland und Dänemark zu erhöhen. Der Bau der Westküstenleitung ist notwendig, da das bestehende Stromnetz in Schleswig-Holstein bereits an seiner Belastungsgrenze agiert. Grund hierfür ist die zunehmende Einspeisung Erneuerbarer Energien im Zuge der Energiewende.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist in allen Bereichen des öffentlichen Lebens spürbar – auch bei uns. Das Thema Sicherheit hat für uns, genau wie beim Bau und Betrieb unserer Leitungen, oberste Priorität. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Bürgerinnen und Bürger in der Region sowie unsere Mitarbeiter schützen – und zu einer verlangsamten Ausbreitung des Coronavirus beitragen. Daher führen wir alle unsere Veranstaltung nur unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen durch. Damit möchten wir die Bürgerinnen und Bürger in der Region sowie unsere Mitarbeiter schützen – und zu einer verlangsamten Ausbreitung des Coronavirus beitragen.

Gleichzeitig arbeiten wir daran, die virtuellen und digitalen Möglichkeiten der Kommunikation weiter auszubauen.

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    Westküstenleitung Begrünung

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    Die grüne Windstrom-Leitung

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    Eiderquerung

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    Inbetriebnahme Umspannwerk Wilster

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    Errichtung des Umspannwerks Heide-West (Zeitraffer)

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    Der Bau einer Freileitung

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    TenneT im Dialog

Aktuelles

Hier finden Sie unsere neuesten Blogbeiträge

Das Team der  380-kV-Westküstenleitung weitet sein Pilot-Umweltprojekt aus. Die Diskussion um das Bienen- und Insektensterben hat die Westküstenmannschaft des Übertragungsnetzbetreibers TenneT ja bereits veranlasst, über die geforderten Umweltauflagen hinaus aktiv zu werden.  Unter den Masten der neuen Leitung wurde bereits eine hochwertige Wildblumenmischung ausgesät. Ab 4. Mai kommen jetzt 50 weitere dazu. Auf einer Gesamtfläche von etwa 8.700 m² sind dann im Sommer Insekten-Oasen geschaffen. Das sind mehr als anderthalb Fußballfelder. Startschuss am 4. Mai ist bei Mast 96 in Risum-Lindholm.

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Abschnitt vier zwischen den Umspannwerken Husum/Nord und Klixbüll/Süd ist der letzte vollständig auf deutscher Seite verlaufende Abschnitt der Westküstenleitung. Nachdem kürzlich die erste Baumaßnahme am letzten UW vor der dänischen Grenze (UW Klixbüll/Süd) abgeschlossen wurde, hat nun nach knapp zwei Jahren Bauzeit auch die letzte der insgesamt 104 Maststockungen von Abschnitt vier begonnen.

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Nach zwei Jahren Bauphase ist die Neuerrichtung des Umspannwerks Klixbüll/Süd fertiggestellt. Es ist das nördlichste von insgesamt fünf Stromnetzknotenpunkten entlang der Westküstenleitung und das letzte UW vor der dänischen Grenze.

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Trassenverlauf

Zwischen Brunsbüttel und Dänemark entsteht die Halsschlagader der Energiewende.

Auf einer Länge von rund 140 Kilometern soll die neue Leitung von Brunsbüttel bis zur dänischen Grenze entlang der Westküste Windenergie aufnehmen und weiterleiten. Im Rahmen des Dialogverfahrens Westküstenleitung wurde zunächst der Vorzugskorridor für die ersten vier Abschnitte der Westküstenleitung ermittelt, ein etwa 1000 Meter breiter Streifen. Im Dialog mit Bürgern und Gemeinden wurde der exakte Trassenverlauf geplant. Das Dialogverfahren für den fünften und damit letzten Abschnitt der Westküstenleitung von Klixbüll bis zur dänischen Grenze ist im Frühjahr 2018 gestartet. Im Juni 2020 wurde im Rahmen der Ergebniskonferenz der Vorzugskorridor bekanntgeben auf dessen Grundlage die Feinplanung der Trasse erfolgte.

Westküstenleitung Karte

Abschnitte

Das Projekt ist in die folgenden fünf Abschnitte eingeteilt

Für den ersten Abschnitt von Brunsbüttel bis Süderdonn hat TenneT den Planfeststellungsbeschluss am 30. April 2015 erhalten. Am 12. Dezember 2016 wurde dieser Abschnitt betriebsbereit gestellt. Vom Ausgangspunkt, dem Umspannwerk Brunsbüttel, verläuft die neue 380-kV-Leitung entlang des Holstendamms parallel zur bestehenden 110-kV-Freileitung der Schleswig-Holstein Netz AG. Nach Querung des Nord-Ostseekanals orientiert sich die Trassenführung bis zum bereits im Bau befindlichen Umspannwerk Süderdonn weiterhin an der bestehenden 110-kV-Leitung. Auf etwa neun Kilometern wird diese dann aber auf den neuen 380-kV-Masten mitgenommen. Die alten 110-kV-Masten wurden zurückgebaut.

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Für den etwa 23 Kilometer langen Abschnitt zwei vom Umspannwerk Süderdonn bis zum Umspannwerk Heide West bei Lieth hat TenneT den Planfeststellungsbeschluss am 30. Mai 2016 erhalten. Der Baubeginn – sowohl für die Leitung als auch für das Umspannwerk – erfolgte im November 2016. Koordiniert wurden die Bauarbeiten vom TenneT-Baubüro in Meldorf. Im September 2019 wurde der Abschnitt in Betrieb genommen.

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Am 30. März 2017 hat TenneT aus der Hand von Energiewendeminister Dr. Robert Habeck in Kiel den Planfeststellungbeschluss entgegengenommen. Um Gemeinden und Bürgern entgegen zu kommen, gab es anschließend Planänderungen insbesondere bei der Wegenutzung. Im September 2018 haben dann die Bauarbeiten auf dem 46 Kilometer langen Abschnitt begonnen. Neben der Freileitung, die aus 129 Masten besteht, wirdTenneT im Bereich der Eider eine Teilerdverkabelung errichten. Damit soll dieser für den Vogelzug bedeutende Raum entlastet werden. Denn dadurch können dort die bestehenden Masten der 110-kV-Leitung abgebaut werden.

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Wie in allen anderen Abschnitten wurden auch hier die Antragspapiere fristgerecht gemäß der Realisierungsvereinbarung eingereicht – und zwar am 30. März 2015.  Am 29. Januar 2020 hat TenneT den Planfeststellungsbeschluss für den vierten Abschnitt der Westküstenleitung durch das Amt für Planfeststellung Energie (AfPE) in Kiel erhalten haben. Der 38,0 km Kilometer lange Abschnitt beginnt beim Umspannwerk Husum/Nord und endet im neu zu errichtenden Umspannwerk Klixbüll/Süd. Insgesamt werden 104 Maste gebaut. 

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Gemeinsam mit dem dänischen Übertragungsnetzbetreiber Energinet plant TenneT als deutscher Übertragungsnetzbetreiber eine grenzüberschreitende Stromverbindung zwischen Deutschland und Dänemark. Zwischen dem Umspannwerk im schleswig-holsteinischen Klixbüll bei Niebüll und dem dänischen Endrup entsteht eine weitere wichtige Verbindung, um den europäischen Energieaustausch und die Strommarktintegration zu verbessern und damit auch die Ziele der Energiewende zu erreichen. Die 100 Kilometer lange 380-kV-Freileitung eröffnet zukünftig die Möglichkeit, den in Nordfriesland und Dithmarschen produzierten Windstrom auch außerhalb der Grenzen Deutschlands zu den Verbraucherzentren zu transportieren. Gleichzeitig wird durch den internationalen Stromaustausch das Preis-Leistungs-Verhältnis für den Verbraucher optimiert. Darüber hinaus, wird mit diesem Interkonnektor die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit sowohl des deutschen als auch des europäischen Verbundnetzes erhöht.

TenneT ist als Vorhabenträgerin für die Planung des circa 18 Kilometer langen deutschen Abschnitts ab dem Umspannwerk Klixbüll-Süd bis zur deutsch-dänischen Bundesgrenze zuständig.

Das Vorhaben zählt zu den wichtigsten Projekten der Energiewende. Daher wurde es von der Europäischen Kommission als PCI Projekt von gemeinsamen Interesse (PCI: Project of Common Interest) ausgezeichnet. Für die Genehmigung des Projektes werden - neben sonstigen in den jeweiligen Ländern geltenden gesetzlichen Bestimmungen - die Leitlinien für eine transeuropäische Energieinfrastruktur ((EU) Nr. 347/2013 TEN-E-Verordnung) angewendet.  

Die Antragsunterlagen für den fünften Abschnitt wurden Anfang des Jahres 2021 beim Amt für Planfeststellung Energie (AfPE) abgegeben. Derzeit prüft die Behörde die Unterlagen. 

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Kontakt

Alina Ehlers

Alina Ehlers

Referentin für Bürgerbeteiligung
Peter Hilffert

Peter Hilffert

Pressereferent - Onshore für Schleswig-Holstein und Niedersachsen