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Ostniedersachsen-leitung

Das europäische Stromnetz befindet sich im Wandel. Der Ausbau der erneuerbaren Energie stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Damit die Energiewende gelingt, muss das Stromnetz an diese neuen Gegebenheiten angepasst werden. Ein abgestimmtes Paket an Neubau- und Ersatzmaßnahmen soll das Energienetz zukunftsfähig machen.


Region
Niedersachsen
Projektart
Neubau
Kategorie
onshore
Status
planning
Projekttags
  • Ostniedersachsenleitung
  • 380 kV
Krümmel-Wahle

Termine

Videokonferenz zur Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens Abschnitt Süd (Stadorf-Wahle)

Am 8. Dezember 2022 findet die digitale Konferenz zur Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens des Abschnitts Süd von Stadorf bis nach Wahle statt. Sie wird vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in Braunschweig verantwortet und organisiert. Zeitgleich mit der Ankündigung des Termins wird die durch TenneT erarbeitete Unterlage, inklusive des Trassenkorridorsets, zur Vorbereitung des Verfahrens veröffentlicht.

Die Antragsunterlage finden Sie auf der Website des ArL Braunschweig.

Über das Projekt

Projektkarte Ostniedersachsenleitung

Die Stromleitung zwischen von der Elbe (Landesgrenze Niedersachsen / Schleswig-Holstein) bis nach Wahle in Vechelde, ist ein wesentlicher Transportkanal in Nord-Süd-Richtung. Die momentane technische Ausstattung der Leitung ist nicht ausreichend, um den Anforderungen eines modernen Stromnetzes und der Energiewende gerecht zu werden. Hierfür bedarf es der Erhöhung der Übertragungskapazität zwischen der Elbe (Landesgrenze) und Wahle in Form einer zusätzlichen Stromleitung sowie Anpassungen der dazugehörigen Umspannwerke.
Im Rahmen dieser Maßnahme ist daher ein Parallelneubau einer 380-kV-Freileitung zur Erhöhung der Stromtragfähigkeit vorgesehen. 

Die TenneT TSO GmbH plant den Ausbau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Elbe (Landesgrenze Schleswig-Holstein/Niedersachsen) bis nach Wahle in Vechelde: die Ostniedersachsenleitung. Dieses Vorhaben ist im Bundesbedarfsplangesetz als Vorhaben Nr. 58 enthalten und wurde im Netzentwicklungsplan 2035 (2021), 2. Entwurf, erneut bestätigt. Damit hat TenneT den gesetzlichen Auftrag, dieses Energiewendeprojekt zu realisieren.

Mit der Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes hat sich der nördliche Netzverknüpfungspunkt von Krümmel zur Elbe verschoben. Das Projektgebiet liegt damit auf niedersächsischem Landesgebiet und in der Zuständigkeit der niedersächsischen Genehmigungsbehörden.

Ziel der Maßnahme ist die Leistungserhöhung auf 4.000 A-Leitung. Insgesamt wird die Netzverstärkung auf einer Leitungslänge von rund 140 km als sogenannter Parallelneubau realisiert. Teil des Gesamtprojekts ist die Einbindung von vier bestehenden Umspannwerken. Im Rahmen dieser Maßnahme ist daher ein Parallelneubau einer 380-kV-Freileitung zur Erhöhung der Stromtragfähigkeit vorgesehen.

Gesetzliche Grundlage für dieses Vorhaben stellt das Bundesbedarfsplangesetz (Vorhaben 58) dar.

Verfahrensstand

Mit der Bestätigung des Projekts durch die Bundesnetzagentur des Netzentwicklungsplans Netzentwicklungsplan 2035 (2021), 2. Entwurf, hat TenneT den gesetzlichen Auftrag erhalten, den Parallelneubau Ostniedersachsenleitung zu realisieren. Die Bestätigung dieses Netzentwicklungsplans im Januar 2022 (Bestätigung NEP 2035, Version 20221, 2. Entwurf) beinhaltet den Planungsauftrag des Neubaus einer 380-kV-Freileitung.

Mit der Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes hat sich der nördliche Netzverknüpfungspunkt vom Umspannwerk Krümmel zur Elbe Elbe (Landesgrenze Schleswig-Holstein/Niedersachsen) verschoben. Das Projektgebiet liegt damit auf niedersächsischem Landesgebiet und in der Zuständigkeit der niedersächsischen Genehmigungsbehörden.

Aktuell werden die Untersuchungen zu Umwelt und Raumwiderständen weiter durchgeführt. Um die Öffentlichkeit schon frühzeitig mit einzubeziehen, wurden erste Gespräche mit Landkreisen, Städten und Gemeinden in einem Kommunaldialog über das Projekt geführt. Im Juni 2022 haben die ersten öffentlichen Veranstaltungen zur Vorstellung des Projektstatus stattgefunden. Diese Gespräche sind der Beginn einer fortwährenden Kommunikation mit den Menschen in der Region, die im Projektverlauf immer weiter intensiviert werden soll.

Geplant ist es, das Projekt in zwei unterschiedlichen Abschnitten zu realisieren. Im Abschnitt Nord ist es geplant, im Jahr 2023 die Antragskonferenz für ein Raumordnungsverfahren durchzuführen undein anschließendes Planfeststellungsverfahren im Jahr 2025 einzuleiten. Der Bau könnte dann 2028 beginnen. Die Gesamtinbetriebnahme der neuen Leitung ist für 2031 geplant. Im Abschnitt Süd ist es geplant, noch dieses Jahr 2022 die Antragskonferenz für ein Raumordnungsverfahren durchzuführen und ein anschließendes Planfeststellungsverfahren im Jahr 2024 einzuleiten. Der Bau könnte dann 2027 beginnen. Die Gesamtinbetriebnahme der neuen Leitung ist für 2031 geplant.

Meilensteine
2021 Projektstart: Beginn der Voruntersuchung
2022 Abschnitt Süd: Antragskonferenz Raumordnungsverfahren 
2023 Abschnitt Nord: Antragskonferenz Raumordnungsverfahren
2024 Abschnitt Süd: Einleitung des Planfeststellungsverfahrens
2025 Abschnitt Nord: Einleitung des Planfeststellungsverfahrens
2027 Abschnitt Süd: Beginn der Bauarbeiten
2028 Abschnitt Nord: Beginn der Bauarbeiten
2031 Geplante Gesamt-Inbetriebnahme

 

 

 

Aktuelles

Juli 2022

Die Novelle des Bundebedarfsplangesetzes (sogenanntes Osterpaket) wurde im Juli 2022. Damit ändert sich der nördliche Netzverküpfungspunkt und die Zuständigkeit liegt jetzt bei den niedersächsischen Planungsbehörden.

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Peter Helms

Peter Helms

Bürgerreferent

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