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Elbe-Weser-Leitung

Die Region Nordost-Niedersachsen ist für den Transport von erneuerbarer Energie enorm wichtig. Damit die steigende Menge erneuerbarer Energien auch künftig sicher abtransportiert werden kann, verstärken wir die bestehende Elbe-Weser-Leitung zwischen Dollern und Elsfleth.


Region
Niedersachsen
Projektart
Ersatzneubau
Kategorie
onshore
Status
planning
Projekttags
  • Elbe-Weser-Leitung
  • 380 kV
Header Elbe-Weser-Leitung

Über das Projekt

Als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber hat TenneT den gesetzlichen Auftrag erhalten, die bestehende 380-kV-Höchstspannungsleitung von Dollern bis Elsfleth/West zu verstärken.

Karte Elbe-Weser-Leitung Juli 2022

Die TenneT TSO GmbH plant den Ausbau der bestehenden Elbe-Weser-Leitung zwischen Dollern und Elsfleth/West. Der Ausbau soll über einen Ersatzneubau der bestehenden 380-kV-Freileitung erfolgen. Das heißt, die neue Leitung verläuft voraussichtlich in weiten Teilen nahe an der Bestandsleitung. 

Ziel der Maßnahme ist eine Erhöhung der Stromtragfähigkeit von 2.200 auf 4.000 Ampere. Insgesamt soll ein Ersatzneubau auf einer Leitungslänge von rund 100 Kilometern realisiert werden. Teil des Gesamtprojekts ist die Anbindung von drei bestehenden Umspannwerken und einer Schaltanlage sowie der Neubau eines Umspannwerks im Bereich der Gemeinden Hagen im Bremischen oder Schwanewede.

Gesetzliche Grundlage für dieses Vorhaben ist das Bundesbedarfsplangesetz.  
 

TenneT im Dialog in Niedersachsen

https://tennet-drupal.s3.eu-central-1.amazonaws.com/default/2022-09/Dialog%20Niedersachsen.JPG

Maßnahmen

  • Erhöhung der Stromtragfähigkeit auf 4.000 Ampere
  • Neubau eines Umspannwerks
  • Ersatzneubau bestehender 380-kV-Freileitung

Daten und Fakten

  • ca. 100 Kilometer
  • 244 Masten
  • Inbetriebnahme 2031

Verfahrensstand

Ende 2020 haben wir mit den Vorplanungen für den Ersatzneubau der Elbe-Weser-Leitung begonnen. Aktuell bereiten wir das Raumordnungsverfahren vor.

Mit der Bestätigung des Netzentwicklungsplans 2030 (2019) durch die Bundesnetzagentur hat TenneT den gesetzlichen Auftrag erhalten, das Projekt Elbe-Weser-Leitung zu realisieren. Die Vorplanungen sind Ende 2020 gestartet. Aktuell bereiten wir das Raumordnungsverfahren vor. Voraussichtlich nach den Sommerferien 2022 werden wir die Unterlagen für das Verfahren offiziell einreichen.

Für die endgültige Genehmigung unseres Vorhabens ist im Anschluss an das Raumordnungsverfahren das Planfeststellungsverfahren das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren.

  • Zeitstrahl

  • 2020

    Beginn der Vorplanung

  • 2022

    Einleitung des Raumordnungsverfahrens

  • 2024

    Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

  • 2027

    Beginn der Bauarbeiten

  • 2031

    Geplante Inbetriebnahme des letzten Leitungsabschnitts

Trassenverlauf

Die bestehende Elbe-Weser-Leitung ist rund 100 Kilometer lang und führt von Dollern über Alfstedt und Bremen-Farge nach Elsfleth.

Als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber haben wir, die TenneT TSO GmbH, den gesetzlichen Auftrag erhalten, die Elbe-Weser-Leitung zu verstärken. Außerdem binden wir im Rahmen des Projekts drei bestehende Umspannwerke und eine Schaltanlage an und planen ein neues Umspannwerk im Bereich der Gemeinden Hagen im Bremischen oder Schwanewede.
 
Da die Umspannwerke an der Bestandsleitung weiter an das Übertragungsnetz angebunden werden müssen, können sie als Fixpunkte im Trassenverlauf angesehen werden. Wo zwischen diesen Fixpunkten die neue Leitung verläuft, klärt das Raumordnungsverfahren.
Zunächst haben wir einen Untersuchungsraum von je fünf Kilometern auf beiden Seiten der Bestandstrasse festgelegt. Innerhalb dieses Untersuchungsraums suchen wir nach möglichen Korridorvarianten für den neuen Trassenverlauf. Diese Korridore sind 1.000 Meter breit. Die spätere Trasse benötigt aber deutlich weniger Platz. Ihr konkreter Verlauf innerhalb des späteren Vorzugskorridors wird erst sehr viel später verbindlich festgelegt, im Zuge des Planfeststellungsverfahrens.

Alle derzeit ermittelten Trassenkorridore finden Sie in den folgenden Karten.

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sebastian rutzen

Sebastian Rutzen

Referent für Bürgerbeteiligung