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SuedLink Oberirdische Bauwerke

Technische Anlagen für den fehlerfreien Betrieb von SuedLink


Region
Schleswig-Holstein, Niedersachsen
Projektart
Projektunterseite
Kategorie
onshore
Status
active
Projekttags
  • SuedLink
Header SuedLink Verlegung eines Erdkabels

Konverter

Das Stromnetz in Deutschland wird standardmäßig mit Drehstrom betrieben.

Um Gleichstromleitungen wie SuedLink an das bestehende Wechselstromnetz anzubinden, sind am Anfangs- und am Endpunkt der Leitung Konverter/Umrichter notwendig. Dort wird der Drehstrom in Gleichstrom umgewandelt und am anderen Ende von SuedLink umgekehrt. Ohne den Konverter können Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) nicht in das Verbundnetz integriert werden. TenneT ist verantwortlich für die Konverter im Abschnitt A1 (bei Brunsbüttel und Wilster) sowie im Abschnitt D3 (Bergrheinfeld/West).

Ausgleich zwischen Nord und Süd

Die SuedLink-Konverter sind als selbstgeführte Stromrichter (Voltage Source Converter) geplant. Ein selbstgeführter Stromrichter kann neben der ein- oder ausgespeisten Wirkleistung auch die Netzspannung unabhängig regeln und damit flexibel auf Schwankungen von Erzeugung und Verbrauch zwischen dem windreichen Norden und dem sonnigen Süden reagieren.

SuedLink oberirdsiche Bauwerke Konverter

Der Antrags- und Genehmigungsprozess der Konverter

Die Konverterstationen werden nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigt.

Für die nördlichen Konverterstationen in Schleswig-Holstein ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume die genehmigende Behörde, für die Konverterstation Bergrheinfeld/West in Bayern die Regierung von Unterfranken.

Obwohl es gesetzlich nicht notwendig ist, beteiligen wir die Öffentlichkeit an der Genehmigung nach BImSchG zusätzlich zum formellen Verfahren und führen eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durch. 

Weitere Bauwerke

Um einen sicheren Betrieb von SuedLink rund um die Uhr zu gewährleisten, sind an einigen Stellen weitere oberirdische Bauten notwendig. Dazu gehören Lichtwellenleiter-Zwischenstationen, Linkboxen und Kabelabschnittsstationen.

  • SuedLink oberirdsiche Bauwerke Lichtwellenleiter-Zwischenstation

    Lichtwellenleiter-Zwischenstationen ermöglichen die Kommunikation der Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel), die zwischen den Netzverknüpfungspunkten und Konvertern mitverlegt werden. Man findet sie max. alle 100 km in der Nähe der Kabeltrasse. Der Flächenbedarf beträgt einschließlich Sicherheitszone jeweils ca. 1.000 m²

  • SuedLink oberirdische Bauwerke Linkboxen

    Linkboxen werden im Abstand von mind. 10 km errichtet. Sie müssen zugänglich sein und werden vorzugsweise in der Nähe vorhandener Straßen und Wege platziert. Linkboxen weisen eine Flächeninanspruchnahme von wenigen Quadratmetern auf.

  • SuedLink oberirdische Bauwerke Kabelabschnittsstationen

    Kabelabschnittsstationen verbessern die Kabelfehlerortung und minimieren Ausfallzeiten bei Störungen. Die Größe einer einzelnen Kabelabschnittsstation beträgt etwa 0,7 ha. Die höchsten Anlagenteile sind die 27 m hohen Blitzschutzmasten.