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Netzausbau Frankfurt und Rhein-Main

Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Das Gebiet steht für Wachstum und nachhaltige Entwicklung. Für TenneT bedeutet dies neben der kontinuierlichen Wartung und Instandsetzung vor allem die Erweiterung der bestehenden Infrastruktur in den nächsten Jahren.


Region
Hessen
Projektart
Netzverstärkung
Kategorie
onshore
Status
planning
Projekttags
  • Rhein-Main
Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Nord (2)

Über das Projekt

Wir sorgen für die kontinuierliche Wartung und Instandsetzung und eine effiziente Nutzung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur.

Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Das Gebiet steht für Wachstum und nachhaltige Entwicklung. Kommunen und Bürger stehen inmitten eines Transformationsprozesses, bedingt durch die Energie- und Mobilitätswende. Und auch die Digitalisierung gehört zunehmend zum Alltag. Neue Möglichkeiten, klimaschonende Wärmekonzepte und innovative Mobilitätsstrategien führen zu Verschiebungen im Energiesektor und lassen den Bedarf an elektrischer Energie enorm steigen. TenneT sorgt gemeinsam mit den anderen Netzbetreibern rund um die Uhr für einen dauerhaft sicheren Stromnetzbetrieb in diesem Ballungsraum. Das bestehende Hoch- und Höchstspannungsnetz stößt bereits jetzt an seine Grenzen. Der Netzausbau muss deshalb zügig beginnen!
Für TenneT bedeutet dies, dass alle bestehenden Umspannwerke erneuert, alte 220-kV-Leitungen auf 380-kV ersatzneugebaut und 380-kV-Leitungen mit Hochtemperaturleiterseilen umgerüstet werden müssen.  Doch reichen diese Maßnahmen bei Weitem nicht aus: Eine Reihe neuer Umspannwerke und neue Leitungen müssen im Rhein-Main-Gebiet geplant und gebaut werden.

Netzausbau Frankfurt Rhein-Main Karte Stromnetz

 

 

 

 

 

 

Die Projekte

Leitungsbau

Umbeseilung gemäß Netzentwicklungsplan 2037/2045 P230 / M801

Die Freileitung aus den 1970er bzw. 1990er Jahren beginnt in Dipperz im osthessischen Landkreis Fulda und verläuft über knapp 300 Strommasten und knapp 90 km in Richtung Südwesten durch den Main-Kinzig-Kreis bis nach Großkrotzenburg. TenneT wird die bestehende Freiluftleitung mit Hochtemperaturseilen umbeseilen (HTL-Umbeseilung) und somit die Stromtragfähigkeit von etwa 2.800 Ampere auf 4.000 Ampere je Stromkreis erhöhen. Dies bedeutet eine deutliche Erhöhung der Stromzufuhr in das östliche Rhein-Main-Gebiet.

Im Zuge dieser geplanten Verstärkung wird TenneT auch die eingebundenen Umspannwerke ausbauen. Im Suchraum Elm bei Schlüchtern als auch im Suchraum Somborn bzw. dem bayrischen Albstadt sind darüber hinaus weitere Netzverknüpfungspunkte zu schaffen und in die Leitung einzubinden. Durch diese Verknüpfung kann der zusätzliche Strom an die Verteilnetzbetreiber gegeben und in der Region gebracht werden

Bei diesem Projekt handelt es sich um einen der zentralen Nord-Süd-Transportkorridore im TenneT-Netz. Aus Gründen der (n-1)-Sicherheit ist eine HTL-Umbeseilung hier nur abschnittsweise sowie zeitlich versetzt möglich. Die Maßnahmen werden im Netzentwicklungsplan (NEP) 2030 erstmals genannt und sind auch im aktuellen Netzentwicklungsplan enthalten. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

Weitere Infos zum NEP finden Sie hier
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Neubau gemäß NEP 2037/2045 (2023) P486 / M837

Um die Versorgungssicherheit der Region aufgrund ihres starken Lastzuwachses zu gewährleisten, ist der Neubau einer leistungsstarken 380-kV-Doppelleitung im nördlichen Ballungsraum notwendig. Dies dient gemeinsam mit den Maßnahmen im südlichen Raum der Region zur Bildung eines Ringschlusses.

Die neue, rund 10 bis 12 km lange Leitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis führt vom TenneT-Umspannwerk Frankfurt Nord zum neu zu schaffenden Netzverknüpfungspunkt im Suchraum Oberursel – Bommersheim. Hier wird TenneT ein neues Umspannwerk mit 380-kV-Schaltanlage und entsprechenden 380/110-kV-Transformatoren errichten.

Die Maßnahme hängt zusammen mit anderen Maßnahmen im Projekt P486, wie der Errichtung neuer bzw. dem Ausbau bestehender TenneT-Umspannwerke in Frankfurt Nord (Bergen-Enkheim) und östlich am Standort Großkrotzenburg bei Hanau. Des Weiteren steht ein Ersatzneubau zwischen der neuen Anlage in Großkrotzenburg und dem Umspannwerk Frankfurt Nord an, bei der die Freiluftleitung von aktuell einem Spannungsniveau von 220 kV auf 380 kV umgestellt wird.

Die gesamten Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) als P486 erstmals genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

Weitere Infos zum NEP finden Sie hier.
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Ihre Bürgerreferentin ist Anne Klingenburg

Neubau gemäß NEP 2037/2045 P475 / M823

Das Projekt dient der Erhöhung der Übertragungskapazität innerhalb Hessens sowie der Netzsicherheit im Großraum Rhein-Main. Im Rahmen dieser Maßnahme ist der Neubau einer 380-kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis vom Umspannwerk Frankfurt Südwest nach Schwanheim vorgesehen. Dafür wird TenneT das Umspannwerk Frankfurt Südwest um zusätzliche Schaltfelder verstärken. Die neue Umspannanlage in Frankfurt Schwanheim von Amprion ist ebenfalls zum Anschluss der Leitung um zwei Schaltfelder zu verstärken. Wegen der erforderlichen Querung dicht besiedelter städtischer Gebiete mit Wohnbebauung sowie des Mains ist voraussichtlich eine (Teil-) Erdverkabelung oder ein unterirdischer Tunnelbau erforderlich.

Die Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan (NEP) 2037/2045 (2023) als P475 erstmals genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

Weitere Infos zum NEP finden Sie hier.
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Ihr Bürgerreferent ist Andreas Jaeger

Leitungsneubau gemäß Netzentwicklungsplan Steckbrief P471 M815 und M816

Der Leitungsneubau wird das künftig ausgebaute Umspannwerk in Großkrotzenburg über den Suchraum Frankfurt Fechenheim, wo ebenfalls ein neuer Netzverknüpfungspunkt zu schaffen ist, mit dem TenneT-Umspannwerk in Frankfurt Südwest im Frankfurter Ortsteil Griesheim verbinden. Die bestehenden Umspannwerke müssen dazu umfangreich ausgebaut werden. Der Neubau durchläuft voraussichtlich den Main-Kinzig-Kreis, den Landkreis Offenbach und das Gebiet der kreisfreien Stadt Frankfurt.

Diese zusätzliche 380-kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis im südlichen Frankfurter Raum wird die Übertragungskapazität innerhalb des Ballungsraums deutlich erhöhen. Da hier ein dicht besiedelter städtischer Raum durchquert werden muss, wird bei den Maßnahmen voraussichtlich eine Erdverkabelung oder ein unterirdischer Tunnelbau erforderlich. Diese und viele andere Einzelheiten wird TenneT im weiteren Verlauf noch detailliert prüfen.

Die Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) im Projekt P471 erstmals genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihr Bürgerreferent ist Andreas Jaeger

Neubau und Ersatzneubau gemäß NEP 2037/2045 (2023) P486 / M836, M837 und M837a

Das Projekt dient der Erhöhung der Übertragungskapazität und ist Voraussetzung für die Versorgungssicherheit des Rhein-Main-Gebietes auch bei starkem Lastzuwachs. Die bestehenden 220-kV-Leitungen aus den 1960er Jahren von Großkrotzenburg über Dörnigheim zum Umspannwerk Frankfurt Nord werden mit Hochtemperaturseilen auf 380 kV als Doppelleitung ertüchtigt. Ein neues 380kV-Umspannwerk im Suchraum Maintal wird das bestehende Umspannwerk in Dörnigheim ersetzen.

Weiterhin ist der Neubau einer 380-kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis von Frankfurt Nord zum neuen Umspannwerk im Suchraum Bommersheim in Oberursel vorgesehen. Im Rahmen dieses Projektes ist das geplante 380-kV-Umspannwerk im Suchraum Bommersheim voll in die bestehende 380-kV Doppelleitung vom Umspannwerk in Karben zum Umspannwerk nach Frankfurt Südwest einzuschleifen.

Die Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) als P486 erstmals genannt. Der Leitungsneubau Frankfurt Nord nach Oberursel-Bommersheim ist Bestandteil des Projektes. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihre Bürgerreferentin ist Anne Klingenburg

Ersatzneubau gemäß NEP 2037/2045 (2023) P481 / M830

Die bereits in den 1950er Jahren in Betrieb genommene 220-kV-Leitung ist ein wesentlicher Transportkanal zwischen Hessen und Bayern. Für die Versorgungs- und Netzsicherheit ist eine Erhöhung der Stromtragfähigkeit dringend erforderlich. Dies führt zu einem Ersatzneubau der Leitung, wovon die gesamte Region profitiert. Die neue 380-kV-Doppelleitung orientiert sich in der Planung am Verlauf der Bestandstrasse durch den Main-Kinzig-Kreis in Hessen und durch die Landkreise Aschaffenburg und Main-Spessart in Bayern. Die Leitung geht dann weiter bis zum UW Raitersaich.

Die Maßnahme ist erstmals im NEP 2037/2045 (2023) enthalten. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihr Bürgerreferent ist Marco Bräuer

Umbeseilung gemäß NEP 2037/2045 (2023) P480 / M847

Die Ertüchtigung der Bestandsleitung aus den 1960er Jahren kann kurzfristig umgesetzt werden und ist daher im Rahmen der sogenannten ad Hoc Maßnahmen im Netzentwicklungsplan (NEP) aufgeführt. Die Maßnahme betrifft die hessischen Landkreise Wetteraukreis und Main-Kinzig-Kreis. Um die Übertragungskapazität auf der Höchstspannungsebene weiter zu erhöhen, wird TenneT in der TenneT-Regelzone die knapp 20 km lange Bestandsleitung zwischen dem Umspannwerk Karben und dem Umspannwerk Großkrotzenburg durch eine HTL-Umbeseilung verstärken.

Die Maßnahme ist erstmals im Netzentwicklungsplan (NEP) 2037/2034 (2023) enthalten. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihr Bürgerreferent ist Marco Bräuer

Im Rahmen der allgemeinen Instandhaltung und Optimierung führt TenneT zusätzlich umfangreiche, weitere Maßnahmen im Bestand durch.

Umspannwerksmaßnahmen

Um den notwendigen Netzausbau im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main zu ermöglichen, ist im Suchraum Bommersheim in der Gemarkung Oberursel zusätzlich eine neue 380-kV-Schaltanlage mit zwei 380/110-kV-Transformatoren für TenneT und weiteren Anlagen für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion zu errichten. Dadurch wird die Weitergabe von Strom an die nachgelagerten Verteilnetzbetreiber im nördlichen Raum ermöglicht und das Netz besser vermascht.

Die Maßnahme ist im Netzentwicklungsplan (NEP) 2037/2045 (2023) erstmals im Rahmen des Projekts P486 genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihre Bürgerreferentin ist Anne Klingenburg

Die 380-kV-Leitung zwischen den Umspannwerken Borken im Schwalm-Eder-Kreis und dem Umspannwerk Karben im Wetteraukreis ist eine Versorgungs- und Transitleitung, die seit Ende der 1960er Jahre in Betrieb ist. Durch eine Umbeseilung soll die Stromtragfähigkeit auf 4.000 Ampere erhöht werden. In diesem Rahmen ist der Bau eines neuen Umspannwerks in Friedberg / Suchraum Dorheim mit zwei 380/110-kV-Transformatoren erforderlich.

Wie in allen Projekten berücksichtigt TenneT auch in diesem Projekt sorgfältig die Umweltauswirkungen und strebt danach, diese zu minimieren. Die Planung und Umsetzung des Umspannwerks erfolgt in enger Zusammenarbeit mit lokalen Interessensträgern.

Die Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) erstmals im Rahmen des Projekts P230 genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihre Bürgerreferentin ist Anne Klingenburg

Der Bedarf eines neuen Umspannwerks im westlichen Ballungsraum wurde von der Bundesnetzagentur seit 2019 erkannt und ist als Punktmaßnahme bereits im NEP 2035 aufgeführt. Das Umspannwerk hilft die Netzstabilität im Raum Rhein-Main und in Eschborn zu verbessern und mehr elektrischen Strom im westlichen Bereich einzuleiten. Denn: Die Energiezufuhr kommt an ihre Grenzen. Schon jetzt können Lastanfragen seitens der Verteilnetzbetreiber in der Region und im Raum Eschborn nicht mehr angenommen werden. Weiterer Zuwachs an Bedarf nach elektrischer Energie ist absehbar.

Im Rahmen der Maßnahme ist der Neubau einer 380-kV-Schaltanlage von TenneT und Amprion geplant. Mit der Einschleifung von zwei Stromkreisen aus Karben, einem Stromkreis aus Kriftel (Amprion), sowie zwei Stromkreisen aus Frankfurt Südwest nimmt das Umspannwerk in Eschborn eine Schlüsselrolle ein, um die Energieversorgung in der Region zu erfüllen.

Die Maßnahme M399/M400 ist Teil des Projekts P366 und wurde im Netzentwicklungsplan 2035 (2021) erstmals genannt. Auch im aktuellen NEP ist das Projekt P366 enthalten.

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Ihre Bürgerreferentin ist Anne Klingenburg

Im Rahmen der laufenden Arbeiten zur Verbesserung der Energieinfrastruktur in Deutschland und speziell im Rhein-Main-Gebiet ist gemäß dem Netzentwicklungsplan 2037/2045 der Bau eines neuen Umspannwerks im Frankfurter Stadtteil Fechenheim notwendig. Dieses Schlüsselprojekt stellt einen wichtigen Baustein dar, um den steigenden Anforderungen an die Energieversorgung in der Region und der zunehmenden Nachfrage nach elektrischer Energie auch im östlichen Ballungsraum gerecht zu werden.

Der Neubau eines Umspannwerks in Frankfurt Fechenheim mit drei 380/110-kV-Transformatoren ist Teil des Projekts P471. Die Maßnahme ist im Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) erstmals genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihr Bürgerreferent ist Andreas Jaeger

Die seit den frühen 1960er Jahren bestehenden 220-kV-Leitungen von Großkrotzenburg über Dörnigheim zum Umspannwerk Frankfurt/ Nord werden auf 380-kV-Leitungen in Form eines Ersatzneubaus ertüchtigt. Das bestehende 220-kV-Umspannwerk in Dörnigheim muss in diesem Zusammenhang durch ein 380-kV-Umspannwerk im Suchraum Maintal mit zwei 380/110-kV-Transformatoren ersetzt werden. Dieses wird dann voll in die neu errichtete 380-kV-Leitung von Karben nach Großkrotzenburg eingebunden. Auch diese Maßnahme dient der Erhöhung der Übertragungskapazität und ist Voraussetzung, um die Versorgungssicherheit der Region weiterhin gewährleisten zu können.

Der UW-Neubau ist Teil des Projekts P486 und wurde im NEP 2037/2045 (2023) erstmals identifiziert. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Im Netzentwicklungsplan 2035 wurde ermittelt, dass auf der zentralen Transit-Leitung zwischen Dipperz über Großkrotzenburg nach Aschaffenburg Engpässe bestehen. Durch den Bau eines Umspannwerks an diesem Kreuzungspunkt und der Volleinschleifung der bestehenden Leitungen kann die Netzführung eine bedarfsgerechte Verschaltung je nach vorherrschenden Lastflüssen vornehmen und damit die Engpasssituation aufheben. Zusätzlich soll vom neuen Umspannwerk aus das unterlagerte 110-kV Netz der Avacon versorgt werden. Durch die gestiegene Einspeisung von Erneuerbaren Energien und den erhöhten Strombedarf in der Region ist ein neuer Netzverknüpfungspunkt mit dem unterlagerten 110-kV Netz notwendig.

Das neue Umspannwerk soll idealerweise am Kreuzungspunkt der 380-kV-Leitungen von Dipperz, Großkrotzenburg und Aschaffenburg errichtet werden. Dieser Kreuzungspunkt befindet sich in der Nähe des Ortsteils Somborn (Gemeinde Freigericht) und des Ortsteils Albstadt (Stadt Alzenau). Dadurch kann die zusätzliche Leitungsverlegung/-umschwenkung auf ein Minimum reduziert werden.

Das Projekt befindet sich derzeit am Anfang. Ausschlaggebend für den möglichen neuen Umspannwerksstandort sind eine gute Anbindung an bestehende Netze und viele Faktoren, die  geprüft werden. Bis das Umspannwerk tatsächlich gebaut und in Betrieb gehen kann, stehen daher noch umfangreiche technische Planungen, Grundstückssuche, Umweltprüfungen, konzeptionelle Überlegungen und letztendlich auch bauvorbereitende Maßnahmen an.

Die Maßnahme wurde im Netzentwicklungsplan 2035 (2021) erstmals im Rahmen des Projektes P500 genannt und ist auch im aktuellen Netzentwicklungsplan enthalten.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyic

Die etwa 7 km lange Bestandsleitung von Karben über Ober-Erlenbach, Bommersheim und Eschborn in Richtung Frankfurt Südwest ist eine wichtige Leitung zur Sicherung der Versorgung in der Rhein-Main-Region. Zur Stabilisierung und besseren Verknüpfung mit den nachgelagerten Verteilnetzbetreibern ist im Bad Homburger Stadtteil Ober-Erlenbach der Neubau eines 380kV-Umspannwerks vorgesehen.

Die Maßnahmen sind in diesem Umfang erstmals im Projekt P366 als Maßnahmen  M440/M436/M428 des Netzentwicklungsplan 2037/2045 (2023) genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Maßnahmen in TenneT-Bestandsumspannwerken

Das Umspannwerk Dörnigheim hat seit seiner Errichtung in den 60er Jahren eine besondere Bedeutung für die Energieversorgung im Osten von Frankfurt am Main. Über dieses Umspannwerk werden das unterlagerte Verteilnetz und die Schaltanlage der Avacon versorgt. Sie muss nun aus Altersgründen und unter Berücksichtigung der neuen Herausforderungen durch die Energiewende komplett erneuert werden.

Der Umbau in Dörnigheim erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Insgesamt wird die Schaltanlage im laufenden Betrieb primär- und sekundärseitig komplett erneuert. Die Anlage erhält zwei neue, leistungsstärkere Netzkuppeltransformatoren (220-/110-kV) inklusive neuer Schaltfelder und wird um eine Querkupplung erweitert. Zusätzlich werden die 110-kV Transformatoreneinspeisefelder erneuert und ein neues Betriebsgebäude errichtet.

Die Baumaßnahmen sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Nur so kann das Umspannwerk Dörnigheim den weiter steigenden Anforderungen an das Übertragungsnetz gerecht werden und die Versorgungssicherheit für den Großraum Frankfurt auch in Zukunft gewährleisten.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Ersatzneubau und Modernisierung der 380 kV-Anlage

Das Umspannwerk Frankfurt Nord spielt seit seiner Errichtung in den 1960er Jahren eine besonders wichtige Rolle bei der Energieversorgung des nördlichen Teils von Frankfurt am Main. Über diese Schaltanlage werden die unterlagerten Verteilnetze und Schaltanlagen der Avacon sowie der Netzdienste Rhein Main versorgt. Aus Altersgründen und um den neuen Herausforderungen durch die Energiewende gerecht zu werden, muss es nun komplett erneuert werden.

Der Umbau in Frankfurt Nord erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Insgesamt wird die Schaltanlage im laufenden Betrieb auf der Primär- und Sekundärseite komplett erneuert. Die Anlage erhält vier neue Netzkuppeltransformatoren (220/110 kV) einschließlich neuer Schaltfelder und wird um eine zweite Querkupplung und eine Längskupplung erweitert. Außerdem wird ein neues Betriebsgebäude errichtet.

Die Baumaßnahmen werden nach derzeitiger Planung Anfang 2026 abgeschlossen sein. Nur so kann das Umspannwerk Frankfurt Nord den weiter steigenden Anforderungen an das Übertragungsnetz gerecht werden und die Versorgungssicherheit für den Großraum Frankfurt auch in Zukunft gewährleisten.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Die Erweiterung des 1976 errichteten Umspannwerks Frankfurt Südwest im Frankfurter Stadtteil Griesheim dient der Erhöhung der Übertragungskapazität innerhalb Hessens sowie der (n-1)-Sicherheit und damit der Netzsicherheit im Ballungsraum Rhein-Main.

Das Projekt P475 benennt verschiedene Maßnahmen zur Umstrukturierung des Großraums Frankfurt. Diese dienen auch der Erhöhung der Austauschkapazität zwischen dem Übertragungsnetzbetreiber und den nachgelagerten Verteilnetzen im Großraum Frankfurt. Dafür wird TenneT das Umspannwerk Frankfurt Südwest um zusätzliche Schaltfelder verstärken. Der Neubau einer 380-kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis vom Umspannwerk Frankfurt Südwest nach Schwanheim ist im Rahmen dieser Maßnahme vorgesehen. Wegen der erforderlichen Querung dicht besiedelter städtischer Gebiete mit Wohnbebauung sowie des Mains ist voraussichtlich eine (Teil-) Erdverkabelung oder ein unterirdischer Tunnelbau erforderlich. Zusätzlich betrifft auch das NEP-Projekt P471 den Standort. Der Leitungsneubau wird das künftig ausgebaute Umspannwerk in Großkrotzenburg über den Suchraum Fechenheim, wo ebenfalls ein neuer Netzverknüpfungspunkt zu schaffen ist, mit dem TenneT-Umspannwerk in Frankfurt Südwest verbinden. Diese zusätzliche 380-kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4.000 Ampere je Stromkreis im südlichen Frankfurter Raum wird die Übertragungskapazität innerhalb des Ballungsraums deutlich erhöhen.

Die Maßnahmen sind im Netzentwicklungsplan (NEP) 2037/2045 (2023) als P471 und P475 erstmals genannt. Der NEP wird derzeit abschließend beraten und im Frühjahr 2024 seitens der Bundesnetzagentur bestätigt.

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Ihr Bürgerreferent ist Andreas Jaeger

Die Energiewende und der steigende Strombedarf in Hessen stellen unser Stromnetz vor neue Herausforderungen. Das Umspannwerk in Großkrotzenburg nimmt dabei eine besonders wichtige Rolle bei der Energiebereitstellung des nördlichen Teils von Frankfurt am Main ein. Das Umspannwerk in Großkrotzenburg muss für die Zukunft fit gemacht werden. Sämtliche Anlagenteile der 380-kV betriebenen Schaltanlage werden ausgetauscht und das Umspannwerk wird um einen Rotierenden Phasenschieber ergänzt. Hierfür ist ein zusätzlicher Flächenbedarf notwendig.

Im Zuge dieser Baumaßnahmen werden insgesamt sechs Transformatoren errichtet: drei Verbundkuppeltransformatoren (380-/220-kV), zwei neue Direktkuppeltransformatoren (380-/110-kV) sowie ein Maschinentransformator für den Rotierenden Phasenschieber ziehen in den kommenden Jahren in das Umspannwerk Großkrotzenburg ein.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Ersatzneubau

Das 220-kV Umspannwerk in Großkrotzenburg angrenzend an das Kraftwerk Staudinger muss altersbedingt komplett erneuert werden. Die ältesten Anlagenteile sind aus den 1960er Jahren und müssen während des laufenden Betriebs der Anlage neu errichtet werden. Die Planungen befinden sich noch im Anfangsstadium.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Die Energiewende verändert die Struktur der Stromerzeugung im deutschen Stromnetz grundlegend und gleichzeitig nimmt der Strombedarf unserer modernen Welt zu. Hierfür erweitern und erneuern wir das Umspannwerk in Karben und gewährleisten dadurch auch weiterhin eine sichere Stromversorgung in der Region.

In insgesamt drei Bauabschnitten erfolgt die Erneuerung und Erweiterung im Umspannwerk im laufenden Betrieb. Dafür muss im ersten Schritt der bestehende Transformator ausgetauscht werden. Zusätzlich werden drei weitere Transformatoren inklusive neuer Schaltfelder in die Anlage einziehen. Alle Transformatoren erhalten Schallschutzeinhausungen. Auch ein neues Betriebsgebäude sowie eine neue Anlagenstraße werden im Zuge der Baumaßnahmen errichtet. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Die netztechnische Planung erwartet für die Zukunft eine veränderte Netzsituation in der Region. Hierfür muss das 380-kV-Umspannwerk Aßlar erweitert und besser an die 380-kV-Leitungen Gießen/Nord – Dillenburg und Gießen/Nord – Dauersberg angebunden werden. Als Teil des wichtigen Ost-West-Transportkanals soll die Infrastruktur damit zukunftsfähig gemacht werden. Derzeit prüft TenneT Optionen zur Erweiterung der bestehenden Anlage, dazu wäre eine angrenzende Fläche von mindestens acht Hektar erforderlich. Der Suchraum für die Erweiterung orientiert sich an den vorhandenen Leitungen, um zusätzliche Eingriffe in die Natur so weit wie möglich zu begrenzen. Die Planungen befinden sich noch im Anfangsstadium.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Das Umspannwerk in Dillenburg muss sowohl altersbedingt erneuert und durch den Neubau auch an die gestiegenen Anforderungen der Energiewende angepasst werden. Die Planungen befinden sich noch im Anfangsstadium.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Im Umspannwerk Dipperz wird ein Ersatzneubau mit Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt. Der Ersatzneubau gründet sich auf das Alter der Anlage, die ältesten Anlagenteile sind aus den 1970er Jahren und haben ihr Lebensende erreicht. In diesem Zuge wird die Strombelastbarkeit der Anlage erhöht, um dem hohen Nord-Süd-Transport von Grünstrom gerecht zu werden,. Auch die Kurzschlussfestigkeit der Anlage wird erhöht und dadurch die Versorgungssicherheit in der Region gestärkt.

Die derzeitigen Planungen sehen vor, das Umspannwerk um eine Blindleistungskompensationsanlage zu erweitern. Diese dient der Spannungsstabilisierung im Netz und der Erhöhung der Übertragungskapazität auf den Leitungen. Zusätzlich werden bereits Vorbereitungen für eine Einführung der Fulda-Main-Leitung in das Umspannwerk getroffen

Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici und Thomas Wagner von der Fulda-Main-Leitung

Im Umspannwerk Gießen/Nord ist der Bau einer Anlage zur Netzstabilisierung notwendig. Die Planungen hierzu befinden sich aktuell im Anfangsstadium.

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Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Das 380-kV Umspannwerk Twistetal in Nordhessen muss aufgrund der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien und aufgrund des altersbedingten Anlagenzustands komplett erneuert werden. Die Fläche des bestehenden Umspannwerks ist für einen Neubau nicht ausreichend. Daher muss das Umspannwerk an anderer Stelle neu errichtet werden. Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorplanung.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihre Bürgerreferentin ist Aylin Kiyici

Angrenzend an die Metropolregion Rhein-Main finden im Rahmen der Netzverstärkung Borken – Gießen Nord und der sogenannten Fulda-Main-Leitung (dem Neu- bzw. dem Parallelneubau zwischen Mecklar – Dipperz – Bergrheinfeld/West) ebenfalls umfangreiche Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich der TenneT statt, die Einfluss auf die Versorgung im Ballungsraum nehmen.

Was bedeutet (n-1)-Sicherheit?

Weitere Infos finden Sie hier

Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Südwest (3)

Umspannwerke

Was genau sind Umspannwerke und welche Rolle spielen sie für unsere Stromversorgung?

Umspannwerke
  • Rhein-Main Umspannwerk Karben (1)

    Rhein-Main Umspannwerk Karben (1)

  • Rhein-Main Umspannwerk Karben (2)

    Rhein-Main Umspannwerk Karben (2)

  • Rhein-Main Umspannwerk Karben (3)

    Rhein-Main Umspannwerk Karben (3)

  • Rhein-Main Umspannwerk Karben (4)

    Rhein-Main Umspannwerk Karben (4)

  • Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Südwest

    Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Südwest

  • Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Nord (1)

    Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Nord (1)

  • Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Nord (2)

    Rhein-Main Umspannwerk Frankfurt Nord (2)

  • Rhein-Main Umspannwerk Dörningheim (1)

    Rhein-Main Umspannwerk Dörningheim (1)

  • Rhein-Main Umspannwerk Dörningheim (2)

    Rhein-Main Umspannwerk Dörningheim (2)

  • Rhein-Main Umspannwerk Großkrotzenburg

    Rhein-Main Umspannwerk Großkrotzenburg

Dialog

Sprechen Sie uns einfach an!

Wir bieten Bürgerinnen und Bürgern, Grundstückbesitzern und Verantwortlichen in der Region gerne ein Gespräch an, um sich jederzeit umfangreich über die Ausbauvorhaben zu informieren.

Kontakt

Anne Klingenburg

Anne Klingenburg

Referentin für Projektkommunikation und Bürgerbeteiligung – u.a. Schwerpunkt westliches Ballungsgebiet
Aylin Kiyici

Aylin Kiyici

Referentin für Projektkommunikation – u.a. Schwerpunkt östliches Ballungsgebiet
Andreas Jaeger Kontakt Frankfurt

Andreas Jaeger

Referent für Bürgerbeteiligung Gebiet Frankfurt/Rhein-Main
Dr. Marco Bräuer 2024

Dr. Marco Bräuer

Regionaler Koordinator Stakeholdermanagement Hessen