News: TenneT Corporate Website https://www.tennet.eu/?L=2 de TYPO3 News Fri, 14 Aug 2020 06:58:57 +0200 Fri, 14 Aug 2020 06:58:57 +0200 TYPO3 EXT:news news-1980 Thu, 07 Nov 2019 15:12:20 +0100 TenneT Holding B.V.: TenneT signs a EUR 3 billion sustainable RCF to further drive the energy transition https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-holding-bv-tennet-signs-a-eur-3-billion-sustainable-rcf-to-further-drive-the-energy-transi/ The signed RCF by TenneT is the  largest sustainable RCF in the BeneluxTenneT has over EUR 11 billion of green debt and sustainable funding available Refinancing re-affirms TenneT’s commitment to social responsibility
  • The signed RCF by TenneT is the  largest sustainable RCF in the Benelux
  • TenneT has over EUR 11 billion of green debt and sustainable funding available
  • Refinancing re-affirms TenneT’s commitment to social responsibility
  • TenneT Holding B.V.(rated A3/A-) refinanced its EUR 2.2 billion Revolving Credit Facility (RCF) and increased the principal to EUR 3 billion. The pricing of the facility is linked to TenneT's ambition to be fully climate neutral in 2025.

    The maturity date of the RCF, which can be used for general corporate purposes, is extended to November 2024 with two one-year extension options. The agreed accordion options gives TenneT the flexibility to further increase the RCF. 

    Participating banks in the single tier RCF are: Rabobank (Sustainability) Coordinator,  ABN AMRO, BNP Paribas, BNG, Deutsche Bank, HSBC, ING Bank (Agent), Lloyds, NatWest and SMBC.

    Investing in the energy transition

    TenneT is driving the European energy transition and expects to invest EUR 35 billion in offshore and onshore grid connections across the Netherlands and Germany over the next ten years. Approx. 80 percent of TenneT's investments are directly related to the energy transition and renewable electricity production, such as wind and solar energy. In the period up to 2030, TenneT expects to have realized approximately 25 gigawatts (GW) of connection capacity for offshore wind farms in the Dutch and German parts of the North Sea, transmitting electricity sufficient to power 31 million households for a full year.

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    news-1887 Wed, 12 Jun 2019 14:53:40 +0200 Ein Jahr XBID und Information zur zweiten Go-Live-Welle https://www.tennet.eu/de/news/news/ein-jahr-xbid-und-information-zur-zweiten-go-live-welle/ XBID, die Single-Intraday-Coupling-(SIDC)-Lösung, wird heute ein Jahr alt! Seit dem erfolgreichen Start am 12./13. Juni 2018 wurden über 16 Millionen Handelsgeschäfte ausgeführt. Die Ausweitung des SIDC auf sieben weitere Länder wird für das vierte Quartal 2019 geplant. XBID, die Single-Intraday-Coupling-(SIDC)-Lösung, wird heute ein Jahr alt! Seit dem erfolgreichen Start am 12./13. Juni 2018 wurden über 16 Millionen Handelsgeschäfte ausgeführt. Die Ausweitung des SIDC auf sieben weitere Länder wird für das vierte Quartal 2019 geplant.

    Die SIDC-Teilnehmer freuen sich über ein erfolgreiches erstes Betriebsjahr mit einer hohen und wachsenden Anzahl von Handelsgeschäften sowie einer stabilen und robusten Performance der XBID-Plattform. Seit dem Start im Juni 2018 wurden über 16 Millionen Handelsgeschäfte erfolgreich abgeschlossen.

    Die Vorbereitungen und Tests für die Inbetriebnahme der zweiten Welle, die voraussichtlich gegen Ende des vierten Quartals 2019 starten wird, sind bereits angelaufen. An dieser Erweiterung sind ​​Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien und Slowenien zusammen mit den angrenzenden Ländern beteiligt, die bereits seit dem vergangenen Jahr dabei sind. Dies sind Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.

    Für die Erweiterung der XBID-Plattform ist für Anfang Oktober 2019 eine Informationsveranstaltung geplant, um die Stakeholder vor dem Start zu informieren. Es wird auch eine Testphase mit Marktteilnehmern vereinbart, um neuen Benutzern die Möglichkeit zu geben, sich mit der SIDC-Lösung vertraut zu machen und zur Vorbereitung eigene Tests durchzuführen.

    Die beiden Vorsitzenden des SIDC-Lenkungsausschusses, Jean Verseille, und Stefano Alaimo, erklären: „Wir freuen uns sehr, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Das Wachstum der Handelsgeschäfte zeigt die wichtige Rolle eines integrierten Intraday-Marktes. Wir freuen uns auf den weiteren Ausbau und die Weiterentwicklung von SIDC. Mit sieben Ländern, die Ende 2019 eingebunden werden sollen, würde dies die geografische Abdeckung von SIDC auf 21 Länder ausweiten. Es gibt auch Pläne für eine dritte Erweiterung.“

    SIDC wird zudem entwickelt, um zusätzliche Vorteile zu bieten. Noch im Laufe dieses Jahres soll eine zweite Version bereitgestellt werden. Für Marktteilnehmer ist wichtig, dass dadurch die Orderbuchtiefe von derzeit 31 auf 100 erhöht wird.

    Hintergrund:

    Ein integrierter Intraday-Markt wird die Effizienz des Intraday-Handels erhöhen, indem ein wirksamer Wettbewerb gefördert, die Liquidität erhöht und eine effizientere Nutzung der Erzeugungsressourcen in ganz Europa ermöglicht wird.

    Mit der zunehmenden schwankenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien steigt das Interesse am Handel an Intraday-Märkten, zudem wird es für Marktteilnehmer immer schwieriger, nach der Schließung des Day-Ahead-Marktes ihre Bilanzen auszugleichen. Ausgeglichene Bilanzen, die näher an der Lieferzeit liegen, sind sowohl für die Marktteilnehmer als auch für die Übertragungsnetze von Vorteil, weil unter anderem der Reservebedarf und die damit verbundenen Kosten gesenkt werden. Darüber hinaus ist der Intraday-Markt ein wesentliches Instrument, mit dem die Marktteilnehmer auf kurzfristige Veränderungen bei Verbrauch und Ausfällen reagieren können.

    Ansprechpartner:

    50Hertz Transmission GmbH 
    Volker Kamm, T +49 30 5150 3417, M +49 172 3232759, E volker.kamm(at)50hertz.com 

    Amprion GmbH 
    Andreas Preuß, T +49 231 5849 13785, M +49 172 2407116, E andreas.preuss(at)amprion.net 

    TenneT TSO GmbH 
    Ulrike Hörchens, T +49 921 50740 4045, M +49 151 17131120, E ulrike.hoerchens(at)tennet.eu  

    TransnetBW GmbH
    Regina König, T +49 21858 3155, M +49 173 650 7067, E r.koenig(at)transnetbw.de 

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    news-1612 Thu, 06 Sep 2018 15:00:00 +0200 Europäische Intraday-Lösung (XBID) läuft stabil, Rückabwicklungssysteme nicht mehr verfügbar https://www.tennet.eu/de/news/news/europaeische-intraday-loesung-xbid-laeuft-stabil-rueckabwicklungssysteme-nicht-mehr-verfuegbar/ Seit Inbetriebnahme der XBID-Lösung Mitte Juni wurden mehr als 2,5 Millionen Handelsgeschäfte im grenzüberschreitenden Intraday-Stromhandel abgeschlossen. Das teilen die Strombörsen (NEMO) und Übertragungsnetzbetreiber (TSO) mit. Weil die XBID-Lösung seit zwei Monaten stabil läuft, werden die für eine Rückabwicklung benötigten Systeme abgeschaltet. Seit Inbetriebnahme der XBID-Lösung Mitte Juni wurden mehr als 2,5 Millionen Handelsgeschäfte im grenzüberschreitenden Intraday-Stromhandel abgeschlossen. Das teilen die Strombörsen (NEMO) und Übertragungsnetzbetreiber (TSO) mit. Weil die XBID-Lösung seit zwei Monaten stabil läuft, werden die für eine Rückabwicklung benötigten Systeme abgeschaltet.

    Die XBID-Lösung befindet sich seit mehr als zweieinhalb Monaten im operativen Betrieb und läuft stabil. Gemäß IDOA (Intraday Operational Agreement) können die Systeme zur Rückabwicklung nun abgeschaltet werden. Sie waren entsprechend der vertraglichen Vereinbarung zwischen NEMOs und TSOs (IDOA) für zwei Monate nach Inbetriebnahme weiter vorgehalten worden, um bei einem Scheitern der XBID-Lösung als Übergangslösung zur Verfügung zu stehen. 

    Die Inbetriebnahme der XBID-Lösung und von zehn lokalen Implementierungsprojekten (LIPs) ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem europäischen Intraday Elektrizitätsbinnenmarkts.  Sie ermöglicht den kontinuierlichen grenzüberschreitenden Intraday-Handel zwischen Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien. Die meisten anderen Länder Europas werden sich im Jahr 2019 in einer zweiten Go-Live-Welle dem XBID-Projekt anschließen.

    XBID führt alle europäischen Intraday-Märkte zusammen, die kontinuierlich ablaufen und ergänzt damit den bestehenden Day-Ahead-Markt.

    Die XBID-Lösung basiert auf einem gemeinsamen IT-System bestehend aus SOB, einem Capacity Management Module (CMM) und einem Shipping Module (SM). Diese Lösung ermöglicht es, bei ausreichender grenzüberschreitender Übertragungskapazität Gebote von Marktteilnehmern aus unterschiedlichen Marktgebieten innerhalb der vom Projekt abgedeckten Region zusammenzuführen. Die Intraday-Lösung unterstützt sowohl explizite Allokation an der Grenze Deutschland/Frankreich (wie von den zuständigen Regulierungsbehörden gefordert) als auch kontinuierlichen impliziten Handel an allen in der ersten Go-Live-Welle teilnehmenden LIP-Grenzen. Sie entspricht dem EU-Zielmodell für den integrierten Intraday-Markt.

    Die europaweite Kopplung der Intraday-Märkte ist ein Schlüsselelement zur Schaffung des europäischen Elektrizitätsbinnenmarkts. Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Erzeugungsanlagen im europäischen Energiemix ist das Verknüpfen der unterschiedlichen Intraday-Märkte von zunehmender Bedeutung für Marktteilnehmer, die ihre jeweiligen Bilanzkreise immer kurzfristiger auszugleichen müssen. Mit der Weiterentwicklung des Intraday-Markts ergeben sich zusätzliche Optimierungspotentiale bei der Einsatzentscheidung von Erzeugungsanlagen – insbesondere erneuerbare Energien – und abschaltbaren Lasten. Das Ziel der XBID-Initiative ist die Steigerung der Effizienz des Intraday-Handels und damit verbunden die Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt.

    Ansprechpartner:

    50Hertz Transmission GmbH 
    Volker Kamm, T +49 30 5150 3417, M +49 172 3232759, E volker.kamm(at)50hertz.com 

    Amprion GmbH 
    Andreas Preuß, T +49 231 5849 13785, M +49 172 2407116, E andreas.preuss(at)amprion.net 

    TenneT TSO GmbH 
    Ulrike Hörchens, T +49 921 50740 4045, M +49 151 17131120, E ulrike.hoerchens(at)tennet.eu  

    TransnetBW GmbH
    Regina König, T +49 21858 3155, M +49 173 650 7067, E r.koenig(at)transnetbw.de 

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    news-1336 Wed, 23 May 2018 08:06:11 +0200 TenneT issues EUR 1.25 billion of Green Bonds https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-issues-eur-125-billion-of-green-bonds/ Market provides TenneT again with long-dated bonds supported by a sizeable order book of around EUR 2.5 billionTenneT has for the first time added two Dutch offshore projects (Borssele Alpha and Borssele Beta) to its Green Bond portfolio including so far nine offshore projects in Germany TenneT is the largest (corporate) issuer in the Netherlands of green debt with a total of  EUR 6.25 billion of green issuances 
    • Market provides TenneT again with long-dated bonds supported by a sizeable order book of around EUR 2.5 billion
    • TenneT has for the first time added two Dutch offshore projects (Borssele Alpha and Borssele Beta) to its Green Bond portfolio including so far nine offshore projects in Germany
    • TenneT is the largest (corporate) issuer in the Netherlands of green debt with a total of  EUR 6.25 billion of green issuances 

    TenneT Holding B.V. (rated A3/A-) successfully launched and priced another Green Bond issue under its green bond program of EUR 1.25 billion, split in two tranches of EUR 500 million (term: 10 years, coupon 1.375%) and EUR 750 million (term: 16 years, coupon 2.00%) with the support of five banks: BNP Paribas, Deutsche Bank, ING Bank, Lloyds and Rabobank.

    Investing in green energy

    TenneT’s investments in offshore and onshore grid connections across the Netherlands and Germany are expected to total EUR 28 billion over the next 10 years.

    In the period up to 2019, TenneT is realizing over 7,000 megawatts (MW) of connection capacity for offshore wind farms in the German sector of the North Sea, transmitting electricity equivalent to the annual power consumption of approx. 10 million households. By 2023, TenneT expects to have realized 3,500 MW of connection capacity in the Dutch sector of the North Sea, corresponding to the annual power consumption of close to 5 million households.

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    news-1098 Fri, 23 Feb 2018 08:00:00 +0100 Geschäftsbericht: TenneT stärkt Übertragungsnetz und gewährleistet hohen Grad an Versorgungssicherheit https://www.tennet.eu/de/news/news/geschaeftsbericht-tennet-staerkt-uebertragungsnetz-und-gewaehrleistet-hohen-grad-an-versorgungssicherhe-1/ 2017 investierte TenneT 1.770 Millionen Euro, um die Energiewende umzusetzen und gewährleistete gleichzeitig einen hohen Grad an Versorgungssicherheit (99,99 Prozent) im Höchstspannungsnetz.2017 betrug der nachhaltige Umsatz 3.948 Millionen Euro bei einem EBIT von 742 Millionen Euro (um Sondereffekte bereinigt).Die Energiewende erfordert eine Kombination von datenbasiertem, flexiblen Stromnetz und Investitionen in den Netzausbau. TenneT bereitet das Stromnetz für die Teilnahme von Millionen ‚Prosumern‘ durch Blockchain-Pilotprojekte vor.
    • 2017 investierte TenneT 1.770 Millionen Euro, um die Energiewende umzusetzen und gewährleistete gleichzeitig einen hohen Grad an Versorgungssicherheit (99,99 Prozent) im Höchstspannungsnetz.
    • 2017 betrug der nachhaltige Umsatz 3.948 Millionen Euro bei einem EBIT von 742 Millionen Euro (um Sondereffekte bereinigt).
    • Die Energiewende erfordert eine Kombination von datenbasiertem, flexiblen Stromnetz und Investitionen in den Netzausbau.
    • TenneT bereitet das Stromnetz für die Teilnahme von Millionen ‚Prosumern‘ durch Blockchain-Pilotprojekte vor.

    Der deutsch-niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT stellt heute erneut eine solide Bilanz im integrierten Geschäftsbericht 2017 und Konzernabschluss 2017 vor. Der Geschäftsbericht zeigt außerdem, dass TenneT an einem modernisierten und robusten Stromnetz arbeitet. Hierfür kombiniert das Unternehmen neue Verbindungen an Land und auf See mit einem flexibleren Stromnetz und testet die Blockchain-Technologie. 

    Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: „2017 haben wir große Fortschritte bei der Realisierung unserer strategischen Prioritäten gemacht. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass wir wieder eine hohe Netzverfügbarkeit gewährleisten konnten. Und gleichzeitig bereiten wir unsere Netze auf die nahe Zukunft in einer nachhaltigen Energiewelt vor. Heute ist die moderne Gesellschaft zunehmend von Elektrizität abhängig. Da die Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien deutlich sinken und grüner Strom aus einer Vielzahl von dezentralen Anlagen bereitgestellt wird, müssen wir das Stromnetz erneuern, sodass es diese Revolution unterstützt. Das bedeutet, dass wir ein flexibleres System mit ausreichender Kapazität für die Energiespeicherung in Power-to-Gas und in Batteriespeichern brauchen. Die Teilnahme von Millionen ‚Prosumern‘ am Strommarkt ist ebenfalls von großer Bedeutung, da es in Zukunft weitaus weniger konventionelle und einfach zu regelnde Erzeugungskapazitäten geben wird, um das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch im Stromnetz aufrechtzuerhalten. Diese ausgleichende Funktion der konventionellen Kraftwerke wird teilweise von Stromverbrauchern mit Elektrofahrzeugen, Solaranlagen und Heimbatteriesystemen übernommen werden. Gemeinsam können sie die benötigte Flexibilität bereitstellen und dabei sogar Geld verdienen.“

    Aus diesem Grund hat TenneT 2017 zwei Pilotprojekte in Deutschland und den Niederlanden gestartet, um es Stromverbrauchern zu ermöglichen, sich am Strommarkt zu beteiligen. Durch die Zusammenarbeit mit Dienstleistern (in diesem Fall die Unternehmen sonnen in Deutschland und Vandebron in den Niederlanden) und mithilfe der Blockchain-Technologie kann die Kapazität von gepoolten Batterien genutzt werden. Dies erlaubt es Stromverbrauchern, direkt Transaktionen durchzuführen und auf diese Weise zur Umsetzung der Energiewende beizutragen. Wenn sich diese Pilotprojekte als erfolgreich erweisen, beabsichtigt TenneT, mit weiteren interessierten Parteien zusammenzuarbeiten, um das Stromnetz der Zukunft zu schaffen.

    Finanzielle Ergebnisse und Investitionen

    Key Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen Ergebnis (in Millionen Euro)20172016
    Umsatz3,9483,227
    Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)897834
    Um Sondereffekte bereinigtes EBIT742701
    Investitionen in Sachanlagen1,7701,848
    Gesamtvermögen20,41218,974

    Otto Jager, CFO von TenneT, sagte: „Unser solides Ergebnis ermöglicht es uns, die notwendigen Investitionen in die Energiewende zu finanzieren. Die Kapitalmärkte betrachten uns an als einen stabilen und verlässlichen Emittenten von Anleihen, was uns Zugang zu einem breiten Spektrum an Finanzierungsquellen ermöglicht.“

    Nachhaltiger Umsatz

    TenneTs nachhaltiger Umsatz von 3.948 Millionen Euro im Jahr 2017 hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert (2016: 3.227 Millionen Euro). Wichtigste Ursache waren Erlöse für ansteigende Netzkosten und zusätzliche Umsätze durch eine wachsende Kapitalbasis des Unternehmens. Das nachhaltige EBIT stieg von 834 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 897 Millionen Euro im Jahr 2017. Das um Sondereffekte (zum Beispiel bestimmte einmalige Erlöse für Offshore-Aktivitäten und die Auflösung bestimmter Rückstellungen) bereinigte EBIT stieg ebenfalls: von 701 Millionen Euro 2016 auf 742 Millionen Euro 2017. Der Anstieg des EBIT wurde vor allem durch das Wachstum der Sachanlagen angetrieben.

    Investitionen und Finanzierung

    Im vergangenen Jahr betrug das Investitionsvolumen von TenneT 1.770 Millionen Euro. Hiervon investierte der Übertragungsnetzbetreiber 1.032 Millionen Euro in Deutschland und 736 Millionen Euro in den Niederlanden. Um dem aus dem umfangreichen Investitionsportfolio resultierenden Finanzierungsbedarf nachzukommen, emittierte TenneT im April 2017 erfolgreich erstmals grüne Hybridanleihen in einem Gesamtwert von 1 Milliarde Euro. Diese Hybridanleihen gelten als Eigenkapital. Zusätzlich emittierte TenneT im Verlauf des vergangenen Jahres grüne Anleihen in Höhe von 1 Milliarde Euro.

    Ratings für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2017

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’sA- (stabile Aussichten)A-2
    Moody’s Investors ServiceA3 (stabile Aussichten)P-2

     

    Neue Offshore-Netzanschlüsse für Windparks auf See

    In der deutschen Nordsee sind bereits zehn Offshore-Netzanbindungssysteme von TenneT in Betrieb, sieben davon in Gleichstrom- und drei in Drehstromtechnologie. Sie stellen zusammen eine Gesamtkapazität für die Übertragung von Offshore-Windenergie von mehr als fünf Gigawatt (GW) zur Verfügung. Das ist mehr als ausreichend, um die gesamte aktuell in der Nordsee installierte Offshore-Windenergiekapazität (rund vier GW) zu übertragen. TenneT erfüllt damit bereits über 80 Prozent des von der Bundesregierung festgelegten Offshore-Ausbauziels für 2020 (6,5 GW). Der Übertragungsnetzbetreiber rechnet damit, 2019 zwei weitere Offshore-Netzanbindungssysteme fertigzustellen. Dies wird die Offshore-Anbindungskapazität auf über sieben GW erhöhen. Bis 2025 soll die Anbindungskapazität voraussichtlich auf über zehn GW steigen.

    2017 hat TenneT mit knapp 16 Terawattstunden (TWh) eine Rekordmenge an Offshore-Windenergie aus der deutschen Nordsee an Land übertragen. Damit könnte beispielsweise der jährliche Stromverbrauch der Deutschen Bahn (rund 10 TWh) mehr als anderthalbmal gedeckt werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Menge des übertragenen Windstroms um fast 50 Prozent angestiegen (2016: knapp 11 TWh). Im Vergleich zu 2015 stieg sie sogar um mehr als das Doppelte (2015: rund 7 TWh).

    Im vergangenen Jahr wurde das Konsortium, das die Möglichkeiten für den Bau eines Windenergie-Verteilkreuzes in der Nordsee untersuchen soll, erweitert: Neben den ursprünglichen Partnern TenneT Niederlande, TenneT Deutschland und Energinet.dk gehören nun auch der niederländische Gasnetzbetreiber Gasunie und die Rotterdamer Hafenbehörde dazu. Die von TenneT entwickelte Idee für ein Windenergie-Verteilkreuz in der Nordsee würde es langfristig ermöglichen, Windparks mit einer kombinierten Kapazität von bis zu 100 GW mit den Strommärken von Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Belgien, Norwegen und Dänemark zu verbinden. 

    Die Entwicklung eines Offshorenetzes zur Anbindung von Windparks vor der niederländischen Küste an das Stromnetz an Land verläuft nach Plan. Dies betrifft die Windpark-Zonen Borssele, Hollandse Kust Zuid und Kust Noord, die gemeinsam eine Gesamtkapazität von mehr als 3,5 GW haben. TenneT sieht mittelfristig Möglichkeiten zum weiteren Ausbau der Windenergiekapazität im niederländischen Teil der Nordsee. Zwischen 2023 und 2030 ist ein Anstieg der Offshore-Windenergiekapazität um ca. 7 GW möglich,  aufgeteilt auf verschiedene Bereiche vor der Westküste der Niederlande und nördlich der Friesischen Inseln. Die niederländische Regierung arbeitet zurzeit an einem Entwicklungsplan für Offshore-Windenergie. TenneT steht hierzu in engem Kontakt mit dem niederländischen Ministerium für Wirtschaft und Klimapolitik. 

    Eine mögliche Lösung wäre die Aufschüttung einer künstlichen Insel in der Nordsee zwischen den Niederlanden und Großbritannien und die Verwendung von Gleichstromkabeln, um in Zukunft die große Zahl der weiter von der Küste entfernt entstehenden Offshore-Windparks anzubinden. Wenn die Transportkabel auch genutzt würden, um Strom zwischen dem niederländischen und dem britischen Strommarkt zu handeln, würde der Auslastungsgrad der Verbindungen bis auf 80 Prozent ansteigen.

     

    Verbindung der Strommärkte

    In den kommenden Jahren wird TenneT die grenzüberschreitenden Stromleitungen (Interkonnektoren) ausbauen und so das Stromübertragungsnetz flexibler machen. Dies wird positive Effekte auf die Harmonisierung der Strompreise, den Austausch erneuerbarer Energien sowie die Versorgungssicherheit der jeweiligen Länder haben. Der Bau zweier neuer Offshore-Gleichstrom-Interkonnektoren ist bereits in vollem Gang: die Seekabel-Verbindung NordLink, die Deutschland und Norwegen verbinden wird, sowie COBRAcable zwischen den Niederlanden und Dänemark. COBRAcable soll 2019 fertiggestellt werden, NordLink voraussichtlich 2020. 

    Der niederländische Trassenabschnitt des neuen Interkonnektors zwischen Doetinchem (Niederlande) und Wesel (Deutschland) wird 2018 fertiggestellt. Der deutsche Abschnitt wird von dem für diese Region verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber Amprion realisiert und später als erwartet fertiggestellt. Die Kapazität des bestehenden Interkonnektors zwischen Meeden (Niederlande) und Diele (Deutschland) wird 2019 erweitert. Die Übertragungskapazität des bestehenden bidirektionalen niederländisch-belgischen Interkonnektors wird stufenweise erhöht und soll bis 2022 mehr als verdoppelt werden. 

    Ausblick

    Die Bundesregierung strebt bis Mitte des Jahrhunderts eine CO2-neutrale Wirtschaft an und gibt das Ziel von 80 Prozent erneuerbaren Energien beim Nettostromverbrauch bis 2050 vor. In den Niederlanden gibt es ähnliche Entwicklungen: Dort strebt die Regierung einen beschleunigten Rückbau der bestehenden Kohlekraftwerke bis 2030 an. 

    Dies zeigt, dass TenneTs Bestreben, das Stromübertragungsnetz für größere Kapazitäten erneuerbarer Energien auszubauen, wichtiger denn je ist. Um mit diesen Entwicklungen schrittzuhalten, werden in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich Investitionen in Höhe von ca. 28 Milliarden Euro erforderlich sein.

    Die geplanten Investitionen in den Niederlanden beziehen sich auf Netzausbauprojekte und ein umfassendes Instandhaltungs- und Erneuerungsprogramm für die bestehende Netz-Infrastruktur. Hauptprojekte sind das Offshore-Netz (3.500 MW), der Nordring der Randstad-380-kV-Leitung, die Südwest-380-kV-Leitung, die Nordwest-380-kV-Leitung sowie die Modernisierung des nationalen 380-kV-Rings, der Doetinchem-Wesel-Interkonnektor und COBRAcable. In Erwartung kommender politischer Entscheidungen ist die Weiterentwicklung des Offshore-Netzes in den Niederlanden nach 2023 noch nicht Teil des Investitionsportfolios. Der Bau der Hochspannungs-Gleichstromverbindungen SuedLink und SuedOstLink in Deutschland ist bereits im Investitionsportfolio enthalten. 

    Die Gleichstrom-Verbindungen SuedLink und SuedOstLink sind die größten Netzausbauprojekten in Deutschland. Beide Verbindungen werden nach Vorgabe des Gesetzgebers als Erdkabel-Verbindungen geplant. Neben den geplanten Gleichstromprojekten befinden sich aktuell über 20 große Drehstrom-Onshoreprojekte in der Planungs- oder Bauphase. 

    Integrierter Geschäftsbericht 2017 und Grüner Finanzbericht 2017

    Weitere Informationen zu TenneT finden Sie im integrierten Geschäftsbericht 2017, der Ihnen unter https://annualreport.tennet.eu/ zur Verfügung steht.

    TenneT hat außerdem einen Grünen Finanzbericht 2017 im Zusammenhang mit der Ausgabe der sogenannten „Grünen Anleihen“ (beginnend 2015) vorbereitet. Dieser Bericht ist verfügbar auf: Green Finance Report 2017. 

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    news-1003 Mon, 16 Oct 2017 08:04:04 +0200 EEG-Umlage sinkt 2018 auf 6,792 Cent pro Kilowattstunde https://www.tennet.eu/de/news/news/eeg-umlage-sinkt-2018-auf-6792-cent-pro-kilowattstunde/ Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen EEG-Umlage für 2018.EEG-Umlage 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.Mittelfristprognose zeigt weitere Zunahme erneuerbarer Stromerzeugung und leichten Rückgang  beim Netto-Strombedarf.
  • Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen EEG-Umlage für 2018.
  • EEG-Umlage 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.
  • Mittelfristprognose zeigt weitere Zunahme erneuerbarer Stromerzeugung und leichten Rückgang  beim Netto-Strombedarf.
  • 16. Oktober 2017. Bayreuth, Berlin, Dortmund, Stuttgart. Die vier deutschen Übertra-gungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben heute die EEG-Umlage für das Jahr 2018 veröffentlicht. Sie beträgt 6,792 Cent pro Kilowatt-stunde und ist damit 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (2017: 6,880 ct/kWh).

    Grundlage für die Berechnung der EEG-Umlage ist die Prognose der im Jahr 2018 zu erwartenden Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Für 2018 ergeben die Berechnungen einen Umlagebetrag von 23,78 Milliarden Euro. Die EEG-Umlage wird von allen Letztverbrauchern für jede bezogene Kilowattstunde entrichtet und dient der Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor. Die Übertragungsnetzbetreiber erheben die Umlage nach den gesetzlichen Vorgaben des EEG.

    Berechnung der EEG-Umlage

    Für das Jahr 2018 wird eine weitere Zunahme von Strom aus regenerativen Anlagen um knapp 17 Terawattstunden (TWh) auf etwa 204 TWh prognostiziert. Dieser Anstieg spiegelt vor allem den Ausbau der Windenergie an Land und auf See wider. Abzüglich der prognostizierten Börsenerlöse, die sich im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Börsenpreises im Vergleich zum Vorjahr um rund 16 Prozent erhöht haben, ergibt sich für das Jahr 2018 eine prognostizierte Deckungslücke von etwa 25,6 Milliarden Euro. Dies entspricht in der EEG-Umlage 2018 einem Anteil von etwa 7,3 Cent pro Kilowattstunde (so genannte Kernumlage; sie betrug im Jahr 2017 etwa 7 ct/kWh). Davon entfallen etwa 2,7 Cent pro Kilowattstunde auf Photovoltaik, etwa 1,8 Cent pro Kilowattstunde auf Energie aus Biomasse, etwa 1,6 Cent pro Kilowattstunde auf Windenergie an Land und etwa 1 Cent pro Kilowattstunde auf Windenergie auf See.

    In die finale Umlageberechnung fließen zusätzlich der aktuelle Stand des EEG-Kontos sowie die so genannte Liquiditätsreserve ein. Das EEG-Konto war zum 30. September 2017 mit 3,3 Milliarden Euro im Plus. Die positive Deckung des EEG-Kontos 2017 senkt die EEG-Umlage 2018 rechnerisch um knapp 1 Cent pro Kilo-wattstunde.

    Die Liquiditätsreserve federt Schwankungen auf dem EEG-Konto und deren Auswirkungen auf die EEG-Umlage ab. Diese Schwankungen ergeben sich aus Abweichungen zwischen der Prognose und der tatsächlichen Einspeisung aus erneuerbaren Energien. So führen besonders sonnenreiche Jahre zu einer höheren Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen, als im Durchschnitt zu erwarten wäre. Unter Berücksichtigung des positiven Kontostands wird die Liquiditätsreserve mit 6 Prozent angesetzt, bezogen auf die prognostizierte Deckungslücke. Sie liegt 2018 bei gut 1,5 Milliarden Euro. Damit erhöht die Liquiditätsreserve die EEG-Umlage um etwa 0,4 Cent pro Kilowattstunde.

    Die Ermittlung der EEG-Umlage erfolgt auf Basis von Prognosen unabhängiger Gutachter in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur. Diese überwacht die Ermittlung, Festlegung, Veröffentlichung und Weitergabe der EEG-Umlage sowie die Vermarktung der EEG-Strommengen und regelt die Anforderungen für die Vermarktung.

    Mittelfristprognose

    Zusammen mit der EEG-Umlage haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetrei-ber die EEG-Mittelfristprognose (EEG-Vorschau) veröffentlicht. Sie beinhaltet die wahrscheinliche Entwicklung der Einspeisung aus regenerativen Stromerzeugungsanlagen nach dem EEG für die nächsten fünf Jahre. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden unter anderem Prognosedaten zur installierten Leistung, der eingespeisten Jahresarbeit, der an die Anlagenbetreiber auszuzahlenden finanziellen Förderung sowie zum Letztverbraucherabsatz veröffentlicht.

    Für das Jahr 2022 wird eine installierte Leistung erneuerbarer Energiequellen von knapp 135 Gigawatt (GW) erwartet, wovon etwa 93 Prozent auf Solar- und Wind-energie (Solar über 53 GW und Wind knapp 72 GW) entfallen. Die prognostizierte Jahresarbeit liegt für das Jahr 2022 bei rund 249 TWh. Dabei wird davon ausgegan-gen, dass 2022 rund 17 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (rund 42 TWh) die feste Einspeisevergütung nach § 21 EEG 2017 in Anspruch neh-men wird. Hierfür sind Einspeisevergütungen in Höhe von knapp 11,3 Milliarden Euro an die Anlagenbetreiber zu zahlen. Zusätzlich wird mit prognostizierten Erzeugungsmengen von rund 190 TWh aus Anlagen in der geförderten Direktvermarktung sowie mit den auf diese Erzeugungsmengen entfallenden Prämienzahlungen von 17,4 Milliarden Euro gerechnet. Des Weiteren werden Zahlungen in Form von Flexibilitätsprämie bzw. Flexibilitätszuschlag für Biomasseanlagen in Höhe von 0,2 Milliarden Euro abgeschätzt. Außerdem werden für 2022 rund 12,04 TWh für weitere Formen der Direktvermarktung sowie 5,5 TWh an Erzeugung prognostiziert, die direkt vor Ort verbraucht werden.

    Nach Einschätzung der Gutachter wird der Netto-Strombedarf bis zum Jahr 2022 auf knapp 511 TWh zurückgehen. Im Rahmen der Vorschau wird mit einer leichten Zunahme von 2018 bis 2022 an umlagefreiem bzw. privilegiertem Eigenverbrauch von insgesamt rund 2,2 TWh gerechnet. Die Strommengen, die der besonderen Ausgleichsregelung nach EEG unterfallen, sinken von rund 115 TWh im Jahr 2018 auf knapp 113 TWh im Jahr 2022. Bedingt durch verschiedene Effekte (z.B. Effizienzmaßnahmen) vermindert sich der nicht privilegierte Letztverbrauch im Jahr 2022 gemäß Prognose auf rund 329 TWh.

    Die für die Berechnung notwendigen Werte der EEG-Mittelfristprognose und des umlagepflichtigen Letztverbrauchs wurden im Auftrag der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber von unabhängigen Gutachtern ermittelt.
    Weitere Informationen unter www.netztransparenz.de

    Mehr Informationen:

    50Hertz Transmission GmbH
    Volker Kamm, T +49 30 5150 3417, M +49 172 3232759, volker.kamm(at)50hertz.com

    Amprion GmbH
    Solveig Wright, T +49 231 5849 13785, M +49 1520 8204961, solveig.wright(at)amprion.net

    TenneT TSO GmbH
    Ulrike Hörchens, T +49 921 50740 4045, M +49 151 17131120, ulrike.hoerchens(at)tennet.eu

    TransnetBW GmbH
    Annett Urbaczka, T +49 711 21858 3567, M +49 173 6507067, a.urbaczka(at)transnetbw.de

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    news-955 Fri, 28 Jul 2017 07:28:16 +0200 Halbjahres-Geschäftsbericht: TenneT unterstützt Energiewende durch starke Impulse für europäische Zusammenarbeit und Digitalisierung https://www.tennet.eu/de/news/news/halbjahres-geschaeftsbericht-tennet-unterstuetzt-energiewende-durch-starke-impulse-fuer-europaeische-zu-1/ TenneT schließt Partnerschaft zur großflächigen Entwicklung von Offshore-Windenergie in EuropaInnovative Projekte auf Basis von Blockchain-Technologie fördern Integration der erneuerbaren EnergienTenneT investiert 750 Mio Euro in die deutschen und niederländischen Übertragungsnetze (erstes Halbjahr 2017)Nachhaltiges operatives EBIT erhöht sich im ersten Halbjahr 2017 auf 478 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016: 414 Mio. Euro)Ausgabe grüner (Hybrid-) Anleihen im Wert von 2 Mrd. Euro  
  • TenneT schließt Partnerschaft zur großflächigen Entwicklung von Offshore-Windenergie in Europa
  • Innovative Projekte auf Basis von Blockchain-Technologie fördern Integration der erneuerbaren Energien
  • TenneT investiert 750 Mio Euro in die deutschen und niederländischen Übertragungsnetze (erstes Halbjahr 2017)
  • Nachhaltiges operatives EBIT erhöht sich im ersten Halbjahr 2017 auf 478 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016: 414 Mio. Euro)
  • Ausgabe grüner (Hybrid-) Anleihen im Wert von 2 Mrd. Euro  
  • Arnheim, Bayreuth. Auch in der ersten Jahreshälfte 2017 förderte der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die europäische Zusammenarbeit im Energiebereich. So schloss der Betreiber von Übertragungsnetzen in Deutschland und den Niederlanden eine Partnerschaft mit dem dänischen Übertragungsnetzbetreiber Energinet.dk mit dem Ziel, langfristig ein Windenergie-Verteilkreuzes in der Nordsee zu entwickeln. Das Großprojekt kann zu einer erschwinglichen und großflächigen Versorgung mit Offshore-Windenergie beitragen. Darüber hinaus arbeitet TenneT in Deutschland und den Niederlanden gemeinsam mit dem Unternehmen IBM und den Start-ups sonnen und Vandebron daran, unter Nutzung der Blockchain-Technologie lokale erneuerbare Energien zu integrieren und für die Stabilisierung des Netzes zu nutzen. 

    Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: „Es gibt zwei wesentliche Voraussetzungen für den Wandel zu einem nachhaltigeren Elektrizitätsversorgungssystem. Erstens ist eine weitere Integration der nordwesteuropäischen Strommärkte und somit eine engere Zusammenarbeit erforderlich, damit wir größere Mengen wetterabhängiger Wind-und Solarenergie besser nutzen können. Zweitens müssen wir intelligente innovative Systeme entwickeln, die den Strombedarf und die fluktuierende Erzeugung aus diesen grünen Energiequellen effizient auf einander abstimmen. Dies kann durch die Anwendung von smarten Softwarelösungen  erreicht werden.“ 

    „Wir treiben über innovative Pilotprojekte die bessere Einbindung der erneuerbaren Energien voran. Das ist wegweisend“, sagte Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, mit Blick auf die gemeinsamen Projekte mit den Unternehmen sonnen und Volkswagen. „Indem wir dezentrale Batteriespeicher über eine Blockchain-Lösung in das Energieversorgungssystem einbinden, werden Haushalte in Zukunft selbst zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen können. Und wenn wir zukünftig Wetterdaten aus Autos nutzen können, um die Solareinspeisung besser zu prognostizieren, wird dies dazu beitragen, dass wir das Stromnetz auch mit einem wachsenden Anteil an fluktuierendem Grünstrom sicher und wirtschaftlich betreiben können.

    Europäische Perspektive

    Eine weitergehende Integration des nordwesteuropäischen Strommarkts ist notwendig, um die festgelegten langfristigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Zu diesem Zweck wurde im Juni 2017 ein Konsortium bestehend aus TenneT Niederlande, TenneT Deutschland und Energinet.dk gebildet, das offen für weitere Partner ist. Ziel ist es, ein großes europäisches System zu Anbindung und Verteilung von Windenergie in der Nordsee zu entwickeln. 

    Darüber hinaus eröffnete TenneT im Juni 2017 ein Büro in Brüssel, um die dauerhafte Präsenz in der Verwaltungszentrale Europas sicherzustellen. Der COO von TenneT, Ben Voorhorst, wurde mit Wirkung ab dem 1. Juli 2017 zum Präsidenten von ENTSO-E (European Network of Transmission System Operators for Electricity) ernannt.

    Nachhaltiges Betriebsergebnis (erstes Halbjahr 2017)

    Der nachhaltige Umsatz von TenneT stieg in der ersten Jahreshälfte 2017 auf 1.966 Mio. Euro. Dies war vor allem getrieben durch die Erstattung von Kosten für netzstabilisierende Maßnahmen wie Redispatch und die Abregelung von Windkraftanlagen. Da diese so genannten Systemdienstleistungs-Kosten weiter gewälzt werden, hat dies keinen Einfluss auf das nachhaltige operative EBIT. Dieses stieg im Einklang mit dem Wachstum des Anlagevermögens des Unternehmens in Deutschland und den Niederlanden von 414 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016) auf 478 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017. In der ersten Jahreshälfte 2017 blieben die Investitionen in die weitere Stärkung der Strominfrastruktur in beiden Ländern auf einem hohen Niveau. Während dieses Zeitraums beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 750 Mio Euro.

    Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen1 Ergebnis in Mio EUR

    30. Juni 201730. Juni 2016
    Umsatz1.9661.546
    EBITDA796715
    EBIT478414
    Investitionen in Sachanlagen750875

     

    30. Juni 201730. Juni 2016
    Verzinsliche Nettoverschuldung (Angepasst)7.4377.347
    Eigenkapital5.2774.792
    Sachanlagen gesamt 20.25118.974

    Finanzierung

    Der Ausgabe der grünen Hybridanleihen von TenneT (1 Mrd. Euro) im März 2017 folgte eine weitere Emission von Senior grünen Anleihen in Höhe von 1 Mrd. Euro im Juni 2017. Beide Anleihe-Emissionen werden genutzt, um Investitionen in die Anbindung von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz an Land zu finanzieren. TenneT‘s Green-Financing-Seite bietet einen Überblick über die acht durch die Ausgabe grüner Anleiheinstrumente finanzierten Offshore-Anbindungsprojekte.

    Das wachsende TenneT-Programm grüner Anleihen und Darlehen entspricht dem umfassenden Investitionsportfolio des Unternehmens. Otto Jager, CFO von TenneT, sagte: „Dass wir als erstes Unternehmen überhaupt grüne Hybridanleihen ausgegeben haben, unterstreicht unser fortgesetztes Bestreben, einen ‚grünen‘ Finanzierungsmarkt weiter zu entwickeln. Wir sehen dies als integralen Bestandteil unserer sozialen Verantwortung an.“

    Die Bonitätseinstufung von TenneT ist zum 30. Juni 2017 im Vergleich zu 2016 unverändert geblieben:

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’sA- (stabile Aussichten)A-2
    Moody’sA3 (stabile Aussichten)P-2 

     


    Umfangreiche Netzausbauprojekte in Deutschland und in den Niederlanden

    TenneT plant und baut im Auftrag des Gesetzgebers zahlreiche Netzausbauprojekte in Deutschland. Diese Projekte sind aufgrund der oft großen Entfernungen, der Vielzahl der Stakeholder, der umfangreichen Genehmigungsverfahren und der technischen Komplexität herausfordernd. Dennoch haben mehrere dieser Projekte die Bauphase erreicht. Hierzu zählen der Neubau der Verbindungen von Dollern nach Dänemark sowie der Westküstenleitung. Für die Erdkabel-Gleichstromverbindungen SuedLink und SuedOstLink haben die Genehmigungsverfahren begonnen.

    In den Niederlanden schließt TenneT derzeit die Bauphase des niederländischen Abschnitts der vierten grenzübergreifenden Stromverbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden – zwischen Doetinchem und Wesel – ab. Die Bauarbeiten an der Ringverbindung im nördlichen Teil des Ballungsraums ‚Randstad‘ (Randstad 380 kV Nord Ring) schreiten wie geplant voran. Darüber hinaus haben die Arbeiten an zwei weiteren großen Projekten in den Niederlanden begonnen: Südwest 380 kV – West & Rilland und Nordwest 380 kV.

    Offshore-Netzanbindungen

    Die Offshore-Netzanbindungen DolWin3 (Kapazität: 900 MW) und BorWin3 (Kapazität: 900 MW) in der deutschen Nordsee befinden sich derzeit im Bau. TenneT wird bis 2019 Übertragungskapazität in Höhe von 7.132 MW in der Nordsee bereitstellen und damit die Offshore-Ausbauziele der Bundesregierung frühzeitig erfüllen. Die Bauarbeiten zur Seekabelverbindung Nordlink nach Norwegen (Kapazität: 1.400 MW) machen gute Fortschritte. Die Verbindung soll bis 2020 in Betrieb genommen werden.In den Niederlanden werden derzeit zwei Offshore-Projekte entwickelt: Borssele Alpha und Borssele Beta. Die Fertigstellung der beiden 700-MW-Offshore-Netzanbindungen wird für 2019 erwartet. Dies sind die ersten von fünf Netzanschlüssen, die in der niederländischen Nordsee für zukünftige Windparks geplant werden. Bis 2023 soll hier eine gesamte Anbindungskapazität von 3.500 MW entstehen. Das neue 700-MW-COBRA-Kabel zwischen den Niederlanden und Dänemark wird dem Markt erwartungsgemäß ab 2019 zur Verfügung stehen.

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    news-889 Thu, 13 Apr 2017 12:19:54 +0200 Notice of Redemption in relation to EUR 500 million outstanding Perpetual Capital Securities https://www.tennet.eu/de/news/news/notice-of-redemption-in-relation-to-eur-500-million-outstanding-perpetual-capital-securities/ On 13 April 2017, TenneT Holding B.V. as Issuer, has noticed the Securityholders  of TenneT's €500,000,000 Fixed-to-Floating Rate Perpetual Capital Securities issued on 9 February 2010  that TenneT has elected to call and redeem, and will redeem, pursuant to the Issuer's call option all of its outstanding Securities on 1 June 2017. On 13 April 2017, TenneT Holding B.V. as Issuer, has noticed the Securityholders  of TenneT's €500,000,000 Fixed-to-Floating Rate Perpetual Capital Securities issued on 9 February 2010  that TenneT has elected to call and redeem, and will redeem, pursuant to the Issuer's call option all of its outstanding Securities on 1 June 2017.

    The Securities will be redeemed at their principle amount together with any interest accrued thereon, including any Arrears of Interest, up to (but excluding) the Redemption Date. The full text of the Notice of Redemption is available at: www.tennet.eu/nl/bedrijf/investor-relations/hybrid/  

    Definitions

    Unless the context otherwise requires, capitalised terms used but not defined herein have the same meaning as assigned thereto in the Terms & Conditions of the Capital Securities (the "Conditions") set forth in the prospectus dated 4 February 2010 for the Capital Securities.

    TenneT Holding B.V. 
    Attention: Jeroen Dicker, Group Treasurer
    P.O. Box 718
    6800 AS Arnhem
    The Netherlands

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    news-847 Wed, 08 Mar 2017 07:14:52 +0100 TenneT unterstützt weiterhin die Energiewende und erzielt stabile finanzielle Ergebnisse https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-unterstuetzt-weiterhin-die-energiewende-und-erzielt-stabile-finanzielle-ergebnisse/ TenneT trägt mit Investitionen in den Netzausbau onshore und offshore sowie grenzübergreifende Stromverbindungen erheblich zur Energiewende beiNachhaltiger Umsatz steigt 2016 unternehmensweit auf 3.227 Millionen EuroOperatives Ergebnis (EBIT) liegt 2016 bei 701 Millionen Euro (um Sondereffekte bereinigt)Hohe Versorgungssicherheit des TenneT-Netzes ist 2016 mit 99,9999 Prozent auf konstant hohem Niveau
  • TenneT trägt mit Investitionen in den Netzausbau onshore und offshore sowie grenzübergreifende Stromverbindungen erheblich zur Energiewende bei
  • Nachhaltiger Umsatz steigt 2016 unternehmensweit auf 3.227 Millionen Euro
  • Operatives Ergebnis (EBIT) liegt 2016 bei 701 Millionen Euro (um Sondereffekte bereinigt)
  • Hohe Versorgungssicherheit des TenneT-Netzes ist 2016 mit 99,9999 Prozent auf konstant hohem Niveau
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    Arnheim, Bayreuth. TenneT, Betreiber von Übertragungsnetzen in Deutschland und den Niederlanden, gewährleistete auch 2016 wieder eine hohe Versorgungssicherheit. Die Verfügbarkeit des TenneT-Netzes lag mit 99,9999 Prozent auf einem konstant hohen Niveau. Dies wurde unterstützt durch hohe Investitionen in das Übertragungsnetz (1.848 Millionen Euro) sowie ein solides finanzielles Ergebnis, das TenneT heute in dem konsolidierten Geschäftsbericht und Konzernabschluss für 2016 vorstellte.  

    Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: „Unsere Gesellschaft ist zunehmend von Strom abhängig. Investitionen in das Übertragungsnetz liegen im allgemeinen Interesse, da sie den Übergang zu einer Versorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen und gleichzeitigen die Versorgungssicherheit gewährleisten. Die großflächige Erzeugung erneuerbarer Energien findet heute abseits der Standorte konventioneller Kraftwerke an Land und auf See statt. Wenn wir den grünen Strom in Nordwest-Europa optimal nutzen wollen, benötigen wir neue Stromverbindungen onshore und offshore. Innovationen, Partnerschaften und internationale Kooperationen sind hierfür von großer Bedeutung. Wir haben 2016 effektive Schritte in all diesen Bereichen unternommen und werden dies auch in den kommenden Jahren fortsetzen.“  

    Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, fügte hinzu: „Um die Energiewende in Deutschland umzusetzen, investieren wir in den kommenden Jahren erheblich in den Ausbau und die Verstärkung des Übertragungsnetzes an Land und bauen das Offshore-Netz weiter aus. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam  mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik technologisch innovative Lösungen erarbeiten, mit denen es möglich ist, den zukünftigen Netzausbau nach 2030 zu reduzieren. Den Weg dahin zeigt die Studie ‚Netzstresstest‘, die wir im vergangenen Jahr vorgestellt haben“.

    Energiewende: Offshore Wind

    TenneT betreibt im deutschen Teil der Nordsee derzeit neun Offshore-Netzanschlüsse: zwei Wechselstromanschlüsse und sieben Gleichstromanschlüsse. Hieraus ergibt sich eine Gesamtübertragungskapazität für Offshore-Windenergie von 5.221 Megawatt. Das ist mehr als ausreichend, um die gesamte installierte Offshore-Wind-Kapazität von 3.783 Megawatt zu übertragen. TenneT erwartet, dass die Offshore-Übertragungskapazität in der deutschen Nordsee bis 2019 auf 7.132 Megawatt und bis 2025 auf über 10.000 Megawatt steigt.  

    Die niederländische Regierung ernannte TenneT 2016 zum Offshore-Netzbetreiber für die Niederlande. TenneT ist damit verantwortlich für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb eines Offshore-Netzes in der niederländischen Nordsee mit einer Kapazität von 3.500 Megawatt zur Übertragung von nachhaltiger Offshore-Windenergie, das bis 2023 fertig gestellt wird. Mit dieser Kapazität kann in etwa der jährliche Stromverbrauch von vier Millionen niederländischen Haushalten gedeckt werden. Vorbereitungen und erste Schritte für die Windpark-Regionen wurden angegangen. 2016 stellte TenneT mit der sogenannten „Energieinsel“ Überlegungen zu einem Langfrist- Konzept für die Nordsee-Infrastruktur vor. Sie könnte Windparks mit einer kombinierten Kapazität von bis zu 70.000 Megawatt mit den deutschen, niederländischen, belgischen, norwegischen und dänischen Strommärkten verbinden. Bei diesem Drehkreuz-Modell könnte das Windkonnektor-Konzept großräumig implementiert werden.  

    Optimierung der internationalen Strommärkte

    TenneT übernahm auch 2016 eine führende Rolle bei der Initiierung und Implementierung grenzübergreifender Übertragungskapazitäten für den Markt und verfolgte damit eine 2002 eingeführte Strategie weiter. Im vergangenen Jahr begann TenneT mit dem Bau von zwei grenzübergreifenden Stromverbindungen: NordLink, eine Verbindung zwischen Deutschland und Norwegen mit einer Übertragungskapazität von 1.400 Megawatt, sowie COBRAcable mit einer Kapazität von 700 Megawatt zwischen den Niederlanden und Dänemark. An Land macht der Ausbau der grenzübergreifenden Übertragungskapazität zwischen Deutschland und den Niederlanden mit dem Bau der Doetinchem-Wesel-Verbindung (1.500 Megawatt) und der Verstärkung der bestehenden Meeden-Diele-Verbindung gute Fortschritte. 2017 wird TenneT darüber hinaus beginnen, die grenzübergreifende Übertragungskapazität zwischen den Niederlanden und Belgien zu erhöhen. Außerdem wird eine Erhöhung der grenzüberschreitenden Übertragungskapazität zwischen den Niederlanden und Belgien vorbereitet.  

     

    Finanzielle Ergebnisse und Investitionen

    Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen1 Ergebnis (in Millionen Euro) 20162015
    Umsatzerlöse3,2273,290
    EBIT8341,075
    Um Sondereffekte bereinigtes EBIT701704
    Investitionen in Sachanlagen1,8482,405
    Vermögenswerte gesamt18,97415,424
    Bereinigte verzinsliche Nettoverschuldung7,3475,736

    1 Im Unterschied zum Ausweis nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) basieren die nachhaltigen Finanzdaten auf dem Prinzip der periodengleichen Erfassung von regulatorischen Forderungen und Verpflichtungen in Verbindung mit TenneTs Aktivitäten. Dies impliziert, dass aus früheren Ereignissen resultierende Beträge, die in künftigen Netzentgelten berücksichtigt werden können, oder müssen, ebenfalls ausgewiesen werden, während die IFRS dies nicht zulassen,

     

     

    Nachhaltiger Umsatz und EBIT

    Der nachhaltige Umsatz lag 2016 bei 3.227 Millionen Euro und sank damit gegenüber dem Vorjahr (2015: 3.290 Millionen Euro). Ursächlich hierfür waren vor allem geringere Kosten für Systemdienstleistungen, welche zu geringeren Umsatzerlösen geführt haben. Dieser Effekt wurde teilweise durch gestiegene Umsatzerlöse aus dem wachsenden Anlagenbestand kompensiert. Das nachhaltige EBIT sank von 1.075 Millionen Euro 2015 auf 834 Millionen Euro im Jahr 2016. Bereinigt um Sondereffekte lag das nachhaltige EBIT auf Vorjahresniveau (2016: 701 Millionen Euro; 2015: 704 Millionen Euro). Einem höheren Umsatz infolge des gestiegenen Anlagenbestands standen höhere Betriebsaufwendungen und geringere Einnahmen aus nicht regulierten Aktivitäten gegenüber.  

    Otto Jager, CFO von TenneT, erklärte: „Unsere soliden finanziellen Ergebnisse helfen uns, weiter in die Energiewende zu investieren. Gleichzeitig unterstützen wir als größter niederländischer Emittent von ‚grünen Schuldverschreibungen‘ die Entwicklung eines nachhaltigen Investorenmarktes.“  

    Investitionen und Finanzierung

    Das Investitionsvolumen (Capex) betrug im vergangenen Geschäftsjahr 1.848 Millionen Euro. Davon wurden in den Niederlande 575 Millionen Euro und in Deutschland 1.273 Millionen Euro investiert. Das anhaltend hohe Investitionsniveau erklärt auch den Anstieg der verzinslichen Nettoverschuldungen auf 7.347 Millionen Euro zum 31. Dezember 2016. 

    Um den aus dem umfangreichen Investitionsportfolio resultierenden höheren Finanzierungsbedarf zu decken, emittierte TenneT im Mai 2016 einen grünen Schuldschein in Höhe von 500 Millionen Euro. Außerdem gab der Netzbetreiber 2016 Green Bonds in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro aus. Ende 2016 verpflichtete sich der Anteilseigner von TenneT, der niederländische Staat vertreten durch das Finanzministerium, zu einer zusätzlichen Eigenkapitaleinlage in Höhe von bis zu 1,2 Milliarden Euro im Zeitraum zwischen 2017 und 2020, die in vier Tranchen ausgezahlt werden soll. Die letzte Tranche in Höhe von 410 Millionen Euro in 2020 ist vorbehaltlich. Sie wird ausgezahlt  wenn notwendig und unter Berücksichtigung der finanziellen Struktur von TenneT zu diesem Zeitpunkt. 

     

     

    Ratings für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’sA- (stabiler Ausblick)    A-2
    Moody’s Investor ServiceA3 (stabiler Ausblick)P-2

     

    Ausblick

    TenneT wird in den kommenden zehn Jahren ca. 25 Milliarden Euro in die Onshore- und Offshore-Netzinfrastruktur in den Niederlanden und Deutschland investieren. Dieser Netzausbau wird eine zuverlässige Versorgung mit erneuerbaren Energien in ganz Europa und insbesondere in den Regelzonen von TenneT sicherstellen. Die fortlaufende Koppelung der Strommärkte in Europa wird zu einer zunehmenden Konvergenz der Strompreise in verschiedenen europäischen Ländern führen und Strom für Endverbraucher erschwinglicher machen.  

    Die in den Niederlanden geplanten Investitionen umfassen die Instandhaltung des bestehenden Netzes sowie den Netzausbau, um die zunehmende Einspeisung volatiler Energien zu bewältigen. Die größten Projekte sind das Offshore-Netz, der Nordring der Randstad-380 kV-Verbindung, die Nordwest- und Südwest-380-kV-Verbindungen sowie die Modernisierung des nationalen 380 kV-Rings, Doetinchem-Wesel und COBRAcable. Auch in Deutschland muss das Übertragungsnetz verstärkt und ausgebaut werden, um das starke und anhaltende Wachstum der erneuerbarer Energien zu bewältigen. Mehr als 20 Großprojekte befinden sich derzeit in der Planungs- oder Bauphase. TenneT arbeitet darüber hinaus an zwei unterirdischen Gleichstromverbindungen, SuedLink und SuedOstLink. Der deutsche Gesetzgeber hatte Ende 2015 einen Erdkabelvorrang für die Gleichstromverbindungen festgelegt. Dies führt aufgrund der notwendigen Neuplanungen zu einer später als ursprünglich geplant Fertigstellung sowie zu höheren Kosten.  

    Integrierter Geschäftsbericht 2016

    Weitere Informationen zu TenneT finden Sie in unserem integrierten Geschäftsbericht 2016, der Ihnen unter annualreport.tennet.eu. zur Verfügung steht. 

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    news-694 Fri, 29 Jul 2016 08:00:00 +0200 TenneT: Solide Halbjahresergebnisse und hohe Versorgungssicherheit https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-solide-halbjahresergebnisse-und-hohe-versorgungssicherheit/ TenneT investiert 875 Mio. Euro in das deutsche und niederländische Höchstspannungsnetz (1. Halbjahr 2016), um die Versorgungssicherheit zu stärken und dem schnell steigenden Aufkommen der erneuerbaren Energien gerecht zu werdenDas operative Ergebnis (nachhaltiges EBIT) liegt unternehmensweit bei 414 Mio. EuroTenneT gibt Green Bonds und grünen Schuldschein im Wert von 1,5 Mrd. Euro aus 
    • TenneT investiert 875 Mio. Euro in das deutsche und niederländische Höchstspannungsnetz (1. Halbjahr 2016), um die Versorgungssicherheit zu stärken und dem schnell steigenden Aufkommen der erneuerbaren Energien gerecht zu werden
    • Das operative Ergebnis (nachhaltiges EBIT) liegt unternehmensweit bei 414 Mio. Euro
    • TenneT gibt Green Bonds und grünen Schuldschein im Wert von 1,5 Mrd. Euro aus 

    Die Energiewende ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden in vollem Gang. So wurden in der ersten Jahreshälfte in den Niederlanden die rechtlichen und regulatorischen Weichen gestellt, damit TenneT die Offshore-Netzanschlüsse im niederländischen Teil der Nordsee entwickeln und betreiben kann. Im deutschen Teil der Nordsee verantwortet TenneT bereits die Anbindung von Offshore-Windkraftanlagen. 

    Im Juni präsentierte der Übertragungsnetzbetreiber seine Vision der weiteren Integration und Zusammenarbeit der Nordsee-Anrainerstaaten im Hinblick auf das Erreichen der mittel- bis langfristigen Nachhaltigkeitsziele. Im Mittelpunkt des Nordsee-Infrastrukturkonzepts von TenneT steht dabei die Erschließung einer künstlichen Insel in der Nordsee als Drehkreuz für ein nachhaltiges europäisches Energieversorgungssystem. Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: „In diesem Teil Europas bedeutet die Energiewende, dass das Angebot von und die Nachfrage nach erneuerbarer Energie über große Entfernungen miteinander verbunden werden müssen. Dies erfordert eine entsprechende Infrastruktur. Darüber hinaus ist die weitere europäische Integration und Zusammenarbeit im Rahmen der Energiewende wichtig, wenn wir auch in Zukunft gesellschaftliche Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen.“

    Stabile finanzielle Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2016

    Während der ersten Hälfte 2016 investierte TenneT weiter in die Strominfrastruktur in Deutschland und den Niederlanden, um die hohe Verfügbarkeit des TenneT-Netzes zu sichern und die erneuerbaren Energien in das Übertragungsnetz zu integrieren. Die Investitionen lagen in der ersten Hälfte dieses Jahres bei 875 Mio. Euro (1. Halbjahr 2015: 1,196 Mio. Euro). „Die Energiewende in Deutschland braucht den Netzausbau, damit der grüne Strom auch die Verbraucher erreicht. Daher müssen jetzt alle Anstrengungen dahin gehen, den Netzausbau, das Rückgrat der Energiewende, zu beschleunigen“, sagte Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH (TenneT Deutschland). 

    Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen1 Ergebnis

     

    (Zahlen in Millionen Euro)30. Juni 201630. Juni 2015
    Umsatzerlöse1.5461.395
    EBIT414490
    Investitionen in Sachanlagen8751.196
    (Zahlen in Millionen Euro)30. Juni 201630. Juni 2015
    Vermögenswerte gesamt16.88115.424
    Bereinigte verzinsliche
    Nettoverschuldung
    6.6825.703
    Eigenkapital3.7363.803

    Der nachhaltige Umsatz von TenneT erhöhte sich von 1.395 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2015 auf 1.546 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2016. Dieser Anstieg des nachhaltigen Umsatzes beruht auf dem Wachstum der Vermögenswerte von TenneT und dem Ausgleich der gestiegenen Kosten für Systemdienstleistungen. Das nachhaltige Ergebnis (EBIT) sank leicht von 490 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2015) auf 414 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016). Ursache für den Rückgang war vor allem der Entfall von positiven Sondereffekten, die sich auf das nachhaltige Ergebnis des ersten Halbjahres 2015 ausgewirkt hatten (z.B. Fusion der Strombörsen APX und EPEX sowie teilweise Auflösung von Rückstellungen für Offshore-Haftung).

    Die Regulierungsbehörden in den Niederlanden und in Deutschland kündigten Pläne zur Reduzierung der Umsatzrendite für Netzbetreiber an. In den Niederlanden wurde eine Reduzierung der Eigenkapitalrendite von 5,6 Prozent auf 4,9 Prozent (nach Steuern) und in Deutschland von 9,05 Prozent (7,4 Prozent nach Steuern) auf 6,91 Prozent (5,6 Prozent nach Steuern) vorgeschlagen. Eine Entscheidung wird jeweils im Herbst erwartet.

    Otto Jager, CFO von TenneT, erklärte: „Unsere Geschäftsentwicklung entspricht unseren Gesamtinvestitionen und unterstützt unser Kreditportfolio, das derzeit 5,8 Mrd. Euro umfasst. Es ist jedoch ein stabiler Regulierungsrahmen erforderlich, um weiterhin die Kapitalbeschaffung für unsere umfassende Investitionsagenda zu ermöglichen.“ 

    Finanzierung

    TenneT emittierte im Juni 2016 sogenannte „Green Bonds“ (nachhaltige Anleihen) im Wert von 1 Mrd. Euro für Investitionen in die Übertragung erneuerbarer Energien aus Offshore-Windparks. Darüber hinaus begab TenneT im Mai 2016 in Deutschland einen „grünen Schuldschein“ in Höhe von 500 Mio. Euro. Die Ausgabe der Green Bonds und des grünen Schuldscheins unterstreicht das Bestreben von TenneT, in Zusammenarbeit mit den relevanten Marktteilnehmern kontinuierliche Verbesserungen und Innovationen für eine nachhaltigere Energiezukunft vorzunehmen. 

    Im Juli gab der niederländische Staat bekannt, dass er eine zusätzliche Eigenkapitaleinlage in Höhe von 1,2 Mrd. Euro über die Jahre 2017 bis 2020 zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen in das niederländische Stromnetz beabsichtigt. 

    Die vorrangigen unbesicherten Kreditratings bleiben in der ersten Jahreshälfte 2016 unverändert:

    Ratings für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2016

     

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’sA– (stabile Aussichten)A-2
    Moody’sA3 (stabile Aussichten)

    P-2

     

     

    Fortschritte beim Netzausbau

    In den Niederlanden verläuft der Bau einer Reihe großer Höchstspannungs-Infrastrukturprojekte nach Plan. TenneT hat mit dem Bau einer vierten grenzübergreifenden Verbindung zwischen Doetinchem in den Niederlanden und Wesel in Deutschland begonnen. Der Bau des sogenannten Nord-Rings der Randstad-380-kV-Verbindung (zur Versorgung des nördlichen Teils des Ballungsraums Randstad) schreitet ebenfalls nach Plan voran.

    In Deutschland hat TenneT aufgrund des nach Isar verlagerten Endpunktes der Gleichstromverbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Bayern (SuedOstLink) Planung und Bau des bayerischen Teils dieser Verbindung übernommen. Damit verantwortet TenneT neben SuedLink nun eine weitere der drei in Deutschland geplanten Gleichstromverbindungen. Für diese müssen aufgrund des seit Anfang des Jahres gesetzlich festgelegten Erdkabelvorrangs für Gleichstromverbindungen die Planungen neu aufgesetzt werden. Die großen Entfernungen der Gleichstromverbindungen, die große Anzahl an Ansprechpartnern sowie die Komplexität von Technologie und Genehmigung machen diese Projekte herausfordernd und kostenaufwändig. 

    Offshore-Entwicklungen

    Der niederländische Senat genehmigte im März 2016 die Novelle des Elektrizitätsgesetzes, das die Rolle von TenneT als Entwickler und Betreiber des Offshore-Stromnetzes formalisiert. TenneT wird in den nächsten Jahren fünf identische Offshore-Plattformen mit einer Gesamtkapazität von 3.500 Megawatt in der niederländischen Nordsee bauen, um die auf See erzeugte Windenergie anzubinden. In Deutschland arbeitet TenneT an den Offshore-Netzanschlüssen DolWin3, BorWin3 und Nordergründe, die zusammen eine Kapazität von rund 2.800 Megawatt haben werden. Aktuell stellt TenneT rund 4.300 Megawatt Anbindungskapazität in der deutschen Nordsee zur Verfügung. Mit den drei genannten Projekten wird sich die Anbindungskapazität bis 2019 auf über 7.100 MW erhöhen. 

    TenneT hat darüber hinaus mit den Vorbereitungen für den Bau des NordLink-Projekts begonnen. Dieser erste Interkonnektor zwischen Norwegen und Deutschland wird eine Länge von 623 Kilometer und eine Kapazität von 1.400 Megawatt haben und überwiegend als Seekabel verlegt. NordLink – das „grüne Stromkabel“ zum Austausch erneuerbarer Energien – ergänzt die bestehenden Seekabel-Verbindungen von TenneT zwischen den Niederlanden und Norwegen sowie Großbritannien und die drei bestehenden Onshore-Verbindungen zwischen den Niederlanden und Deutschland. Eine vierte deutsch-niederländische Onshore-Verbindung befindet sich bereits in Bau. Im Herbst 2016 wird TenneT mit dem Bau des COBRACable beginnen. Diese Seekabel-Verbindung wird eine Übertragungskapazität von 700 Megawatt haben und das niederländische und dänische Stromnetz verbinden. 

    1 Im Unterschied zum Ausweis nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) basieren die nachhaltigen Finanzdaten auf dem Prinzip der periodengleichen Erfassung von regulatorischen Forderungen und Verpflichtungen in Verbindung mit TenneTs Aktivitäten. Dies bedeutet, dass aus abgeschlossenen Geschäftsvorfällen, die sich als Mehrung bzw. Minderung auf die künftigen Netzentgelte auswirken, bereits im laufenden Geschäftsjahr ausgewiesen werden, während dies gemäß IFRS dies nicht zulässig ist. 

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    news-645 Fri, 08 Jul 2016 16:30:00 +0200 TenneT: EEG-Novelle ist Schritt in richtige Richtung https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-eeg-novelle-ist-schritt-in-richtige-richtung/ Trotz verlangsamtem Zubau von Wind Tempo beim Netzausbau nötigTenneT: Schnelle Genehmigungsverfahren für neue Stromleitungen 
    • Trotz verlangsamtem Zubau von Wind Tempo beim Netzausbau nötig
    • TenneT: Schnelle Genehmigungsverfahren für neue Stromleitungen 

    Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnete der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die heute im Bundestag verabschiedete EEG-Novelle: „Die getroffenen Entscheidungen können helfen, den Zubau erneuerbarer Energien wieder besser mit dem Netzausbau zu synchronisieren. Das ist aber keine Lösung für die angespannte Netzsituation“, sagte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung von TenneT. „Jetzt müssen alle Anstrengungen dahin gehen, den Netzausbau schnell voranzubringen.“

    Die Schere zwischen Zubau der Erneuerbaren und Netzausbau klafft seit Jahren immer weiter auseinander. Während also im Norden immer mehr Windstrom erzeugt wird, fehlen an Land entsprechende Stromleitungen, die den grünen Strom transportieren können. Die Folgen sind Netzengpässe, hohe Kosten für die Verbraucher und eine zunehmend instabile Versorgung. „Das Netz kommt heute fast jeden Tag an seine Grenzen. Um es zu stabilisieren, müssen wir immer stärker in die Erzeugung eingreifen, sowohl in die von konventionellen Kraftwerken als auch von Windkraftanlagen“, sagte Hartman. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten für netzstabilisierende Maßnahmen allein im TenneT-Gebiet auf 700 Millionen Euro, deutschlandweit waren es rund 1 Milliarde Euro. „Wir gehen davon aus, dass diese Kosten weiter ansteigen werden“, so Hartman. „Letztlich ist der Netzausbau also wirtschaftlicher als netzstabilisierende Maßnahmen; deswegen ist jedes Jahr, das wir beim Netzausbau gewinnen, ein gutes für die Volkswirtschaft.“

    Die jetzt mit der EEG-Novelle beschlossenen Maßnahmen würden zwar dazu beitragen, den Anstieg der netzstabilisierenden Maßnahmen etwas zu verlangsamen, so Hartman weiter. Sie würden das zugrunde liegende Problem der fehlenden Übertragungskapazität aber nicht lösen. Dazu brauche es den Netzausbau, erklärte der TenneT-Geschäftsführer: „Die Zeit drängt. Wenn die Energiewende vorankommen soll, müssen wir beim Netzausbau aufs Tempo drücken. Wichtig ist, dass wir effiziente Genehmigungsverfahren haben. Zeit sparen würde zum Beispiel, wenn wir in den Verfahren erst grob und dann später fein in aller Detailtiefe untersuchen könnten“, so Hartman.

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    news-198 Tue, 08 Mar 2016 09:26:00 +0100 TenneT: Weiterhin hohe Investitionen in Versorgungssicherheit und Energiewende https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-weiterhin-hohe-investitionen-in-versorgungssicherheit-und-energiewende/ Investitionsportfolio für die nächsten zehn Jahre liegt bei 22 Mrd. Euro für den Netzausbau in Deutschland und den Niederlanden Investitionen in das TenneT-Netz erreichen 2015 mit 2,4 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert Nachhaltiger Umsatz steigt 2015 unternehmensweit auf knapp 3,3 Mrd. Euro Um Sondereffekte bereinigter Jahresüberschuss (EBIT) steigt auf 704 Mio. Euro (2014: 596 Mio. Euro)
  • Investitionsportfolio für die nächsten zehn Jahre liegt bei 22 Mrd. Euro für den Netzausbau in Deutschland und den Niederlanden
  • Investitionen in das TenneT-Netz erreichen 2015 mit 2,4 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert
  • Nachhaltiger Umsatz steigt 2015 unternehmensweit auf knapp 3,3 Mrd. Euro
  • Um Sondereffekte bereinigter Jahresüberschuss (EBIT) steigt auf 704 Mio. Euro (2014: 596 Mio. Euro)
  • Arnheim, Bayreuth. TenneT, Betreiber der Übertragungsnetze in Deutschland und den Niederlanden, investierte 2015 erneut in großem Umfang in sein Höchstspannungsnetz. Damit trug das Unternehmen dazu bei, die Ziele der Energiewende umzusetzen und die hohe Versorgungssicherheit des TenneT-Übertragungsnetzes weiterhin zu gewährleisten, die auch 2015 wieder bei 99,9975 Prozent lag. Die Investitionen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf insgesamt 2,4 Mrd. Euro.

    Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: „Es ist wichtig, effektiv und effizient in Hochspannungsnetze zu investieren. Sie gewährleisten die sichere Versorgung unserer Gesellschaft mit Strom. Wir werden weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die Qualität unseres bestehenden Stromnetzes aufrechtzuerhalten und gleichzeitig unsere nationalen, aber auch nordwesteuropäische Transportaufgaben zu erfüllen.” Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, erklärte: „In Deutschland richtet sich unser Fokus auf die Umsetzung der Energiewende durch den dafür erforderlichen Netzausbau und die Integration der erneuerbaren Energien. Hier haben wir im vergangenen Jahr weitere wichtige Schritte gemacht und arbeiten im engen Dialog mit Bürgern, Politik und Behörden an rund 3.000 Kilometern neuen Stromleitungen an Land, die die Stromversorgung auch in Zukunft sichern werden.“

    Auch mit dem Aufbau des Offshore-Netzes in der deutschen Nordsee leistet TenneT einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Allein 2015 wurden fünf neue Gleichstrom-Netzanschlusssysteme in Betrieb genommen, die die Kapazität für den Transport von offshore produzierter Windenergie auf 4.300 Megawatt erhöhen und Millionen Haushalte mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Bis 2019 wird TenneT 7.100 Megawatt Anbindungskapazität in der deutschen Nordsee bereitstellen und damit die Offshore-Ziele der Bundesregierung von 6.500 Megawatt bis 2020 bereits frühzeitig erfüllen. Darüber hinaus plant die niederländische Regierung, TenneT mit der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb eines Offshore-Netzes in der niederländischen Nordsee zu beauftragen. Dieses Netz wird in den Niederlanden 3.500 Megawatt Windkapazität bis 2023 liefern.

    Darüber hinaus arbeitet TenneT weiter an der Integration des nordwesteuropäischen Strommarktes: So spielte TenneT 2015 eine führende Rolle in dem Projekt, dem Markt eine größere grenzübergreifende Stromübertragungskapazität zur Verfügung zu stellen. Hierzu wurde ein als flussbasierte Marktkopplung (flow based market coupling) bezeichneter Mechanismus genutzt, der die Strompreise in ganz Europa annähert. Darüber hinaus wurden zwei neue Interkonnektoren-Projekte in Angriff genommen, um Deutschland mit Norwegen (NordLink) und die Niederlande mit Dänemark (COBRA-Kabel) zu verbinden und so die Versorgungssicherheit zu erhöhen und eine bessere Verteilung erneuerbarer Energie in Nordwesteuropa zu ermöglichen.

    Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen Ergebnis1:

    (in Millionen EUR)20152014
    Investitionen in Sachanlagen2.405  2.296
    Umsatzerlöse3.2902.315
    EBIT490368
    Um Sondereffekte bereinigtes EBIT 704596
    Verzinsliche Nettoverschuldung (angepasst)5.7034.167

    Ratings für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2015

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’s  A– (stabile Aussichten) A-2
    Moody’s A3 (stabile Aussichten) P-2

    Mit Blick auf den heute veröffentlichten Geschäftsbericht erklärte Otto Jager, CFO von TenneT: „Unsere finanzielle Entwicklung wird getragen vom Wachstum unseres Anlagevermögens. Wir verfügen über eine stabile Basis zur Finanzierung unseres Investitionsportfolios für die kommenden Jahre durch Kapitalaufnahmen von unseren institutionellen Anlegern und Eigenkapital aus einbehaltenen Gewinnen.“

    Nachhaltiger Umsatz und EBIT

    Der nachhaltige Umsatz von TenneT erhöhte sich von 2.315 Millionen Euro 2014 auf 3.290 Millionen Euro 2015. Ursache war vor allem das wachsende Anlagevermögen aufgrund der Investitionen des Unternehmens insbesondere in den Netzausbau an Land und auf See in Deutschland.

    Das um Sondereffekte bereinigte nachhaltige EBIT stieg um 108 Mio. Euro (+ 18 Prozent) auf 704 Mio. Euro 2015. Dies spiegelt das Wachstum des Sachvermögens von TenneT wider. Einschließlich der Sondereffekte lag der Anstieg sogar bei 350 Mio. Euro auf 1.075 Mio. Euro 2015. Die Sondereffekte 2015 umfassten die Auflösung einer vorherigen Wertminderung, die Auflösung von Offshore-Rückstellungen sowie vorübergehend über den tatsächlichen Kosten liegende Erstattungen für Offshore-Betriebskosten.

    Investitionen und Finanzierung

    TenneT investierte im vergangenen Jahr 2.405 Mio. Euro in Sachanlagen, davon 1.460 Mio. Euro in Netzanschlüsse für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee, 466 Mio. Euro in das deutsche Onshore-Netz, 473 Mio. Euro in den Niederlanden und sechs Mio. Euro in nicht regulierte Aktivitäten. Die Höhe der Investitionen erklärt auch den Anstieg der verzinslichen Nettoverschuldung um 1.536 Mio. Euro auf 5.703 Mio. Euro im Jahr 2015.

    TenneT war das erste Unternehmen außerhalb der Finanzbranche in den Niederlanden, das sogenannte „Green Bonds“ in Höhe von einer Mrd. Euro ausgegeben hat. Die ersten Grünen Anleihen waren zweimal überzeichnet. Das Instrument ist geeignet, sich zu einem mehrere Milliarden Euro umfassenden Programm zur Finanzierung von Investitionen in Erneuerbare-Energie-Projekte zu entwickeln.

    Die Europäische Investitionsbank (EIB) investierte ebenfalls in die Erneuerbare-Energie-Projekte von TenneT und stockte ein Darlehen in Höhe von 500 Mio. Euro an TenneT auf, um drei Offshore-Netzanbindungsprojekte in der deutschen Nordsee zu finanzieren. Das Volumen der TenneT gewährten Darlehen der EIB beträgt 1,2 Mrd. Euro.

    TenneT schloss im Februar 2015 einen Vertrag mit der deutschen KfW-Bank über eine gemeinsame Investition in den deutschen Abschnitt des NordLink-Interkonnektors. Die KfW investiert entsprechend ihrer Beteiligung in Höhe von 25 Prozent in die Seekabelverbindung zwischen Deutschland und Norwegen. TenneT hält ebenfalls 25 Prozent. Der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett ist für die Finanzierung des norwegischen Abschnitts von NordLink (50 Prozent Beteiligung) verantwortlich.

    TenneT hatte in den Jahren zuvor bereits erfolgreiche Partnerschaften zur Finanzierung von Offshore-Netzanbindungsprojekten in der deutschen Nordsee mit der Mitsubishi Corporation (2012 und 2013) und Pension Denmark (2014) mit einer Gesamtkapitalbindung in Höhe von 960 Mio. Euro geschlossen.

    Technische Innovationen

    Innovation ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung eines zukunftssicheren, zuverlässigen, robusten und effizienten Stromversorgungssystems. In diesem Zusammenhang prüft TenneT die Möglichkeit der Stromspeicherung mit Batterien, um die Flexibilität und Effizienz des Stromnetzes zu erhöhen. In Deutschland führt die Zusammenarbeit bei Daten mit dem Unternehmen SMA im Bereich der Fotovoltaik zu besseren Prognosen der Stromerzeugung aus Solarenergie. Mit dem niederländischen Unternehmen The New Motion wird TenneT in den Niederlanden die Ladesysteme von tausenden Elektrofahrzeugen nutzen, um die Netzstabilität zu verbessern. Darüber hinaus prüft TenneT weitere Optionen für eine umfassende Stromspeicherung mit Batterien.

    Weitere Investitionen

    TenneT erwartet, in den kommenden zehn Jahren ca. 22 Mrd. Euro in den Ausbau des Höchstspannungsnetzes an Land und auf See in Deutschland und den Niederlanden zu investieren. In Deutschland ist der Netzausbau notwendig, um die wachsenden Mengen an dezentral erzeugten erneuerbaren Energien zu den Verbrauchsschwerpunkten zu transportieren. Hier befinden sich derzeit 20 Onshore-Projekte in der Planungs- oder Genehmigungsphase. Darüber hinaus plant TenneT derzeit zwei Gleichstromverbindungen an Land, um die Stromversorgung in Süddeutschland auch in Zukunft zu sichern.

    Die in den Niederlanden geplanten Investitionen umfassen die Instandhaltung des bestehenden Onshore-Netzes sowie den Onshore-Netzausbau, um den zunehmenden und immer volatileren Stromfluss zu bewältigen. Die bekanntesten Projekte sind der Nordring der Randstad-380-kV-Verbindung, die Südwest-380-kV- und Nordwest-380-kV-Verbindungen sowie die Modernisierung des nationalen 380-kV-Rings. Darüber hinaus setzt TenneT seine Vorbereitungen für ein Offshore-Wechselstromnetz in der niederländischen Nordsee gemäß des niederländischen Offshore-Windenergiegesetzes von 2015 plangemäß fort und strebt bis 2023 eine betriebsbereite Offshore-Windenergiekapazität von 3.500 Megawatt an. Integrierter Geschäftsbericht 2015 Weitere Informationen zu TenneT finden Sie im integrierten Geschäftsbericht 2015 hier: http://annualreport.tennet.eu/2015/geschaeftsbericht

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    1 Im Unterschied zum Ausweis nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) basieren die nachhaltigen Finanzdaten auf dem Prinzip der periodengleichen Erfassung von regulatorischen Forderungen und Verpflichtungen in Verbindung mit TenneTs Aktivitäten. Dies impliziert, dass aus früheren Ereignissen resultierende Beträge, die in künftigen Netzentgelten berücksichtigt werden können oder müssen, ebenfalls ausgewiesen werden, während die IFRS dies nicht zulassen.

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    news-247 Fri, 31 Jul 2015 12:19:00 +0200 TenneT investiert weiter intensiv in Versorgungssicherheit und Energiewende und erzielt solide Halbjahresergebnisse https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-investiert-weiter-intensiv-in-versorgungssicherheit-und-energiewende-und-erzielt-solide-halbj/ TenneT investiert 1.196 Mio. Euro in das deutsche und niederländische Höchstspannungsnetz (1. Halbjahr 2015), um die Versorgungssicherheit zu stärken und dem schnell steigenden Aufkommen der erneuerbaren Energien gerecht zu werden Das operative Ergebnis (nachhaltiges EBIT) steigt unternehmensweit auf 490 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: 368 Mio. Euro) Onshore- und Offshore-Netzausbau in Deutschland und den Niederlanden ist auf gutem Weg Europäische Marktintegration nimmt weiter Fahrt auf
  • TenneT investiert 1.196 Mio. Euro in das deutsche und niederländische Höchstspannungsnetz (1. Halbjahr 2015), um die Versorgungssicherheit zu stärken und dem schnell steigenden Aufkommen der erneuerbaren Energien gerecht zu werden
  • Das operative Ergebnis (nachhaltiges EBIT) steigt unternehmensweit auf 490 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: 368 Mio. Euro)
  • Onshore- und Offshore-Netzausbau in Deutschland und den Niederlanden ist auf gutem Weg
  • Europäische Marktintegration nimmt weiter Fahrt auf
  • Arnheim/Niederlande und Bayreuth/Deutschland, 31. Juli 2015. Der deutsch-niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat in der ersten Jahreshälfte 2015 weitere Schritte unternommen, um die Versorgungssicherheit zu stärken und sowohl die Energiewende in Deutschland als auch die Integration des europäischen Strommarkts weiter voran zu treiben. Dies wurde ergänzt durch solide Finanzergebnisse.

    VersorgungssicherheitAuch im ersten Halbjahr 2015 hat TenneT trotz der Störung des Stromnetzes in Nordholland im März die Verfügbarkeit seines Höchstspannungsnetzes dauerhaft auf einem sehr hohen Niveau von 99,9976 Prozent gehalten. „TenneT ist im Hinblick auf die Versorgungssicherheit auch weiterhin einer der zuverlässigsteneuropäischen Übertragungsnetzbetreiber“, erklärte Mel Kroon, CEO von TenneT.

    Stabile finanzielle Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2015Während der ersten Hälfte 2015 setzte TenneT seine Investitionen in den Netzausbau in Deutschland und den Niederlanden fort, um die hohe Verfügbarkeit des TenneT-Netzes zu sichern sowie dem schnell wachsenden Aufkommen der erneuerbaren Energien gerecht zu werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Investitionen von TenneT in der ersten Hälfte dieses Jahres um 70 Prozent auf 1,196 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: 703 Mio. Euro). Davon entfielen 937 Mio. Euro auf Deutschland, wobei hier mit 746 Mio. Euro der Großteil in den Ausbau des Offshore-Netzes in der deutschen Nordsee floss. „Um die Energiewende in Deutschland umzusetzen, geht kein Weg am Netzausbau an Land und auf See vorbei. Wir setzen die notwendigen Stromnetzprojekte in enger Abstimmung mit den Bürgern vor Ort, den Gemeinden, Naturschutz- und Wirtschaftsverbänden und der Politik auf Landes- und Bundesebene um“, sagte Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH (TenneT Deutschland).

    Aufgrund der hohen Investitionen stiegen sowohl Umsatz als auch Ergebnis (EBIT) erheblich. Der nachhaltige Umsatz wuchs in den ersten sechs Monaten 2015 um 22 Prozent auf 1.395 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: 1.146 Mio. Euro). Das nachhaltige EBIT stieg auf 490 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: 368 Mio. Euro). Davon entfielen auf das deutsche Geschäft 376 Mio. Euro und auf das niederländische Geschäft 65 Mio. Euro (sowie Sonstiges). Dieser Anstieg des EBIT wurde auch durch die guten Ergebnisse (20 Mio. Euro) der Seekabel-Verbindung zwischen den Niederlanden und Großbritannien (Brit-Ned) positiv beeinflusst. An dieser Verbindung hält TenneT einen Anteil von 50 Prozent. Auch der Einmaleffekt aus der Fusion der Strombörse APX (12 Mio. Euro), an der TenneT einen Anteil hielt, trug hierzu bei. Otto Jager, CFO von TenneT, sagte: „Unser Umsatz hält Schritt mit unserem wachsenden Anlagevermögen. Im Augenblick steigen die Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen noch langsam, da sich viele neue Stromverbindungen erst in Planungs- und Genehmigungsverfahren befinden. Dies führt zu einem besonderen kurzfristigen Ergebnisanstieg.“

    Wesentliche Kennzahlen zum nachhaltigen Ergebnis1:

    (in Millionen EUR)  30. Juni 201530. Juni 2014
    Umsatzerlöse 1.395  1.146
    EBITDA 732507
    EBIT490368
    Ergebnis für den Zeitraum 304210
    Investitionen in Sachanlagen1.196703
    (in Millionen EUR)30. Juni 2015 31. Dezember 2014
    Vermögenswerte gesamt 14.344 13.645

    Bereinigte verzinsliche Nettoverschuldung

    4.874 

      4.167

    Eigenkapital 

    3.388

     3.236

    Ratings für vorrangige unbesicherte Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2015

    Langfristiges RatingKurzfristiges Rating
    Standard & Poor’s  A– (stabile Aussichten) A-2
    Moody’s A3 (stabile Aussichten) P-2

    Fortschritte beim NetzausbauTenneT arbeitet aktiv daran, die Energiewende in Deutschland zu ermöglichen. In den ersten sechs Monaten 2015 nahm TenneT vier Offshore-Netzanschlüsse mit einer Gesamtkapazität von 2.930 MW in der deutschen Nordsee in Betrieb. Damit beträgt die gesamte installierte Übertragungskapazität für Offshore-Windenergie mit Stand Ende Juni 3.500 Megawatt (nach dem Berichtszeitraum wurde im Juli eine fünfte Anbindung mit 800 Megawatt Kapazität fertig gestellt). TenneT ist damit auf einem guten Weg, die von der deutschen Bundesregierung gesteckten Ziele für Offshore-Windenergie frühzeitig zu erfüllen. In den Niederlanden trifft TenneT derzeit die notwendigen Vorbereitungen für den Anschluss von fünf Offshore-Windparks in der Nordsee an das Onshore-Netz. Diese fünf Windparks haben eine Gesamtkapazität von 3.450 Megawatt.

    Zukünftige Investitionen in das deutsche Onshore-Stromnetz sind eine wesentliche Voraussetzung, um die Energiewende in Deutschland zu ermöglichen. TenneT hat gute Fortschritte durch den Baubeginn bei den Projekten Altenfeld - Redwitz, Hamburg/Nord - Audorf, Dollern - Hamburg/Nord und Westküstenleitung erzielt. Im Hinblick auf das Gleichstromprojekt SuedLink arbeitet der Übertragungsnetzbetreiber eng mit Stakeholdern zusammen, um mit Blick auf die Anfang Juli veröffentlichten politischen Ziele Lösungen zu erarbeiten.

    In den Niederlanden macht der Bau von mehreren großen Höchstspannungs-Verbindungen gute Fortschritte. So schließt TenneT den Randstad-Ring im Norden, um die Versorgungssicherheit in diesem Teil der Niederlande zu stärken. Eine vierte Verbindung zwischen den Niederlanden und Deutschland (Doetinchem – Wesel) ist im Bau. Im Südwesten des Landes findet ein intensiver Bürgerdialog statt, um Routenalternativen für eine neue Verbindung zu finden, die künftig niederländische Offshore-Windparks an das Stromnetz an Land anbinden wird.

    Europäischer StrommarktVerbraucher und Wirtschaft profitieren von den Vorteilen eines integrierten europäischen Strommarkts, insbesondere durch verlässliche und stabile Preise. Im Mai 2015 führte TenneT gemeinsam mit benachbarten Übertragungsnetzbetreibern einen Marktmechanismus ein, der es erlaubt, Elektrizität effizienter über Grenzen hinweg zu übertragen und zu handeln. Dieser als „Flow Based Market Coupling“ bezeichnete Mechanismus wird die Effizienz des europäischen Strommarkts verbessern und zu einheitlicheren Strompreisen führen.

    Im Februar 2015 traf TenneT gemeinsam mit den Investitionspartnern Statnett und KfW die finale Investmententscheidung für NordLink, die erste Stromkabelverbindung mit großer Übertragungskapazität zwischen Norwegen und Deutschland. Das Projekt wurde im Rahmen eines deutsch-norwegischen Unternehmenswettbewerbs für Geschäftsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Norwegen mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. NordLink wird sowohl die bestehenden Seekabel-Verbindungen von TenneT zwischen den Niederlanden und Norwegen sowie Großbritannien als auch die drei bereits bestehenden Interkonnektoren und einen vierten in Bau befindlichen Interkonnektor zwischen Deutschland und den Niederlanden ergänzen.

    Emission von „Green Bonds“Im Juni 2015 gab TenneT die erste beiden Tranchen von grünen Anleihen (Green Bonds) aus. Diese Erstemission grüner Anleihen unterstreicht das Bestreben von TenneT, zusammen mit den Stakeholdern an der kontinuierlichen Verbesserung und Innovation eines Ansatzes für eine nachhaltigere Zukunft zu arbeiten. Gleichzeitig verschafft die Anleiheemission dem Unternehmen eine kostengünstige Langzeitfinanzierung für Investitionen in drei Offshore-Projekte in Deutschland.

    SonnenfinsternisDas Ziel von TenneT, zu allen Zeiten eine hohe Verfügbarkeit des Übertragungsnetzes aufrecht zu erhalten, wurde durch die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 auf die Probe gestellt. Die Sonnenfinsternis hatte aufgrund der starken Schwankungen in der Solarenergieerzeugung erhebliche Auswirkungen auf das gesamte europäische Elektrizitätsversorgungssystem, insbesondere auf das deutsche Stromnetz. TenneT und andere europäische Übertragungsnetzbetreiber hatten sich bereits ein Jahr im Voraus hierauf vorbereitet. In Deutschland verzeichnete TenneT während der Verdunklungsphase der Sonnenfinsternis einen Abfall der Sonnenenergie um 7 Gigawatt. In der zweiten Phase wurden ca. 15 Gigawatt Solarenergie eingespeist. Aufgrund der wolkigen Wetterbedingungen verzeichneten die Niederlande nur einen geringen Rückgang um ca. 100 Megawatt.

    Den Halbjahresbericht 2015 finden Sie hier: http://www.tennet.eu/de/news-presse/article/halbjahresbericht-2015.html

    (1) Im Unterschied zum Ausweis nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) basieren die nachhaltigen Finanzdaten auf dem Prinzip der periodengleichen Erfassung von regulatorischen Forderungen und Verpflichtungen in Verbindung mit TenneT’s Aktivitäten. Dies impliziert, dass aus früheren Ereignissen resultierende Beträge, die in künftigen Netzentgelten berücksichtigt werden können oder müssen, ebenfalls ausgewiesen werden, während die IFRS dies nicht zulassen.

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    news-313 Thu, 28 May 2015 16:38:00 +0200 TenneT gibt grüne Anleihen im Wert von 1 Mrd. Euro für Offshore-Projekte aus https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-gibt-gruene-anleihen-im-wert-von-1-mrd-euro-fuer-offshore-projekte-aus/ Markt zeigt großes Interesse: Grüne Anleihen von TenneT um das Zweifache überzeichnet TenneT emittiert als einer der ersten europäischen Übertragungsnetzbetreiber grüne Euro-Anleihen Emissionsprogramm könnte sich zu einer mehrere Milliarden schweren grünen Investitionsmöglichkeit zur Finanzierung von Projekten zur Anbindung von Offshore-Windenergie an das Stromnetz an Land entwickeln TenneT investiert in den kommenden zehn Jahren 5 bis 6 Mrd. Euro in deutsche Offshore-Projekte
  • Markt zeigt großes Interesse: Grüne Anleihen von TenneT um das Zweifache überzeichnet
  • TenneT emittiert als einer der ersten europäischen Übertragungsnetzbetreiber grüne Euro-Anleihen
  • Emissionsprogramm könnte sich zu einer mehrere Milliarden schweren grünen Investitionsmöglichkeit zur Finanzierung von Projekten zur Anbindung von Offshore-Windenergie an das Stromnetz an Land entwickeln
  • TenneT investiert in den kommenden zehn Jahren 5 bis 6 Mrd. Euro in deutsche Offshore-Projekte
  • Der deutsch-niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT (Rating TenneT-Holding: A3/A-) hat heute erfolgreich seine ersten grünen Anleihen (Green Bond) ausgegeben. Es handelt sich um eine insgesamt 1 Milliarde Euro schwere „Dual Tranche“-Anleiheemission mit Laufzeiten von 6 bzw.12 Jahren. Beide Anleihen haben jeweils ein Volumen von 500 Millionen Euro und Kupons zu 0.875 Prozent bzw. 1.750 Prozent. Unterstützt wurde TenneT dabei von fünf Banken, der HSBC Bank plc., der ING Bank N.V., der Royal Bank of Scotland, der Loyds TSB Bank plc. sowie der Rabobank.

    Otto Jager, CFO von TenneT, erklärte: „Die heutige erstmalige Emission grüner Anleihen zeigt unser Bestreben, zusammen mit unseren Stakeholdern unser Engagement im Bereich der sozialen unternehmerischen Verantwortung kontinuierlich zu verbessern und weiter zu entwickeln. Gleichzeitig verschafft uns die Anleiheemission attraktive Langzeitfinanzierung, um unsere Investitionen in drei Offshore-Netzanbindungsprojekte in der deutschen Nordsee zu unterstützen. Ich erwarte, dass dies für TenneT die erste einer Serie von grünen Anleihen sein wird.“

    Ein wichtiger Investor unter den vielen Interessenten für die grünen Anleihen ist die deutsche Förderbank KfW. Die KfW hat vor kurzem den Aufbau eines 1 Mrd. Euro Green Bond Portfolios angekündigt, das der Finanzierung von Umwelt und Klimaschutzmaßnahmen dient. Rita Geyermann, Leiterin Asset Management der KfW, erklärte: „TenneT spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende. Wir begrüßen den sehr überzeugenden Green Bond unter dem Green Bond-Rahmenwerk von TenneT, an dem wir uns beteiligt haben.“

    Investitionen in grüne Energie Die von TenneT heute emittierten grünen Anleihen unterstützen die Investitionen für folgende Offshore-Projekte von TenneT in der deutschen Nordsee:

    • DolWin1 - eine 165 km langes Netzanbindungssystem (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) mit einer Kapazität von 800 Megawatt; Fertigstellung 2015
    • DolWin2 - eine 135 km langes Netzanbindungssystem (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) mit einer Kapazität von 916 MW; Fertigstellung 2015
    • DolWin3 -eine 162 km langes Netzanbindungssystem (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) mit einer Kapazität von 900 MW; Fertigstellung 2017 


    Foto: TenneTs Offshore-Konverterplattform DolWin beta auf dem Weg von Dubai nach Europa.

    Bis Ende 2015 wird TenneT 5.200 Megawatt Anbindungskapazität in der deutschen Nordsee errichtet haben. Damit realisiert das Unternehmen dann bereits etwa 80 Prozent der Offshore-Ausbauziele der Bundesregierung, die bis 2020 ca. 6.500 Megawatt in der Nord- und Ostsee vorsehen. Bis 2019 wird TenneT weitere Offshore-Anbindungen errichten, so dass dann insgesamt rund 7.000 Megawatt Anbindungskapazität in der deutschen Nordsee bereit stehen, um den auf See erzeugten Windstrom an Land zu bringen. Mit diesem Windstrom könnten etwa neun Millionen Haushalte versorgt werden. Bis heute hat TenneT für die Anbindung von Offshore-Windenergie aus der deutschen Nordsee annähernd 7 Mrd. Euro investiert. In den kommenden zehn Jahren werden voraussichtlich weitere Investitionen in Höhe von 5 bis 6 Mrd. Euro in Offshore-Projekte in Deutschland folgen.

    „Künftige grüne Anleihen von TenneT könnten nicht nur zur Finanzierung weiterer nachhaltiger Projekte von TenneT in Deutschland beitragen, sondern auch von Projekten, mit denen Offshore-Windparks an das niederländische Onshore-Netz angebunden werden“, ergänzte Otto Jager. Für den Zeitraum bis 2023 rechnet der Übertragungsnetzbetreiber mit der Errichtung von 3.500 MW Übertragungskapazität im niederländischen Teil der Nordsee. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 3,5 Mio. Haushalten. Das Unternehmen wird voraussichtlich 2 bis 3 Mrd. Euro in die Anbindung von Offshore-Windenergie in der niederländischen Nordsee investieren.

    Rahmenregelwerk grüne Anleihe Im April 2015 hat TenneT ein Rahmenregelwerk für die Ausgabe von grünen Anleihen veröffentlicht, das als Richtlinie für die Prüfung der qualitativen Nachhaltigkeit (z.B. Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt) der über die Emission grüner Anleihen finanzierten Projekte dient. Das Rahmenregelwerk wurde zusammen mit der oekom Research AG entwickelt, die als Zweitgutachter bei möglichen zukünftigen Ausgaben grüner Anleihen fungieren wird. Das Rahmenregelwerk kann auf der Website von TenneT unter GreenBond eingesehen werden.

    Darüber hinaus hat TenneT in sein bestehendes EMTN-Programm („Euro Medium Term Note“-Programm) spezielle Bestimmungen zur Verwendung von Erträgen aufgenommen. Diese Bestimmungen sind auf das Regelwerk für grüne Anleihen abgestimmt.

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