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Safety Mappe

Werkstudent vor Ort: Sicherheitseinweisung für das Projekt Stade – Landesbergen

Zusammen mit Bürgerreferentin Jennifer Bannick absolvierte ich letzte Woche im Baubüro des Projekts Stade-Landesbergen (A250) in Heeslingen eine verpflichtende Sicherheitseinweisung, um in Zukunft die Bauabschnitte entlang der Trasse besichtigen zu dürfen. Heute erzähle ich von meinen Erfahrungen.

Angekommen in Heeslingen ging es direkt mit der Sicherheitseinweisung für mich und einige weitere TenneT-Mitarbeiter los. Das Thema Sicherheit ist für TenneT besonders wichtig, denn Hochspannungsanlagen, Leitungen und Baustellen bergen viele Gefahren. Arbeiter und Besucher von elektrischen Anlagen und Baustellen sollten deshalb gut mit den Sicherheitsvorschriften auf dem Gelände vertraut sein. Uns wurden einige Verhaltensziele für jede Baustelle vermittelt. So soll für ein sicheres Arbeitsumfeld gesorgt werden und immer aufeinander Acht gegeben werden. Bei Problemen sollte der gegenseitige Dialog gesucht und im Notfall natürlich eingegriffen werden. Verletzungen und schlimmstenfalls tödliche Unfälle können durch das Befolgen dieser Verhaltensregeln minimiert werden.

Zusätzlich besitzt jeder TenneT-Mitarbeiter eine Safety-Mappe. In dieser sind die Telefonnummern der Ansprechpartner und die GPS-Daten jedes Strommastes eingetragen. Im Notfall kann den Rettungskräften mit den Daten der aktuelle Standort mitgeteilt werden. In Deutschland ist nur die Polizei in der Lage, die GPS-Daten des Mobiltelefons direkt zu orten. Die Safety-Mappe bietet deshalb für die Standortbestimmung eine gute Hilfe. Auch existieren mittlerweile Handy-Apps (z.B. die nora-App), über die eine direkte Ortung möglich ist.

Sicherheitspass

Ein zweites, wichtiges Dokument für alle TenneT-Mitarbeiter ist der Sicherheitspass: Dies ist ein kleines, oranges Büchlein, in dem alle wichtigen Informationen eingetragen werden, die sich auf Gesundheit und Arbeitssicherheit des Mitarbeiters beziehen. Dies umfasst Schulungen, Fortbildungen, arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen und ähnliches.

Die Last-Minute-Risk-Analysis (LMRA) ist ein weiteres Instrument bei TenneT, um die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Die LMRA ist eine kurze Beurteilung, die unmittelbar vor Arbeitsbeginn durchgeführt wird und mit der alle potenziellen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltgefahren am Arbeitsplatz ermittelt werden. Die LMRA muss von jedem TenneT-Mitarbeiter und Auftragnehmer erneut durchgeführt werden, wenn sich die Umgebung oder das Arbeitsmittel ändert.

TenneT setzt darüber hinaus auf Kampagnen, Schulungen, Untersuchungen und die Veröffentlichung von Vorfällen, um das Thema Arbeitssicherheit im Bewusstsein zu verankern. Die Gewissheit, jederzeit mit geschulten Menschen zusammenzuarbeiten gibt mir persönlich viel Sicherheit im Arbeitsalltag. Dank der Sicherheitsschulung weiß ich nun, wie ich mich auch außerhalb des Büros an anderen Arbeitsstätten korrekt verhalte.

Kontakt

Jennifer Bannick

Jennifer Bannick

Referentin für Bürgerbeteiligung | Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
Renate Gaus

Renate Gaus

Referentin für Bürgerbeteiligung | Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen