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Welche Mastfundamente gibt es?

Damit ein Mast sicher steht, braucht er das passende Fundament. Je nach Baugrund kommen verschiedene Fundamente zum Einsatz.

Die neuen Maste zwischen Oberbachern und Ottenhofen werden voraussichtlich auf Platten- und Bohrpfahlfundamenten stehen. Welches Fundament verwendet wird, hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Den schauen wir uns ab Oktober 2022 bei Baugrunduntersuchungen genau an.

Platten- und Bohrpfahlfundamente

Das Bohrpfahlfundament geht vor allem in die Tiefe. Je nach Bodenbeschaffenheit bis zu 20 Meter tief. Plattenfundamente gehen weniger in die Tiefe – dafür gibt es eine Betonplatte unter der Erde. Die Größe der Platte bzw. des Fundamentes hängt davon ab, welche Kräfte vom Gittermast in den Boden abgeleitet werden müssen. Bei sechs Systemen kann die quadratische Grundfläche bis zu 20 mal 20 Meter groß sein. Da die Platte anschließend mit Boden überdeckt wird, kann die Fläche darüber weiterhin bewirtschaftet werden.

Egal ob Platten- oder Bohrfundament: Jedes Fundament besteht aus Beton und einem Eisengeflecht. Die Bauzeit liegt bei einem Plattenfundament zwischen sechs und acht Wochen. Der Bau eines Bohrfundamentes dauert etwa zwei Wochen länger.

Während bei Bohrpfahlfundamenten die Geräte größer sind, bringt der Bau von Plattenfundamenten mehr Baustellenverkehr mit sich. Egal welches Fundament wir bauen – wir versuchen dabei immer, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und das beste Fundament für die lokalen Gegebenheiten auszuwählen.

A080 BWN Bohrpfahlfundament

Bohrpfahlfundament 

A080 BWN Plattenfundament

Plattenfundament