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Isar-Altheim Blog Runder Tisch Abschnitt 2

Runder Tisch: Reger Austausch über das Projekt Isar – Altheim in Essenbach

Im Zuge unserer Planungen für das Netzausbauprojekt Isar-Altheim haben wir durch Raumwiderstandsanalysen und Voruntersuchungen bereits 2021 drei mögliche Trassenkorridore identifiziert. Jeder der drei Trassenkorridore hat eine Breite von 200 Metern, innerhalb denen die spätere Trasse verlaufen kann. Zwei Korridore verlaufen nördlich und südlich parallel zur Autobahn 92. Hier würde die Höchstspannungsverbindung als Freileitung entstehen. Ein dritter Korridor verläuft entlang der Isar südlich von Ohu und Oberahrain. Er erscheint nach bisherigem Planungsstand als vorteilhaft. Hier könnte die Leitung in großen Teilen als Erdkabel gebaut werden. Das Für und Wider der unterschiedlichen Optionen wird in den nächsten Planungsschritten noch eingehender geprüft und abgewogen werden.

Karte Isar-Altheim Abschnitt 1

 

Wichtige Planungshinweise für das Vorhaben

Um möglichst fundierte Kenntnisse über die Region und über mögliche Hindernisse für das Vorhaben zu erhalten, arbeitet nicht nur eine Vielzahl an Fachexperten am Projekt. Wir haben uns auch auf Initiative des Marktes Essenbach mit Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Gemeinden Essenbach und Niederaichbach, lokalen Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Vereinen, Fachbehörden sowie mit lokalen Interessengemeinschaften, Infrastrukturträgern aus der Region und mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ausgetauscht.

Runder Tisch im Abschnitt 1 (Schaltanlage Isar – Umspannwerk Altheim)

Im Zuge des ersten Runden Tischs für den ersten Abschnitt des Vorhabens Isar-Altheim brachten wir am 28. April dieses Jahres die unterschiedlichen Interessen an einen Tisch. Eine Vielzahl an geladenen Gästen beteiligten sich an dem Format und gaben uns hilfreiche Hinweise für die weiteren Vorhabenschritte und Planungen.

Wir von TenneT haben zunächst unseren aktuellen Planungsstand vorgestellt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über technische Details informiert. Anschließend fand ein reger Austausch zu unterschiedlichen Aspekten des Vorhabens statt. In Kleingruppen wurden Themen wie Naturschutz, Gemeindeentwicklung, Schutzgut Mensch und die Vereinbarkeit mit anderen Infrastrukturprojekten in der Region diskutiert. Insbesondere Hinweise zur Erholungsfunktion der vorhandenen Flächen an der Isar für die Anwohnerinnen und Anwohner, als auch zu räumlichen Einschränkungen im Untersuchungsraum wurden eingebracht. Darüber hinaus wurden kleinräumige Abweichungen zum bislang entwickelten Korridor an der Isar vorgeschlagen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die möglichen Hindernisse und Chancen sowohl für eine Freileitung als auch für eine Teilerdverkabelung. Wir konnten hilfreiche und interessante Anregungen aufnehmen. Sie werden nun in unseren weiteren Planungen für eine erste Grobtrassierung des Abschnittes berücksichtigt.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Runden Tischs in Abschnitt1 finden Sie hier.

Auch in Zukunft sollen die Vertreterinnen und Vertreter der Region unsere Planungen begleiten. Das Format des Runden Tischs soll für beide Abschnitte des Vorhabens in regelmäßigen Abständen wiederholt werden und bis zur Einreichung der Planfeststellungsunterlagen fortgeführt werden. Voraussichtlich Ende 2023 soll dieser Meilenstein erreicht werden. Mit der Einreichung der Unterlagen beginnt dann das Genehmigungsverfahren bei der Regierung von Niederbayern.

Über die nächsten Runden Tische und über aktuelle Themen im Projekt informieren wir Sie gerne regelmäßig in unseren „Projektnews“.