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Elektrische und magnetische Felder

Nachgefragt: Was sind elektrische und magnetische Felder?

Auch von ober- und unterirdisch verlaufenden Stromleitungen sowie von Umspannwerken gehen elektrische und magnetische Felder aus. Am stärksten sind die Felder in unmittelbarer Nähe der Leitung bzw. direkt an den stromführenden Bauteilen der Umspannwerke. Diese Felder werden schnell schwächer, je größer die Entfernung zur Leitung oder zum Umspannwerk ist. Gebäude oder Baumreihen reduzieren die Stärke des elektrischen Feldes weiter. Vom Erdreich, etwa bei Erdkabeln, wird es sogar vollständig abgeschirmt. Das magnetische Feld durchdringt Gebäude, Bäume oder das Erdreich dagegen fast ungehindert. Die Stärke eines elektrischen Feldes wird gemessen in Kilovolt pro Meter (kV/m). Für das magnetische Feld zieht man in der Regel die magnetische Flussdichte in Mikrotesla (μT) heran.

Oberste Priorität: Der Schutz der menschlichen Gesundheit

Zum vorsorglichen Schutz der Bevölkerung hat der Gesetzgeber Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder festgelegt. Sie sind nach Auskunft des Bundesamtes für Strahlenschutz so gewählt, dass Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit verhindert werden. Die Werte beruhen auf dem heutigen Kenntnisstand der Wissenschaft und werden regelmäßig überprüft. Sie stehen in der 26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (26. BImSchV) und betragen für die elektrische Feldstärke 5 Kilovolt pro Meter (kV/m), für die magnetische Flussdichte 100 Mikrotesla (μT). 

Auf der sicheren Seite: Was tut TenneT zwischen Conneforde, Cloppenburg und Merzen?

TenneT plant, errichtet und betreibt alle Höchstspannungsleitungen so, dass die gesetzlichen Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Selbst bei der theoretisch maximalen Auslastung der Leitung, die in der Regel nur an wenigen Stunden im Jahr auftritt, liegen die Immissionen klar unterhalb der Grenzwerte. Zudem hat TenneT, gemäß den Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz, schon vor vielen Jahren begonnen, durch eine verbesserte Anordnung der Leiterseile die EMF-Werte noch weiter zu verringern und eine bestmögliche gesundheitliche Vorsorge zu ermöglichen. 

Dies wird selbstverständlich auch bei der geplanten 380-kV-Leitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen so umgesetzt. Hier enthält auch die Landesplanerische Feststellung noch einige zusätzliche Hausaufgaben: Bei der weiteren Konkretisierung soll geprüft werden, ob und wie die Imissionen über die geltenden Grenzwerte hinaus minimiert werden können. Hier wird TenneT die Möglichkeiten nach dem aktuellen Stand der Technik voll ausschöpfen. So garantiert unsere neue Leitung nicht nur eine sichere Stromversorgung, sondern auch einen sicheren Schutz für Mensch, Tier und Umwelt.

Elektrische und magnetische Felder

Kontakt

Eva katrin maier

Eva Katrin Maier

Referentin für Bürgerbeteiligung