Skip to content
Pirach Pleinting Bestandsleitung

Meilenstein erreicht: Erster Planungsabschnitt erhält die landesplanerische Beurteilung

Unser Leitungsbauvorhaben von Pirach nach Pleinting ist in zwei Planungsabschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird in einem eigenen Genehmigungsverfahren von der zuständigen Behörde geprüft. Für den ersten Abschnitt von Pirach nach Tann hat die Regierung von Oberbayern Ende Juli 2022 die sogenannte landesplanerische Beurteilung vorgelegt.

Unser Leitungsbauvorhaben von Pirach nach Pleinting ist in zwei Planungsabschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird in einem eigenen Genehmigungsverfahren von der zuständigen Behörde geprüft. Für den ersten Abschnitt von Pirach nach Tann hat die Regierung von Oberbayern Ende Juli 2022 die sogenannte landesplanerische Beurteilung vorgelegt. Damit haben wir einen weiteren Meilenstein in der Planung dieses 27 km langen Abschnitts erreicht: den Abschluss des Raumordnungsverfahrens.

Das Raumordnungsverfahren für den ersten Abschnitt wurde Ende 2021 eingeleitet. Im Rahmen der formellen Beteiligungsphase gingen zahlreiche Stellungnahmen bei der Regierung von Oberbayern ein. Darunter waren 11 Stellungnahmen von Städten und Gemeinden, rund 50 von Trägern öffentlicher Belange und etwa 200 verschiedene Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern. Nach Auswertung dieser sowie der Überprüfung und Abwägung aller Unterlagen erfolgte mit der landesplanerischen Beurteilung nun die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Aufgrund der guten Vorplanung durch TenneT und der zügigen Bearbeitung durch die Regierung von Oberbayern konnte das Verfahren nach rund acht Monaten abgeschlossen werden. Damit stellt das Projekt einen Leuchtturm für die politisch in München und Berlin geforderte Beschleunigung des Netzausbaus dar.

Was steht in der landesplanerischen Beurteilung?

TenneT hat für den Abschnitt drei Korridorvarianten in das Verfahren eingebracht. Die landesplanerische Beurteilung bestätigt die Raumverträglichkeit von zwei Varianten. Die westliche Variante „Zeilarn West – Altöttinger Forst“ wird als nicht raumverträglich eingestuft.

Die beiden Varianten „Zeilarn Mitte B – B20“ und „Zeilarn West – B20“ bewertet die Raumordnungsbehörde hingegen als raumverträglich, da u. a. in diesem Bereich eine möglichst geringe Beeinflussung des Landschaftsbilds besteht.

TenneT wird als Entscheidungsgrundlage für das nachfolgende Planfeststellungsverfahren in diesem Raum vertiefende Untersuchungen und Gutachten in Auftrag geben, um mit der Planung weiter voranzuschreiten. Das oberste Planungsziel ist es, unter Abwägung aller Belange darauf zu achten, möglichst weit von Wohnnutzung abzurücken, den Eingriff in die Natur zu minimieren und möglichst wenig forstwirtschaftliche Flächen zu beanspruchen.

Pirach - Pleinting Abschnitt 1

Was sind die nächsten Schritte?

Die zwei nun vorliegenden Trassenkorridore bilden den Rahmen für die nächsten Schritte zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens. Zunächst wird TenneT in einer erneuten Variantenbetrachtung eine der beiden Varianten als Grundlage für die weitere Planung festlegen. Für diese Vorzugsvariante nimmt TenneT dann eine Grobtrassierung vor.

Im Planfeststellungsverfahren wird schließlich der finale Trassenverlauf inkl. aller Arbeitsbereiche, Zufahrten und Maststandorte bzw. Erdkabelabschnitte festgelegt.

Um den aktuellen Planungsstand zu erläutern und die Grobtrassierung der Vorzugsvariante sowie die nächsten Schritte vorzustellen, sucht TenneT auch weiterhin den Austausch mit den Gemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern. Infoveranstaltungen und persönliche Gespräche finden im Herbst 2022 wieder verstärkt statt. Sollten zwischenzeitlich Fragen auftauchen, ist unsere Bürgerreferentin Daniela Schwerdfeger jederzeit ansprechbar.

Auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern finden sich die vollständigen Unterlagen zum Raumordnungsverfahren einschließlich der landesplanerischen Beurteilung.