Skip to content
Wildblumen-Mast Weddingstedt

Jetzt schon 60 „blühende“ Masten – Die Westküstenleitung wird zum Insekten-Paradies

Jetzt schon 60 „blühende“ Masten – Die Westküstenleitung wird zum Insekten-Paradies

 auf dem Bild von links nach rechts: Mitarbeiter der Gartenbaufirma Reuter aus Horstedt, Anni Schultheis (Cteam), Andrea Hansen (SH Netz), Karl-Peter Tadsen (1. Vorsitzender des Vereins für Naturschutz und Landschaftspflege Mittleres Nordfriesland e.V.), Günter Jacobsen (Öffentlichkeitsarbeit, Verein für Naturschutz und Landschaftspflege Mittleres Nordfriesland e.V.), Michael Weiler (Gesamtprojektleiter Westküstenleitung, TenneT), Mitarbeiter der Gartenbaufirma Reuter aus Horstedt


Das Team der  380-kV-Westküstenleitung weitet sein Pilot-Umweltprojekt aus. Die Diskussion um das Bienen- und Insektensterben hat die Westküstenmannschaft des Übertragungsnetzbetreibers TenneT ja bereits veranlasst, über die geforderten Umweltauflagen hinaus aktiv zu werden.  Unter den Masten der neuen Leitung wurde bereits eine hochwertige Wildblumenmischung ausgesät. Ab 4. Mai kommen jetzt 50 weitere dazu. Auf einer Gesamtfläche von etwa 8.700 m² sind dann im Sommer Insekten-Oasen geschaffen. Das sind mehr als anderthalb Fußballfelder. Startschuss am 4. Mai ist bei Mast 96 in Risum-Lindholm.

Diese vielen „kleinen Biotope“ (12 x 12 Meter) dienen der nachhaltigen Nahrungsversorgung für Wildbienen, Honigbienen, Schmetterlingen und anderen blütensuchenden Insekten. Die Frühjahrssaat gewährleistet einen langanhaltenden Blühzeitraum. Zusätzlich bietet die wachsende Vegetationsdecke im Winter Schutz vor Bodenerosion sowie einen überlebenswichtigen Unterschlupf für Wildbienen. Die Mischungen enthalten landschaftstypische Kulturpflanzen und  einen hohen Anteil an Wildblumensamen. Sie erreichen eine Standzeit von etwa fünf Jahren.

Für die Kosten dieses Wildblumen-Projekts hat sich ein „Umwelt-Konsortium“ gebildet. Die am Projekt beteiligten Netzbetreiber TenneT und SH Netz sowie die beauftragten Baufirmen Cteam und LTB legen für diese gute Sache zusammen. Und die Gartenbaufirma Reuters aus Horstedt hilft auch tatkräftig mit.

Michael Weiler, Gesamtprojektleiter der Westküstenleitung, steht mit voller Überzeugung hinter dem Blütenprojekt. Er sagt dazu wörtlich: „In Deutschland sind bereits viele Wildbienenarten ausgestorben und die „rote Liste“ der bei uns gefährdeten Tier- und Pflanzenarten nimmt zu. Da halten wir es alle für wichtig, diesen Beitrag zu leisten für den Natur- und Umweltschutz. Wir Menschen sind auf die Natur angewiesen und deshalb muss es unser Ziel sein, im Einklang mit ihr zu leben.“

Die Westküstenleitung  setzt auch in der Bauphase den Dialog mit den Bürgern intensiv fort. So entstand auch die Idee für das Wildblumen-Projekt – und zwar bei einer Informationsveranstaltung zum Baufortschritt. Kalle Tadsen,  Kuratoriums-Mitglied im Naturzentrum Nordfriesland, regte die Begrünung unter den Masten an. Das Westküsten-Team griff die Anregung auf und kommt in diesem Sommer jetzt ganz bald auf insgesamt 60 Wildblumen-Biotope an der Westküste.

Und hier noch ein paar Impressionen

  • Impressionen Westküstenleitung Insekten paradies

    .

  • Impressionen Westküstenleitung Insekten paradies (2)

    .

Kontakt

Peter Hilffert

Peter Hilffert

Pressereferent - Onshore für Schleswig-Holstein und Niedersachsen