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OstkÅstenleitung Dialog 2021

Jahresrückblick 2021: Umfassender Dialog zur Ostküstenleitung

Ein intensiver Dialog war prägend für das Projekt der 380-kV-Ostküstenleitung im vergangenen Jahr. TenneT führte viele und intensive Gespräche auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Darauf basierend wurden die Planungen für die Ostküstenleitung noch einmal optimiert. Dadurch kommt es in unterschiedlichen Bereichen zu deutlichen Entlastungen für Mensch und Natur.

Eine erste Herausforderung für unsere Kommunikation war zu Beginn des Jahres der Start des Genehmigungsverfahrens im Abschnitt Kreis Segeberg – Raum Lübeck. Hier verfolgten wir eine enge Begleitung des Verfahrens und eine breitestmögliche Information, um eine umfassende Beteiligung zu ermöglichen. Im Frühjahr folgte im Kreis Ostholstein eine Reihe von Gesprächen mit dem Kreis und den Gemeinden. Insbesondere die „Fachgespräche“ sorgten hier für einen äußerst fokussierten Austausch. Außerdem boten wir fünf Onlinevorträge mit regionalen Schwerpunkten an, um mit den Menschen aus der Region zu den Planungsänderungen in den Dialog zu treten. Dieses Angebot wurde rege angenommen. 

Im August hatte sich die Lage der Covid-19-Pandemie vorerst soweit beruhigt, dass wir endlich auch wieder vor Ort mit unseren Gesprächsangeboten für Bürgerinnen und Bürger sowie politische Vertreterinnen und Vertreter da sein konnten. Mit den Regionalrunden boten wir ein Format an, in dem wir die Gemeindespitzen zusammen an einen Tisch holten, um sich auch untereinander zur 380-kV-Ostküstenleitung auszutauschen. Den Höhepunkt des Jahres 2021 bildete für uns die Ostküstenkonferenz am 9. Dezember in Ratekau. Hier diskutierte u.a. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht, Staatssekretär Tobias Goldschmidt und der Landrat des Kreises Ostholstein, Reinhard Sager das Vorhaben mit dem Publikum. 

Nachdem 2021 die Argumente zahlreicher Betroffener ausgetauscht und von TenneT intensiv geprüft wurden, kommt damit die Phase der informellen Beteiligung mit der Einleitung des offiziellen Verfahrens zu einem Abschluss. Die formellen Verfahren für die Planungsabschnitte Raum Lübeck – Siems und Raum Lübeck – Raum Göhl  sollen Anfang 2022 beginnen und bieten weitere Möglichkeiten zur Beteilugung von Betroffenen und Interessierten.

Das Jahr 2021 in Zahlen

Start des Planfeststellungsverfahrens im Abschnitt Kreis Segeberg – Raum Lübeck

• Virtueller Infomarkt zum Genehmigungsverfahren

• Über 15 Online-Bürgersprechstunden für betroffene Bürgerinnen und Bürger

• 2 Erörterungstermine für Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange –durchgeführt von der unabhängigen Genehmigungsbehörde Amt für Planfeststellung Energie (AfPE)

 

Veranstaltungen und Gespräche in Ostholstein mit dem Kreis und den Gemeinden:

• 3 Fachgespräche mit dem Kreis Ostholstein

• 2 Regionalrunden mit den Gemeinden der Region

• Rund 20 Gesprächstermine mit einzelnen Gemeinden

• Diverse Gespräche mit Ämtern und Behörden sowie weiteren Stakeholdern

 

Veranstaltungen und Angebote für Bürgerinnen und Bürger:

•5 Infomärkte vor Ort in Oldenburg i.H., Schashagen, Neustadt i.H. Ratekau und Lübeck

•Virtueller Infomarkt zur Planung in Ostholstein

•5 Onlinevorträge mit Beteiligungsmöglichkeit

•Hybride Dialogkonferenz (vor Ort und als Live-Stream) mit rund 120 Teilnehmenden vor Beginn der Genehmigungsverfahren in den Abschnitten Raum Lübeck – Raum Göhl sowie Raum Lübeck – Siems

 

Veranstaltungen und Angebote für Bürgerinnen und Bürger:Planungsoptmierungen in 2021

Durch den intensiven Dialog konnte die Planung der 380-kV-Ostküstenleitung maßgeblich optimiert werden. Im Rahmen des Korridorschwenks wurden die Betroffenheiten der Regionen gegenüber der ursprünglichen Planung teils deutlich verringert. So können die Gemeinden Stockelsdorf und Ratekau beispielsweise von der geplanten Ein-Trassen-Lösung profitieren. Darüber hinaus sollen weite Teile der Abschnitte Raum Lübeck – Siems und Raum Lübeck – Raum Göhl durch die geplante Mitnahme der bestehenden 110-kV-Freileitungen auf den neuen 380-kV-Masten entlastet werden. Einer für alle Seiten bestmöglich verträglichen Planung konnte somit Rechnung getragen werden.

So geht es weiter:

Im nächsten Jahr reicht TenneT die Genehmigungsunterlagen der beiden Abschnitte im Norden Lübecks und in Ostholstein dann bei der Genehmigungsbehörde, dem Amt für Planfeststellung Energie (AfPE), ein und startet damit das formelle Planfeststellungsverfahren, das weiterhin Beteiligungsmöglichkeiten vorsieht. Der Dialog mit der Region ist damit alles andere als beendet, Änderungen sind auch in den Genehmigungsverfahren weiterhin möglich. Begleitend zu den Genehmigungsverfahren plant TenneT fortlaufend weitere Informationsveranstaltungen für Politik, Bürgerinnen und Bürger. Dabei steht das Planungsteam wie gewohnt persönlich bereit, um weitere Hinweise entgegenzunehmen und Fragen rund um den weiteren Planungsprozess zu beantworten. 

Kontakt

TenneT logo

Kommunikationsteam Ostküstenleitung