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Portrait Philip Oliv

Im Portrait: Philipp Oliv – Planung und Koordination des Erdkabelbaus

Welche Aufgaben haben Sie auf der Baustelle für die Leitung Ganderkesee – St. Hülfe? 

Unsere Firma ist für den Bau der Rohrleitungen und der Muffengruben zuständig – ich übernehme dabei die Organisation und Koordination der Arbeiten. Meine Aufgaben sind deshalb umfangreich und vielseitig. Zum Beispiel prüfe ich im Vertrag, welche Leistungen erfüllt werden müssen. Ich kümmere mich auch um die Vorbereitung des Baus: die Personalplanung, die Materialbeschaffung und welche Geräte wir einsetzen. Wenn die Bauarbeiten laufen, muss ich im Blick halten, dass die geforderten Leistungen umgesetzt werden, die Qualität stimmt und wir im Zeitplan liegen. Um alles zu koordinieren, gibt es regelmäßige Baubesprechungen, bei denen alle Projektbeteiligten am Tisch zusammensitzen – oder coronabedingt online dabei sind.

Das klingt, wie Sie schon sagen, sehr vielfältig. Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen

Ich habe ganz klassisch Bauingenieurwesen studiert. Meine Bachelor- und Masterarbeit habe ich zum Thema Landkabelbaustellen geschrieben und bin dann auch in diesem Bereich beruflich eingestiegen. Der Erdkabelbau ist für mich besonders interessant, weil eine Vielfalt an Geräten – wie Bagger und Horizontalbohranlagen – zum Einsatz kommt und wir immer wieder neue Geräte testen.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit besonders?

Es macht mir Spaß, den Prozess mitzuerleben und zu sehen, wie das Ganze entsteht. Mir gefällt auch die Abwechslung und, dass man mit vielen verschiedenen Beteiligten zu tun hat. Ich komme bei der Arbeit zum Beispiel in Kontakt mit Landwirten, Grundstückseigentümern, Gemeindevertretern und anderen Netzbetreibern.