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Grünes Licht für den neuen Ostbayernring

Grünes Licht für den neuen Ostbayernring: Planfeststellungsbeschluss im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth

Die Regierung von Oberfranken hat den Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau des neuen Ostbayernrings im Abschnitt C zwischen Redwitz und Mechlenreuth erlassen. Damit ist der Abschnitt offiziell genehmigt: Durch den Planfeststellungsbeschluss hat TenneT das Baurecht für die Umsetzung des Netzausbauprojekts erhalten. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alle wichtigen Informationen zum Planfeststellungsbeschluss sowie zur Bauphase des Ostbayernrings.

Genehmigung für den Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth
Der Ersatzneubau des Ostbayernrings ist dringend notwendig. Schon heute kommt die in den 1970er Jahren in Betrieb gegangene Bestandsleitung regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Als zuständige Behörde hat die Regierung von Oberfranken nun den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Teil des Ostbayernrings erlassen. Damit genehmigt die Regierung die von TenneT eingereichten Planungen und gibt grünes Licht für den Bau der Freileitung im Abschnitt C zwischen Redwitz und Mechlenreuth.

Bau im gesamten Planungsabschnitt
An ausgewählten Maststandorten im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth hat die Regierung von Oberfranken bereits Mitte des Jahres auf Antrag von TenneT erste Baumaßnahmen im Rahmen eines vorzeitigen Baubeginns genehmigt. Nun steht der allgemeine Baubeginn für den gesamten Abschnitt C an.

Aufgrund einer koordinierten Abschaltung der Bestandsleitung im europäischen Verbundnetz drängt die Zeit für die Errichtung des Neubaus: Noch in diesem Jahr werden die Baustellen eingerichtet und die Fundament- und Maststockungsarbeiten vorangetrieben. Um die Tier- und Pflanzenwelt möglichst wenig zu stören, werden die notwendigen Waldschneisen im Winter hergestellt. Im Anschluss daran beginnen im kommenden Jahr die ersten Seilzugarbeiten. Außerdem werden die Bereiche für die temporären Kreuzungen der Bestandsleitung mit dem Ersatzneubau hergestellt. Parallel dazu läuft die Umsetzung der Kompensationsmaßnahmen für die Eingriffe in die Umwelt und Natur weiter, die im vergangenen Jahr schon frühzeitig begonnen wurden. Im Spätsommer 2022 geht der neue Ostbayernring im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth dann voraussichtlich vollständig in Betrieb. Der Rückbau der Bestandsleitung erfolgt im Jahr 2023. 

Beteiligung und Informationsmöglichkeiten
Mit dem Planfeststellungsbeschluss endet ein intensiver Planungs- und Genehmigungsprozess. Wir blicken dabei auf eine intensive und frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit in den Planungsprozess sowie auf einen konstruktiven Austausch mit den beteiligten Behörden, Kommunen und Landkreisen zurück. Bereits vor dem eigentlichen Genehmigungsverfahren wurde die Öffentlichkeit in den betroffenen Kommunen und Landkreisen frühzeitig informiert und am Planungsprozess beteiligt. Aufbauend auf dieser gemeinsam erarbeiteten Grundlage haben wir anschließend den genauen Verlauf des neuen Ostbayernrings im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth unter Berücksichtigung aller Schutzgüter ausgeplant und in das formelle Genehmigungsverfahren eingebracht.

Selbstverständlich sind wir auch während der gesamten Bauphase weiterhin für die Betroffenen ansprechbar und möchte den Dialog wie gewohnt fortsetzen. Damit sich die Betroffenen, aber auch alle Anwohnerinnen und Anwohner im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth ausführlich über die anstehende Bauphase informieren können, haben wir ein "Digitales Infoforum"entwickelt, das unter folgendem Link erreichbar ist.

Natürlich werden wir auch den anstehenden Bauprozess intensiv begleiten, um der Öffentlichkeit und den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern einen Einblick in den Bau des neuen Ostbayernrings zu gewähren. Darüber hinaus informiert TenneT wie auch in den vergangenen Jahren regelmäßig über die Projektwebseite des Ostbayernrings und den Projektblog. Schauen Sie also gerne regelmäßig bei uns vorbei!

Ihr Team Ostbayernring

Kontakt

Markus Kretzler

Markus Kretzler

Referent für Bürgerbeteiligung