Skip to content
Blog page header Aktuelles Fulda-Main-Leitung

Fulda-Main-Leitung: Projektüberblick

In unserem ersten Beitrag beantworten wir alle wichtigen W-Fragen rund um die Fulda-Main-Leitung. Was genau steckt hinter dem Netzausbauprojekt zwischen Osthessen und Unterfranken und wieso besteht überhaupt Bedarf an der neuen Fulda-Main-Leitung? Wir haben Ihnen diese und weitere prägnante Fragen beantwortet.

Fulda-Main-Leitung: Projektüberblick

Alle Informationen auf einen Blick

Content image Fulda-Main-Leitung: Projektüberblick


Was ist die Fulda-Main-Leitung?
Die Fulda-Main-Leitung fällt unter den Typ Höchstspannungs-Drehstromübertragung , die die Transportkapazitäten zwischen Nord- und Süddeutschland erhöht.
Wo soll die Fulda-Main-Leitung verlaufen?
Zwischen Mecklar (Hessen) und Bergrheinfeld/West (Bayern). Der Zwangsverknüpfungspunkt liegt in Dipperz (Hessen). 
Wie lang ist die geplante Fulda-Main-Leitung?
Die geplante Leitung soll etwa 130 Kilometer lang sein.
Wann soll die Fulda-Main-Leitung in Betrieb genommen werden?
Ab 2031 soll die Fulda-Main-Leitung die Umspannwerke Mecklar und Dipperz mit dem Umspannwerk Bergrheinfeld/West verbinden.

Wie lässt  sich die aktuelle Situation darstellen und wieso besteht überhaupt  Bedarf an der neuen Fulda-Main-Leitung, die auch als Projekt P43 bezeichnet wird?
Als Projekt 43 ist die Fulda-Main-Leitung Teil des Netzentwicklungsplans , der im Dezember von der Bundesnetzagentur  bestätigt wurde. Aktuell herrscht in der Region rund um Mecklar (Hessen) eine hohe Netzbelastung durch den Nord-Süd-Transport . Zukünftig kommen dort drei verschiedene Leitungen aus Norden, Osten und Westen an, deren Weitertransport nach Süden aktuell nur mit einer 380-kv-Leitung  gewährleistet wird. Aufgrund des prognostizierten starken Anstiegs erneuerbarer Energien im Norden Deutschlands ist die bestehende 380-kV-Netzstruktur nicht mehr ausreichend, um die Energie in Richtung Süden abtransportieren zu können. Dabei hat sich das Projekt Fulda-Main-Leitung im Rahmen des vorliegenden Netzentwicklungsplans als erforderlich für den sicheren Betrieb eines bedarfsgerechten Übertragungsnetzes gezeigt.

Was hat der Netzentwicklungsplan  damit zu tun?
Der energiewirtschaftliche Bedarf für eine Verbindung aus Osthessen in den Süden wurde in den vergangenen Jahren wiederholt überprüft und festgestellt. Bereits seit 2012 wird die Fulda-Main-Leitung in den Netzentwicklungsplänen aufgeführt. 
Im Netzentwicklungsplan ist das Projekt in zwei Maßnahmen unterteilt: Im Rahmen der Maßnahme M74a wird das bestehende Netz zwischen Mecklar und Dipperz durch zwei zusätzliche 380-kV-Stromkreise verstärkt. Die Maßnahme M74b sieht zwischen Dipperz und Bergrheinfeld/west den Neubau einer zweisystemigen 380-kV-Leitung vor.

Welche Ziele hat das Projekt P43?
Ziel des Projekts ist die Erweiterung des bestehenden Leistungsnetzes und die damit einhergehende verbesserte Verteilung des Stroms zwischen Hessen und Bayern. 
An den Umspannwerken  in Mecklar, Dipperz und Bergrheinfeld/West wird die Fulda-Main-Leitung sowohl an das weitere überregionale Übertragungsnetz als auch an die regionalen Verteilernetze angeschlossen. Von den drei Standorten aus fließt der Strom weiter über die Verteilernetze zu den Endverbrauchern in Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Privathaushalten.

Kontakt

Cindy Schemmel

Cindy Schemmel

Referentin für Bürgerbeteiligung