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Blumige Aussichten: Unsere geplanten Kompensationsmaßnahmen am Umspannwerk Cappeln/West

Bild Kompensation Eingrünung UW Cappeln West bearbeitet

Das Umspannwerk Cappeln/West wird das zentrale Element für die Verknüpfung der neuen 380-kV-Höchstpannungsleitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen mit dem regionalen Hochspannungsnetz. Bei der Errichtung und im Betrieb des Umspannwerks lassen sich Eingriffe in die Natur leider nicht gänzlich vermeiden. So müssen beispielsweise an den späteren Zufahrten zum Gelände Bäume entlang der Kampstraße westlich von Cappeln gefällt werden. 

Doch schon jetzt, vor Baubeginn des neuen Umspannwerks, lässt sich dennoch sagen: Zukünftig wird es grüner, bunter und artenreicher werden. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen gleichen wir sämtliche Eingriffe in Flora, Fauna und Lebensräume, die durch unsere Baumaßnahmen entstehen, stets vollständig und wenn möglich standortnah mit konkreten Maßnahmen aus.

Drei zusammenhängende Maßnahmen: Ein von Grün umgebenes Umspannwerk

Unser Gesamtkonzept zur Kompensation am Standort Cappeln/West lässt sich optimal mit einer sichtverschattenden Eingrünung des Umspannwerks verbinden. Es besteht im Wesentlichen aus drei Maßnahmen. 

Zunächst wird um das Umspannwerk herum auf einer Gesamtlänge von etwa 1000 Metern eine Eingrünung aus Wallhecken angelegt. Die Wallhecken bieten eine ideale Grundlage für Nistplätze ortsansässiger Brutvögel.

Zudem werden im Nordwesten und Südosten des Geländes insgesamt über 4000 Quadratmeter Streuobstwiesen angelegt. Diese sollen die Landschaft aufwerten und einen Lebensraum für Insekten und Vögeln bieten. Die Wiesenflächen und Bäume werden öffentlich zugänglich sein. 

Die dritte Maßnahme umfasst die Herstellung von sogenanntem Extensivgrünland in Form einer Wildblumenwiese rund um das Umspannwerk. Der Boden der etwa 6000 Quadratmeter großen Grünfläche wird auf diesem Wege abgemagert. Dies stärkt dauerhaft die Artenvielfalt und macht die Flächen ökologisch vielfältiger und wertvoller.

Das Umspannwerk wird also zukünftig rundherum von ökologisch wertigem  Lebensraum umgeben sein. Die sich ergänzenden Maßnahmen fördern zudem die Integration der elektrotechnischen Anlagen in das Landschaftsbild.

Ende Juli wurde mit der Vorbereitung des Umspannwerkgeländes begonnen. 2025 soll der Bau des Umspannwerks abgeschlossen werden. Anschließend erfolgt die Umsetzung der beschriebenen Kompensationsmaßnahmen. 2026 soll das neue Umspannwerk dann gemeinsam mit der neuen Höchstspannungsleitung Conneforde – Cloppenburg – Merzen in Betrieb gehen. 


 

Kontakt

Eva katrin maier

Eva Katrin Maier

Referentin für Bürgerbeteiligung