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Baufortschritt zwischen Redwitz und Mechlenreuth

Baufortschritt zwischen Redwitz und Mechlenreuth

Mit dem Planfeststellungsbeschluss liegt seit Anfang November die Genehmigung für den Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth vor. Um den notwendigen Baufortschritt bis zur Abschaltung der Bestandsleitung im Sommer 2022 zu gewährleisten, hatte die Regierung von Oberfranken zuvor bereits erste Baumaßnahmen an ausgewählten Maststandorten im Rahmen eines vorzeitigen Baubeginns ermöglicht. Durch den Planfeststellungsbeschluss kann nun auch an den übrigen Standorten mit dem Bau begonnen werden. Stefan Opel, unser Projektleiter für den Bau, gibt Ihnen in diesem Blogartikel einen Einblick in den Stand der Bauarbeiten und einen Ausblick auf die anstehenden Arbeitsschritte.

 

Die ersten Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth haben im Rahmen des vorzeitigen Baubeginns schon im Frühsommer begonnen. Wie weit sind die Arbeiten seitdem fortgeschritten?

Wir arbeiten bereits seit Juni diesen Jahres an den ersten Maststandorten, um den erforderlichen Baufortschritt im Abschnitt zwischen Redwitz und Mechlenreuth bis zum Schaltungsfenster im Sommer 2022 zu erreichen. Alle Masten, an denen wir bisher gearbeitet haben, waren Teil des vorzeitigen Baubeginns. Insgesamt wurden uns dabei 46 Masten genehmigt. Dort haben wir überall mit dem Bau begonnen.

An fast allen Maststandorten aus dem vorzeitigen Baubeginn haben wir mittlerweile die Zuwegungen zu den Mastbaustellen und die Arbeitsflächen für den eigentlichen Mastbau errichtet. Teilweise sind wir schon deutlich weiter: So haben wir an dreißig Maststandorten die ersten Fundamente fertiggestellt, sodass darin die Mastunterteile, die sogenannten Fußstühle, verankert werden konnten. Dort ist der gegossene Beton nun nach 30 Tagen ausgehärtet, weshalb wir in der Folge mit den sogenannten Maststockungen begonnen haben. Das heißt, dass in der vergangenen Woche die ersten beiden Mastoberteile auf den Fußstuhl gesetzt wurden.

Dafür haben wir in den vergangenen Wochen mit der Vormontage der einzelnen Mastteile begonnen. Dabei werden die größeren Mastteile, wie die Traversen und die einzelnen Mastschüße am Boden vormontiert und miteinander verschraubt. So vorbereitet können sie im Anschluss gestockt werden. Im Normalfall hebt dabei ein Kran die einzelnen Teile nach und nach auf das Mastunterteil. Dort werden sie dann miteinander verschraubt.

Alle weiteren Fundamente sollen bis Ende November gegossen werden. Wir haben uns vorgenommen, bis Weihnachten den Großteil der Maste aus dem vorzeitigen Baubeginn gestockt zu haben. Damit das funktioniert, muss natürlich auch das Wetter mitspielen.

 

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Beteiligten vor Ort bisher?

Alle Beteiligten sind in einem sehr konstruktiven Austausch miteinander. Zusammen versuchen wir immer eine Lösung für alles zu finden und dabei die Interessen aller Seiten zu berücksichtigen. Das schaffen wir bisher auch sehr gut. Bei einem so großen Projekt wie dem Ostbayernring läuft aber natürlich nicht immer alles nach Plan. Das ist bei anderen Bauprojekten auch nicht anders. Was zählt, ist, dass alle Seiten miteinander sprechen, die Anliegen der anderen ernst nehmen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

Für das Projektteam ist der vorgezogene Baubeginn natürlich eine sehr fordernde Zeit gewesen. Wir arbeiten derzeit alle am Anschlag und lernen stetig dazu. Das gute Vorrankommen motiviert uns aber immer aufs Neue. Trotz der hohen Arbeitsbelastung sind wir immer bemüht vor Ort unser Bestes zu geben!

 

Mit dem Planfeststellungsbeschluss ist die Genehmigung für die übrigen Maststandorte zwischen Redwitz und Mechlenreuth erteilt. Was bedeutet der Beschluss für den Bau?

Wir beginnen jetzt mit den Bauarbeiten an den übrigen Maststandorten, für die bisher noch keine Genehmigung vorlag. Das heißt, dass dort noch in diesem Jahr die Baustellen eingerichtet werden und die Fundament- und Maststockungsarbeiten beginnen sollen. Um die Natur möglichst wenig zu beinträchtigen, werden wir in diesem Winter auch die notwendigen Waldeingriffe für den Bau der Leitung vornehmen. Gleichzeitig geht es natürlich auch an den Masten weiter, die schon durch den vorzeitigen Baubeginn genehmigt wurden. Im kommenden Jahr beginnen wir dann mit den ersten Seilzugarbeiten.

 

Große Baustellen bergen immer auch ein gewisses Gefahrenpotential. Wie wird dem entgegengewirkt?

Die Sicherheit aller Beteiligten ist uns sehr wichtig. Deshalb machen wir bei TenneT sehr umfangreiche Vorgaben zu diversen Schutzmaßnahmen auf unseren Mastbaustellen. Um Unbeteiligte zu schützen, stellen wir rund um unsere Baustellen konsequent Bauzäune auf. Diese Maßnahmen und das konsequente Einhalten der Vorgaben hat sicher dazu beigetragen, dass wir bisher noch keine Personen- oder größere Sachschäden zu beklagen hatten. Damit das so bleibt, rufen wir uns tagtäglich die besondere Bedeutung der Arbeitssicherheit auf unseren Baustellen ins Gedächtnis.

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Kontakt

Johannes M. Reinoso Guerra

Johannes M. Reinoso Guerra

Referent für Bürgerbeteiligung