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Baustraßen Stade-Landesbergen

Bau-News: Zwischen Verden und Hoya entstehen Wege

Baumaschinen, Transporter, ungewohntes Treiben: Nach Planung und Genehmigung wird zwischen Verden und Hoya nun endlich Hand angelegt. Am 7. November begannen die Bautätigkeiten im Abschnitt 7 unseres Projekts. Bevor die Maste der Freileitung aber entstehen können, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Dafür richten die von TenneT beauftragten Baufirmen nun Baustraßen ein – sie führen zu den Maststandorten und sind für alle weiteren Schritte eine wichtige Grundlage.  

 

Unterschiedliche Wege entstehen

Aufmerksame Augen werden draußen auf den Feldern und Wiesen zwei unterschiedliche Arten der neuen Wege erkennen: Je nach Bodenbeschaffenheit und Feuchtigkeit kommen leichter oder schwerer Wegebau zum Einsatz. Leichter Wegebau bedeutet, dass zur Vorbeugung gegen unnötige Verdichtung des Bodens „nur“ große Stahlplatten ausgelegt werden, welche die Last der Baufahrzeuge gut verteilen. Sind die Böden besonders feucht, wählen wir den schweren Wegebau. Hier wird dann richtig geschottert, zusätzlich aber noch ein sogenanntes Geovlies untergelegt. So können auch bei dieser Variante die Wege rückstandslos abgebaut werden, wenn die Maste stehen und die Leitungen aufgezogen sind.

 

Die Baufirmen für PFA 5

Im Juli hatte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Abschnitt 5 des Projekts Stade – Landesbergen genehmigt und den Planfeststellungsbeschluss für die 380-kV-Leitung erteilt. Das war für uns der Startschuss für den eigentlichen Bau. Mit dem Bau der Leitung haben wir als Generalunternehmer für das Projektmanagement das Unternehmen Tractebel Engineering GmbH aus Bad Vilbel beauftragt und für den Bau selbst die EQOS GmbH aus Stadthagen.

 

Ökologische Überwachung unserer Tätigkeiten

Die Wegebauer und alle Maßnahmen werden durch Spezialisten für ökologische und bodenkundliche Baubegleitung überwacht. Diese Fachleute haben ein Auge darauf, dass sorgfältig mit den Böden umgegangen wird und dass auch in diesem frühen Stadium des Leitungsbaus weder Tiere noch seltene Pflanzen zu Schaden kommen. Im Vorfeld haben wir die Eigentümer informiert, deren Flächen für diese bauvorbereitenden Maßnahmen betreten und befahren werden müssen. Damit für den Bau und während der Lebensdauer der Leitung der Zutritt zu den Masten geregelt ist, wird im Grundbuch eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit eingetragen.

 

Auch während der Bauphase im Dialog

Zwar wurden schon viele Fragen in den Genehmigungsverfahren geklärt, doch wir Bürgerreferentinnen sind weiterhin kontinuierlich vor Ort mit einem offenen Ohr für die Menschen aus der Region. Gemeinsam mit den Baufirmen laden wir auch weiterhin alle Betroffenen zu Vorträgen ein, um den Bauablauf zu erklären, die Ansprechpartner vor Ort vorzustellen ​und Rückfragen zu beantworten. Es werden Details zur Bauweise, zum Wegebau und zu den Provisorien sowie zum zeitlichen Ablauf geklärt.

 

Detaillierte Trasse im Projektatlas

Auch in Abschnitt 5 bringt der Ersatzneubau Stade – Landesbergen Entlastungen mit sich. Der Beschluss, nach dem die neue Trasse nun entstehen wird, steht weiterhin mit den zugehörigen Unterlagen im Online-Infomarkt zur Ansicht. Zudem bieten wir noch eine neue und einfache Möglichkeit, sich ein Bild vom Leitungsverlauf zu machen: In unserem Projektatlas finden Sie eine interaktive und detaillierte Streckenkarte mit vielen zusätzlichen Informationen.