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Plan Ostbayernring

Auslegung der optimierten Pläne für den Abschnitt BNord (Mechlenreuth – Regierungsbezirksgrenze Oberfranken/Oberpfalz)

Für den Abschnitt BNord des Ostbayernrings haben wir optimierte Planungsunterlagen im Rahmen des laufenden Genehmigungsverfahrens eingereicht. Ab dem 8. November 2022 werden die Planänderungen für die Strecke zwischen Mechlenreuth und der Regierungsbezirksgrenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz als sogenannte Deckblattunterlagen öffentlich ausgelegt. Mit der Auslegung in den Städten und Gemeinden sowie der Veröffentlichung der Inhalte auf der Internetseite der Regierung von Oberfranken gibt es erneut die Möglichkeit, Einwände gegenüber den Planänderungen an die verfahrensführende Behörde vorzubringen.

 

Deckblattverfahren – die Optimierungen eines Trassenverlaufs

Das Deckblattverfahren ist ein optionaler Teil im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Planfeststellungsverfahrens zum neuen Ostbayernring. Bei Großprojekten dieser Art kommt es während des Genehmigungsverfahrens hin und wieder zu Änderungen gegenüber den ursprünglich eingereichten Plänen. Dabei handelt es sich zumeist um kleinräumige Verschiebungen oder Anpassungen, die sich unter anderem aus den eingereichten Einwänden ergeben. All diese Änderungen gehen in die sogenannten Deckblattunterlagen ein.

 

Was ändert sich für den Abschnitt BNord des Ostbayernrings?

Aktuell geht es auch im Abschnitt BNord vor allem um kleinere Anpassungen. Die Planänderungen im Abschnitt zwischen Mechlenreuth und der Regierungsbezirksgrenze zwischen Oberfranken und der Oberpfalz umfassen geringfügige Verschiebungen einzelner Masten. Zum Beispiel wird im Bereich Korbersdorf dadurch der Abstand der Stromtrasse zur Wohnbebauung erhöht. Die von den Planänderungen betroffenen Grundstückseigentümer werden dazu individuell und vorab informiert. Bei Marktleuthen und Hebanz wurde die Trasse ebenfalls verschoben. Hier ging es darum, beim Trassenbau den Eingriff in vorhandene Sturmschutzwälder zu minimieren.

 

Beteiligung auch bei Planungsänderungen

Im Zuge der erneuten Auslegung der Unterlagen besteht noch einmal die Möglichkeit, Stellung zu den Planänderungen zu beziehen. Die überarbeiteten Pläne sind vom 8. November 2022 bis zum 7. Dezember 2022 in den betroffenen Städten und Gemeinden ausgelegt. Online finden sich die Unterlagen auf der Webseite der Regierung von Oberfranken.

Zu beachten ist dabei die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen: Betroffene können sich bis zum 21. Dezember 2022 bei der verfahrensführenden Behörde melden. Die Regierung von Oberfranken prüft anschließend die eingereichten Einwände. Sofern sich daraus keine weiteren Änderungen ergeben, steht das Genehmigungsverfahren vor dem Abschluss. Derzeit rechnen wir mit dem Planfeststellungsbeschluss durch die Regierung von Oberfranken Mitte 2023.

Kontakt

Johannes M. Reinoso Guerra

Johannes M. Reinoso Guerra

Referent für Bürgerbeteiligung