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Der letzte Mast des vierten Abschnitts der Westküstenleitung wird errichtet

Auf der Zielgeraden: Der letzte Mast des vierten Abschnitts der Westküstenleitung wird errichtet

Abschnitt vier zwischen den Umspannwerken Husum/Nord und Klixbüll/Süd ist der letzte vollständig auf deutscher Seite verlaufende Abschnitt der Westküstenleitung. Nachdem kürzlich die erste Baumaßnahme am letzten UW vor der dänischen Grenze (UW Klixbüll/Süd) abgeschlossen wurde, hat nun nach knapp zwei Jahren Bauzeit auch die letzte der insgesamt 104 Maststockungen von Abschnitt vier begonnen.

Das versteht man unter einer Maststockung: 

Bei der Maststockung werden die Masten montiert und aufgestellt. Zunächst werden die einzelnen Stahlteile für die Masten an die Maststandorte transportiert und vor Ort zusammenmontiert. Ähnlich wie bei Stockwerken von Gebäuden bestehen die Masten aus unterschiedlichen Ebenen, die aufeinander aufgesetzt werden. 

Diese Ebenen, auch „Schüsse“ genannt, werden am Boden vormontiert und anschließend mit einem Kran angehoben und auf die Masten gesetzt. Zuerst wird das Mastunterteil auf das Betonfundament gehoben, dann folgen die Mitte des Mastes und schließlich die Mastspitze. Von der Vormontage der einzelnen Schüsse am Boden bis zur vollständigen Errichtung eines Mastes vergehen in der Regel zwei Wochen.

Was bei der Montage zu beachten ist:

Die vorab gegossenen Fundamente müssen vollständig ausgehärtet sein. Das dauert ungefähr zwei Wochen. Zudem bestehen die Masten aus unterschiedlichen Bauteilen. Die einzelnen Masten einer Stromtrasse mögen aus einiger Entfernung gleichförmig aussehen, jedoch gibt es Unterschiede in Höhe und Mastform. 

Beispielsweise werden in den gerade verlaufenden Teilabschnitten einer Trasse sogenannte Tragmasten eingesetzt, während bei Richtungsänderungen sogenannte Winkelabspannmasten genutzt werden, die eine etwas andere Form und Ausstattung besitzen. 

Die Rolle von Mastmonteuren

Die einzelnen Mastschüsse müssen nach dem Aufeinandersetzen fest verschraubt werden. Dazu steigen Monteure die Masten hinauf und verankern und verschrauben die Querstreben, sobald der Kran einen Mastschuss aufgesetzt hat. Die Monteure sind speziell für die Arbeit in großen Höhen ausgebildet und arbeiten unter sehr hohen Sicherheitsstandards. 

Die Maststockung ist voraussichtlich am 20. Mai beendet. Kurz danach werden die Leiterseile auf dem letzten Bauabschnitt gezogen. Die Fertigstellung des 38 Kilometer langen vierten Abschnitts rückt daher in greifbare Nähe und erreicht mit der Inbetriebnahmefeier in Klixbüll im Herbst dieses Jahres ihren Höhepunkt.

Wie so eine Maststockung in Wirklichkeit aussieht finden Sie hier.

 

Ein Video über die verschiedenen Masttypen finden Sie hier.

Unsere Broschüre zur „Freileitung im Bau“ finden Sie hier zum Download.

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Kontakt

Peter Hilffert

Peter Hilffert

Pressereferent - Onshore für Schleswig-Holstein und Niedersachsen