Stade-Landesbergen

TenneT macht die Leitung Stade-Landesbergen fit für die Energiewende. Die bestehende Leitung Stade-Landesbergen ist eine rund 145 Kilometer lange Versorgungsleitung zwischen Stade nahe der Elbe und Landesbergen in der Region Mittelweser. Durch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien ist die Transportkapazität der Leitung nicht länger ausreichend. Damit die Versorgungssicherheit Niedersachsens auch zukünftig sichergestellt ist, muss die Übertragungskapazität der existierenden Leitung bis zum Jahr 2022 erhöht werden. Die bestehende 220-kV-Leitung wird daher durch eine leistungsfähigere 380-kV-Leitung ersetzt. Die alten Masten und Leitung werden komplett rückgebaut. Die Genehmigung der Leitung Stade-Landesbergen erfolgt in zwei aufeinander folgenden Verfahren: Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg legt im Raumordnungsverfahren für den Abschnitt Dollern-Landesbergen eine „Trasse“ – also den räumlichen Verlauf der Stromleitung – fest. Der genaue Verlauf der Leitung innerhalb der Trasse und damit auch die genauen Maststandorte werden erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren festgelegt. Dieses Verfahren schließt an das Raumordnungsverfahren an und wird durch das Niedersächsische Amt für Straßenbau und Verkehr in Hannover durchgeführt.

Aktuell:

Die Abschnitte 2,3 und 4 des Vorhaben Stade – Landesbergen stellen raumbedeutsame Planungen von überörtlicher Bedeutung im Sinne von § 1 der Raumordnungsverordnung (RoV) dar. Daher ist zunächst ein Raumordnungsverfahren (ROV) nach § 15 Raumordnungsgesetz (ROG) in Verbindung mit §§ 9ff. Niedersächsisches Raumordnungsgesetz (NROG) durchzuführen. Aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen zur Prüfung von Teilerdverkabelungsabschnitten sind die Unterlagen zur Durchführung des Verfahrens noch in der Bearbeitung. Die Einleitung des Verfahrens steht damit noch aus; es liegt auch noch keine landesplanerische Feststellung durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg vor.

Zur Beschleunigung der Genehmigungsprozesse sollen einzelne vorbereitende Teilschritte des Planfeststellungsverfahrens bereits vor Abschluss des Raumordnungsverfahrens begonnen werden. Konkret bietet es sich an, die für die Planfeststellung erforderlichen umweltfachlichen Untersuchungen im Gelände schon in 2016 zu beginnen, um unmittelbar anschließend nach Vorlage der landesplanerischen Feststellung in 2017 die Planfeststellungsunterlagen ausarbeiten zu können.

Zur Festlegung der allgemeinen Untersuchungsinhalte und  das grundsätzliche methodische Vorgehen bei der Erstellung der Antragsunterlagen, die für das gesamte Vorhaben Anwendung finden sollen, lädt die NLStBV am 15./16.06. zum Scoping-Termin gem. § 5 UVPG. Die Unterlagen hierzu finden Sie rechts im Downloadbereich.

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Die Broschüre enthält Informationen zu 380-kV-Erdkabeln im Drehstromnetz.

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Projektbeschreibung

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Stade-Landesbergen gewährleistet die Versorgungssicherheit für Niedersachsen.
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Verfahrensstand

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Verfahrensbeginn und nächste Schritte

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Trassenverlauf

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Rund 145 Kilometer für die Energiewende.
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Veranstaltungen

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Aktuelle Veranstaltungen zum Ersatzneubauprojekt Stade-Landesbergen
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TenneT im Dialog

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